Dienstag, 23. Mai 2017


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Förder-Ranking 2009 der DFG

TU Ilmenau im Spitzenfeld

(lifePR) (Ilmenau, ) Die Technische Universität Ilmenau hat im Jahr 2009 beim Förder-Ranking der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) sehr gut abgeschnitten. In den meisten Forschungsdisziplinen, die die Technische Universität besetzt, platzierte sie sich unter den 10 bis 20 Besten. Der Prorektor für Wissenschaft, Professor Klaus Augsburg, zeigt sich sehr erfreut: "Für eine Universität, die mit 100 Professuren zu den kleineren Hochschulen in Deutschland gehört, ist ein Rang 20 im Gesamtranking der höchsten DFG-Bewilligungen in den Ingenieurwissenschaften überaus bemerkenswert."

Als wesentlichen Grund für das gute Abschneiden der TU Ilmenau sieht Prof. Augsburg (Foto) die Profilierung durch universitätsinterne interdisziplinäre Forschungscluster: "In Ilmenau haben wir unsere Forschungskompetenzen fakultätsübergreifend gebündelt und unterstützend ein internes Anreiz- und Steuerungssystem eingeführt. Dadurch, vor allem aber durch das Engagement in den Fachgebieten, hat es in der Forschung in den letzten Jahren einen enormen Leistungsschub gegeben."

Den Qualitätssprung in der Forschung belegen die Zahlen: Mit jährlich durchschnittlich 260.000 Euro an eingeworbenen Drittmitteln pro Professur liegt die TU Ilmenau im Thüringenvergleich mit Abstand vorn und nimmt auch deutschlandweit eine sehr gute Position ein. Prof. Klaus Augsburg: "Insgesamt konnten wir die Drittmitteleinnahmen in den letzten fünf Jahren von 17 auf aktuell 25 Millionen Euro jährlich steigern, darunter in erfreulichem Maße den DFG-Anteil."

Dass sich "charakteristische Fokussierungen gerade für vergleichsweise kleinere Hochschulen ablesen lassen", wird im DFG-Förder-Ranking 2009 explizit gewürdigt: "Zu nennen ist etwa die TU Ilmenau mit ihren Forschungsschwerpunkten der Mikro- und Nanosysteme, ingenieurwissenschaftlichen Systemtechnik sowie der IT-basierten Medien- und Kommunikationstechnik. Dies spiegelt sich deutlich in ihrem DFG-Förderprofil wider. So ist die TU Ilmenau im Spitzenfeld der zehn bewilligungsstärksten Einrichtungen im Forschungsfeld Systemtechnik der DFG platziert".

Auch im Fördergebiet "Nanotechnologien, multifunktionelle Werkstoffe, neue Produktionsverfahren und -anlagen" rangiert die TU Ilmenau mit Platz 13 im Bundesvergleich im Spitzenfeld. Ebenso mit Platz 16 in den Informationstechnologien und Platz 18 im Fördergebiet "Energieforschung und -technologie". Bei der internationalen Attraktivität von Hochschulen liegt die TU Ilmenau bei den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die vom Deutschen Akademischen Austausch Dienst (DAAD) gefördert werden, auf Platz 19.

Prof. Augsburg skizziert, wie sich die Forschung der TU Ilmenau in den kommenden Jahren weiterentwickeln soll: "Nachdem wir in diesem Jahr fünf Graduiertenkollegs eingerichtet haben, liegt unser Augenmerk jetzt besonders auf weiteren DFG-Sonderforschungsbereichen und -Forschergruppen und nicht zuletzt auf der Vorbereitung auf die nächste Runde der Exzellenzinitiative des Bundes. Den Aufbau von fakultätsübergreifenden Instituten und technologischen Zentren setzen wir natürlich fort. Gleichzeitig haben wir den Forschungstransfer in die Wirtschaft verstärkt, um die TU Ilmenau zu einem noch stärkeren Partner für Innovation und Technologieentwicklung zu machen."

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