Freitag, 20. Juli 2018


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Breisgau-S-Bahn GmbH wird mit der Muttergesellschaft verschmolzen

SWEG-Konzern operiert nur noch mit einem Bahnbetrieb im Breisgau

Lahr, (lifePR) - Die Breisgau-S-Bahn GmbH (BSB) mit Sitz in Endingen ist auf die Südwestdeutsche Verkehrs-Aktiengesellschaft (SWEG) verschmolzen worden. Damit erlischt die BSB als Gesellschaft. Nicht verklingen wird dagegen der Name Breisgau-S-Bahn, weil er über das Unternehmen hinaus in der gesamten Region ein Begriff geworden ist und weiterhin die Züge bezeichnet, die auf den bislang von der Breisgau-S-Bahn GmbH befahrenen Strecken unterwegs sind. Der Grund für die Verschmelzung: Die Streckenausbauten und Vergabeverfahren verändern und befristen die bisherigen Betriebsverhältnisse im Schienenverkehr der Region so stark, dass die SWEG im Gesamt-Konzern nicht mehr nebeneinander mit zwei Bahnbetrieben im Breisgau operieren will. Die Mitarbeiter der BSB wurden von der SWEG übernommen.

Breisgau-S-Bahn GmbH wurde 1995 gegründet

Die BSB wurde 1995 gemeinsam von der SWEG und der Freiburger Verkehrs-AG (VAG) gegründet. Nachdem sich die VAG Ende 2012 zurückgezogen hatte, war die SWEG seither Alleingesellschafterin der BSB. Zwischen SWEG und BSB bestanden also bisher schon Konzernbeziehungen. Die BSB betreibt die Nahverkehrszüge auf der Bahnstrecke Freiburg – Breisach seit 1997 und auf der Strecke Freiburg – Elzach seit Ende 2002.

Die SWEG ist in Baden-Württemberg weiträumig im Schienen- und Omnibuslinienverkehr tätig. Sie betreibt unter anderem die Kaiserstuhl- und die Münstertalbahn. Die SWEG wird ihrerseits im Jahr 2018 mit der Hohenzollerischen Landesbahn (HzL) mit Sitz in Hechingen fusionieren. Durch die Verschmelzung mit der BSB GmbH bündelt und stärkt die SWEG ihre Schienenverkehrsaktivitäten im Breisgau.

Gut gerüstet für Betriebsaufnahme des Netzes „Freiburger Y“

Im Großraum Freiburg werden derzeit – im Rahmen des Nahverkehrskonzeptes „Breisgau-S-Bahn 2020“ – die Schienenstrecken ausgebaut und die Lücken bei der Elektrifizierung vollständig geschlossen. Für die Zeit ab Ende 2019 hat das Land als zuständiger Aufgabenträger für den Schienenpersonennahverkehr in Kooperation mit dem Zweckverband Regio-Nahverkehr Freiburg (ZRF) die Zug-Angebote auf diesen Strecken ganz neu bestimmt und in drei Vergabeverfahren in den Wettbewerb gebracht. Das als „Freiburger Y“ bezeichnete Vergabeverfahren hat die SWEG im Wettbewerb für sich entscheiden können. Das „Freiburger Y“ umfasst die Züge auf den Strecken Freiburg – Elzach (Elztalbahn), Breisach – Riegel/Malterdingen (Kaiserstuhlbahn) und Bad Krozingen – Münstertal (Münstertalbahn). Die SWEG wird auf die durch die Verschmelzung von der BSB eingebrachten Kapazitäten voll zurückgreifen.

 

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