Samstag, 23. September 2017


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GAM: Robuste Renditen für Schwellenländeranleihen

Zürich, (lifePR) - .


Anziehendes Wirtschaftswachstum birgt gute Aussichten für Schwellenländeranleihen
Rücknahme geldpolitischer Impulse durch Zentralbanken dürfte aufgrund verhaltener Inflationsdynamik langsam verlaufen
Wachstum in China dürfte auf kurze Sicht robust bleiben


Das aktuelle Umfeld zeigt sich für die Schwellenmärkte vorteilhaft: Das Wirtschaftswachstum zieht weiter an, und der globalen Inflation wurde durch den voranschreitenden Normalisierungsprozess der Federal Reserve (Fed) der Schrecken genommen. Überraschungen auf der Inflationsseite sind derzeit nicht in Sicht. Die Aussichten für Schwellenländeranleihen bleiben somit positiv – davon sind Enzo Puntillo und Paul McNamara von GAM überzeugt.

Grund für das gute Wirtschaftswachstum seien unter anderem die Fundamentaldaten der Länder, die sich in den letzten Jahren deutlich gebessert hätten – nicht zuletzt auch, da viele Länder ihre Wirtschaft neu ausrichten konnten. „Nach einigen harten Jahren, in denen schrumpfende Leistungsbilanzdefizite und ein rückläufiges Kreditwachstum zu einem geringeren BIP-Wachstum führten, ernten die meisten Volkswirtschaften jetzt die Früchte der ergriffenen Abhilfemaßnahmen“, erklärt Enzo Puntillo, Manager des GAM Emerging Markets Opportunities Bond Fonds*.

Anleger zeigten sich derzeit nach einem mehrjährigen Kapitalabzug aus der Anlageklasse aber noch immer untergewichtet. „Zwar sind die Bewertungen im Vergleich zu den historischen Standards immer noch nicht übermäßig hoch und werden den positiven Fundamentaldaten nach wie vor nicht gerecht. Wir erkennen jedoch Anzeichen für eine Veränderung dieser Haltung und rechnen deshalb erneut mit signifikanten Zuflüssen. Einmal in Gang gesetzt, dürfte dieser Prozess eine selbsttragende Dynamik entwickeln, da Zuflüsse die Kurse in die Höhe treiben und damit weitere Zuflüsse anstoßen“, so Puntillo.

Geringe geldpolitische Auswirkungen

Jüngst rückte die Geldpolitik der Zentralbanken wieder vermehrt in den Fokus der Öffentlichkeit. Die Federal Reserve in den USA (Fed), kündigte sowohl im Juni wie auch bei ihrem kürzlichen Auftritt vor dem US-Kongress eine Rückkehr zur Normalität an. Diesbezügliche Auswirkungen für die Schwellenmärkte halten die Experten allerdings für überschaubar: „Obwohl die Zentralbanken beginnen, auf die Notwendigkeit zur Rücknahme der außerordentlichen geldpolitischen Impulse hinzuweisen, erwarten wir, dass eine Drosselung aufgrund der sehr verhaltenen Inflationsdynamik nur behutsam verlaufen wird“, so Paul McNamara, Manager des GAM Local Emerging Bond Fonds*. Das Wachstum in China dürfe sich zwar verlangsamen, wenn die Straffungsmaßnahmen ihre Wirkung zeigten, doch mit einer destabilisierenden harten Landung rechnen die Schwellenländerexperten nicht.

Spielraum nach oben

Die Allokationen in die Anlageklasse hätten zwar in der ersten Jahreshälfte rasant zugenommen. „Allerdings sind sie nicht übertrieben hoch, selbst wenn man die niedrigen historischen Standards anlegt. Deshalb gibt es immer noch Spielraum nach oben“, so McNamara. Risiken für ihren globalen Ausblick sehen die Schwellenländerexperten dabei in einer unerwartet drastischen Verlangsamung in China, einer unkontrollierten Marktreaktion auf die Zentralbankmaßnahmen und der Wiederaufnahme protektionistischer Maßnahmen in den USA.

„Für unsere Strategie bevorzugen wir Länder, deren wirtschaftliche Fundamentaldaten sich bereits erheblich angepasst haben. Dazu zählen unter anderem Rohstoffexporteure, die weniger von protektionistischen Handelsmaßnahmen der US-Regierung betroffen sein dürften, insbesondere weil das Wachstum in China auf kurze Sicht robust bleiben dürfte. Zur Finanzierung unserer Long-Positionen in Schwellenländerwährungen nutzen wir opportunistisch verschiedene Währungen, unter anderem den Euro, das britische Pfund sowie den australischen und den kanadischen Dollar“, erklärt Paul McNamara.

Die ungewöhnliche Dauer des zuletzt fast dreijährigen Abschwungs von Schwellenländeranleihen stimmt die Experten positiv, dass der nachfolgende Aufschwung ebenfalls für geraume Zeit andauern dürfte. „Unserer Meinung nach befindet sich die Erholung noch in einem frühen Stadium, weshalb wir mit robusten Renditen rechnen“, schließt Puntillo.

*Per 30. Juni 2017 wurden alle Julius Baer Funds von GAM in die Dachmarke GAM umbenannt.

Wichtige rechtliche Hinweise

Die Angaben in diesem Dokument dienen lediglich zum Zwecke der Information und stellen keine Anlageberatung dar. Die in diesem Dokument enthaltenen Meinungen und Einschätzungen können sich ändern und geben die Ansicht von GAM unter den derzeitigen Konjunkturbedingungen wieder. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben wird keine Haftung übernommen. Die vergangene Performance ist kein Indikator für die laufende oder künftige Wertentwicklung.

GAM AG

GAM ist eine der führenden unabhängigen, reinen Vermögensverwaltungsgruppen der Welt. Sie bietet aktive Anlagelösungen und produkte für Institutionen, Finanzintermediäre und Privatkunden an. Das Investment-Management-Kerngeschäft der Gruppe wird durch eine Private Labelling-Sparte ergänzt, die Management-Company- und andere unterstützende Dienstleistungen für Dritte anbietet. GAM beschäftigt etwa 1.000 Mitarbeitende in 13 Ländern und betreibt Anlagezentren in London, Cambridge, Zürich, Hong Kong, New York, Lugano und Mailand. Die Vermögensverwalter werden von einem umfassenden weltweiten Vertriebsnetz unterstützt.

Die Aktien von GAM (Symbol "GAM") mit Sitz in Zürich sind an der SIX Swiss Exchange notiert und Teil des Swiss Market Index Mid (SMIM). Die Gruppe verwaltet Vermögen von CHF 126,9 Milliarden* (USD 126,8 Milliarden)*.
* Quelle: GAM. Stand der Daten: 31. März 2017.

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