Montag, 20. November 2017


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Die SWEG liegt erneut im Plus

Verkehrsunternehmen präsentiert positives Jahresergebnis für 2016 / Fahrgäste auf Rekord-Niveau

Lahr, (lifePR) - Die Südwestdeutsche Verkehrs-Aktiengesellschaft (SWEG) blickt auf ein insgesamt erfolgreiches Jahr 2016 zurück: Das Jahresergebnis erreichte ein Plus von einer halben Million Euro. Aufgrund von Sondereinflüssen fällt der Jahresüberschuss  etwas niedriger aus als erwartet.

Die SWEG konnte im Jahr 2016 die Umsatzerlöse nochmals steigern – auf nunmehr 86,1 Millionen Euro (2015: 84,5 Millionen Euro) und im Gesamtkonzern auf 99,7 Millionen Euro (2015: 98,3 Millionen Euro). Gesteigert hat sich ebenfalls die Zahl der Fahrgäste – und zwar auf die Rekordwerte von insgesamt 52,29 Millionen Fahrgäste (2015: 51,18 Millionen) beziehungsweise 62,37 Millionen im Gesamtkonzern (2015: 60,76 Millionen). „Wir freuen uns über diesen Zuwachs und sehen uns bestätigt, den Fahrgästen einen attraktiven Nahverkehr zu bieten“, sagt SWEG-Vorstandsvorsitzender Johannes Müller. 

2016: WLAN-Einbau, Infrastruktur-Ausgliederung, Ausschreibungen

Den Anstieg der Fahrgastzahlen führt Johannes Müller unter anderem auf die konsequente Modernisierung des Fuhrparks zurück: „Wir haben im Jahr 2016 erneut mehrere Millionen Euro in modernste, effiziente und komfortable Busse investiert.“ Auch den Einbau von WLAN-Technik in ihre Fahrzeuge hat die SWEG im Jahr 2016 stark vorangetrieben. So konnten sich die Busfahrgäste im Lahrer Stadtverkehr, im Landkreis Lörrach und im Raum Wiesloch-Walldorf neu über drahtlosen und kostenlosen Internetzugang freuen. Für ihr WLAN-Angebot in vielen Bussen und Bahnen hat die SWEG im Frühjahr 2017 den ÖPNV-Innovationspreis des Landes Baden-Württemberg in der Kategorie „Kundennutzen durch Digitalisierung“ erhalten.  

Ein wichtiges Ereignis im Jahr 2016 war die Ausgliederung der Eisenbahninfrastruktur in eine gesonderte Gesellschaft – die SWEG Schienenwege GmbH. Die SWEG ist damit der Forderung des Gesetzgebers nachgekommen, wonach grundsätzlich die Schienenwege von allen übrigen Unternehmenstätigkeiten abzugrenzen sind.

In Bezug auf Ausschreibungen brachte das Jahr 2016 unterschiedliche Ergebnisse. Im Schienenpersonennahverkehr konnte sich die SWEG im Wettbewerb um die Netze 4 (Rheintalbahn) und 9a (Breisgau Ost-West) nicht durchsetzen. Erfolgreicher lief es im Bereich Bus. So gewann die SWEG das Linienbündel Wiesloch-Walldorf, das Tochterunternehmen Nahverkehr Mittelbaden Walz (NVW) gewann das Linienbündel Ettlingen II. 

Die Gegenwart: Ausschreibungen und „Breisgau-S-Bahn 2020“

In diesem Jahr konnte die SWEG eine Reihe von Erfolgen bei Ausschreibungen verzeichnen. Die Gesellschaft konnte sich im Schienenpersonennahverkehr bei der Ausschreibung um das Netz 9b (Freiburger Y) durchsetzen. Gewonnen wurden ebenfalls die Wettbewerbe um die Stadtbusse in Offenburg, Bad Mergentheim und Emmendingen. Die Hohenzollerische Landesbahn (HzL) gewann im Schienenpersonennahverkehr das Netz 12 (Ulmer Stern).

Seit April 2017 schreiten die Arbeiten zur Elektrifizierung und zum Ausbau der Kaiserstuhlbahn voran. Begonnen wurde auf der östlichen Kaiserstuhlbahn zwischen Riegel-Ort und Gottenheim. Seit dieser Woche laufen zusätzlich die Arbeiten auf dem Abschnitt der Kaiserstuhlbahn Nord zwischen Endingen und Riegel/Malterdingen. Integriert ist die von der SWEG Schienenwege GmbH geplante Baumaßnahme in das Nahverkehrskonzept „Breisgau-S-Bahn 2020“, in dessen Rahmen große Teile der Bahnstrecken im Großraum Freiburg um- und ausgebaut sowie elektrifiziert werden.

Die Zukunft: Fusion, Mitarbeitergewinnung, Elektrobus-Test

Mit Wirkung zum 1. Januar 2018 werden die SWEG und die Hohenzollerische Landesbahn (HzL) zu einem Unternehmen verschmolzen. Mit der Fusion soll eine starke Landesverkehrsgesellschaft geschaffen werden, die betriebliche und verkehrliche Synergien nutzt. Schon jetzt besteht der Vorstand beider Unternehmen personenidentisch aus dem Vorstandsvorsitzenden Johannes Müller und dem technischen Vorstand Tobias Harms. Alle bisherigen Betriebsleitungen und Werkstattstandorte bleiben erhalten und werden vom Hauptsitz Lahr gesteuert. Das neue Unternehmen wird rund 1200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigen. 

Eine von vielen zukünftigen Herausforderungen ist die Gewinnung von Fachkräften und Auszubildenden. Die SWEG sieht sich als attraktiver Arbeitgeber hierfür jedoch gut gerüstet. Erst im Juli 2017 wurde das Unternehmen von Focus und Focus Money im Test um „Deutschlands beste Jobs mit Zukunft“ ausgezeichnet. In dem von Prof. Dr. Werner Sarges von der Hamburger Helmut-Schmidt-Universität begleiteten Wettbewerb wurden die Umsatz-, Gewinn- und Mitarbeiterentwicklung der Unternehmen bewertet.

Die SWEG begleitet weiterhin die innovative Seite des Fahrzeugmarktes – insbesondere unter dem Aspekt der Vermeidung von Emissionen. So wird das Unternehmen für die Landesgartenschau 2018 in Lahr zunächst einen Elektrobus beschaffen, der zwischen Bahnhof und Haupteingang pendeln soll. „Wir wollen auf dem Gebiet der Elektromobilität Erfahrungen sammeln“, begründet Johannes Müller. Generell sieht der Vorstandsvorsitzende allerdings – zumindest für die nächsten Jahre – die Zukunft des Linienbusses in Diesel-Fahrzeugen, die der Abgasnorm Euro 6 entsprechen. Bei der Elektromobilität sei derzeit die Batteriespeicherkapazität zu gering, die Anschaffungskosten zu hoch und die Investitionssumme in die Lade-Infrastruktur immens.

SWEG Südwestdeutsche Verkehrs-Aktiengesellschaft

Als eines der großen Verkehrsunternehmen in Baden-Württemberg betreibt die SWEG zwischen Lörrach/Weil am Rhein und Bad Mergentheim Busverkehr im Stadt- und Überlandverkehr sowie Schienen-Personennahverkehr.

Im Verkehrsunternehmen und den Tochtergesellschaften arbeiten mehr als 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im SWEG-Verkehrsgebiet sind mehr als 80 Schienenfahrzeuge und mehr als 350 Omnibusse im Einsatz. Die SWEG ist Partner in mehreren Verkehrsverbünden in Baden-Württemberg und hat im Jahr 2016 mehr als 62 Millionen Fahrgäste befördert.

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