Wissenschaftsministerin Dr. Martina Münch zu Arbeitsbesuch an der Technischen Hochschule Wildau

Informationsaustauch über aktuelle Aufgaben in der Lehre uns Studienorganisation

(lifePR) ( Wildau, )
Dr. Martina Münch, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, weilte am 19. April 2010 zu einem Arbeitsbesuch an der Technischen Hochschule Wildau. Sie wurde begleitet vom Bundestagsabgeordneten Dr. Peter Danckert und von der Referatsleiterin im MWFK Karin Melzer.

Die Ministerin betonte, dass die TH Wildau für die Herausforderungen der Zukunft sehr gut aufgestellt sei. Insbesondere lobte sie die starke Vernetzung der Hochschule mit der Wirtschaft. Peter Danckert verwies darauf, dass sich Wildau in den letzten Jahren zu einem Wissenschaftsstandort erster Güte entwickelt habe, der weit über die Hauptstadtregion ausstrahle.

Im Mittelpunkt einer lebhaften Diskussion mit der Hochschulleitung und weiteren leitenden Mitarbeitern standen danach Anforderungen an die künftige Entwicklung der TH Wildau angesichts der negativen demografischen Entwicklung bei den Schulabgängern mit Fachhochschulreife. Das Themenspektrum reichte von Maßnahmen zur Steigerung der Studierfähigkeit Erstsemestler über die Personalausstattung in Lehre und Verwaltung sowie die leistungsgerechten Zuweisung von Haushaltsmitteln durch das Land bis zur Profilierung neuer Studiengänge.

Die Teilnehmer kritisierten insbesondere Wissensdefizite von Studienanfängern in den mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern. Das besondere Interesse der Ministerin fanden in diesem Zusammenhang die zahlreichen unterstützenden Tutorials, mit denen die Hochschule zur Erhöhung der Studierfähigkeit und zur Senkung der Studienabbrecherquote beträgt. Sie regte an, die Defizite in der schulischen Ausbildung deutlicher zu benennen, um sie zielorientiert mit dem Bildungsministerium diskutieren zu können.

Bei einem abschließenden Rundgang informierte sich Frau Münch über aktuelle Forschungsprojekte in Biotechnologie-, Mikro- und Optoelektronik- sowie Mikrotechniklaboren des Fachbereichs Ingenieurwesen/Wirtschaftsingenieurwesen.
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