swb und ENERCON erhöhen ihr Engagement im Projekt Weserkraftwerk

(lifePR) ( Bremen, )
Das Projekt Weserkraftwerk erhält nachhaltige Stärkung aus dem Kreise der Gesellschafter. Die Projektpartner swb und ENERCON, mit jeweils 50 Prozent der Anteile gleichberechtigte Gesellschafter der Weserkraftwerk Bremen GmbH & Co KG, wollen sowohl einen möglichen Mehraufwand als auch ein erhöhtes Risiko schultern, und intensivieren über verschiedene Maßnahmen ihr Engagement für das Projekt. Dies beinhaltet insbesondere die Übernahme der operativen Verantwortung einschließlich der Geschäftsführung sowie eine Verstärkung der für die Koordinierung der Baudurchführung eingesetzten eigenen Personalkapazitäten.

swb-Vorstandsvorsitzender Dr. Willem Schoeber: "Wir sind sehr zuversichtlich, das Projekt weiter auf Erfolgskurs zu halten und das Weserkraftwerk zu einem Aushängeschild für nachhaltige Energiewirtschaft in und aus Bremen zu machen. Das Weserkraftwerk kann sich auch in Zukunft auf unsere Unterstützung verlassen."

Die Inbetriebnahme des 40-Millionen-Euro-Wasserkraftwerks ist nunmehr für Ende 2010 geplant.

Die neue Geschäftsführung ist mit Vertretern beider Gesellschafter besetzt. Der bisherige Geschäftsführer und Projektentwickler Dietrich "Hucky" Heck ist aus der Gesellschaft ausgeschieden. Er und sein Team werden die Gesellschafter jedoch bei der weiteren Umsetzung beratend unterstützen. Damit verbleiben die mehrjährigen, wertvollen Erfahrungen aus Planung und Bauleitung im Projekt. Schoeber: "Die Veränderung in der Geschäftsführung ist für uns als Anteilseigner Anlass, uns herzlich bei Hucky Heck zu bedanken. Als leidenschaftlicher Weserkraftwerks-Streiter hat er das Projekt zusammen mit seinem früheren Partner greenpeace energy mit großer Beharrlichkeit über viele Jahre - allen Zweiflern zum Trotz - bis zur Umsetzung voran getrieben. Als Projektberater wird er den Erfolg des Weserkraftwerks auch weiterhin maßgeblich mitgestalten."

Die ausscheidende Geschäftsführung sieht die Veränderung mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Hucky Heck: "Natürlich ist es bedauerlich, ein Projekt, für das man nunmehr zehn Jahre gearbeitet hat, aus der Hand zu geben. Andererseits freuen wir uns, dass die Entschlossenheit der Gesellschafter dazu führen wird, dass das Projekt zu einem guten Ende gebracht werden wird. Und letztlich bleiben wir dem Projekt durch unsere beratende Tätigkeit bis zum Erfolg verbunden."

Nach dem augenblicklichen Stand der Dinge kann die geplante Bürgerbeteiligung vorerst nicht realisiert werden. Ursprünglich sollten private Anleger 51 Prozent an der Betreibergesellschaft Weserkraftwerk Bremen GmbH & Co KG erwerben. Hans-Dieter Kettwig, Geschäftsführer der ENERCON GmbH: "Aufgrund gestiegener Projektrisiken ist es zurzeit aus rechtlichen Gründen nicht möglich, den für eine Bürgerbeteiligung notwendigen Beteiligungsprospekt aufzulegen. Deshalb wird die Weserkraftwerk Bremen GmbH & Co KG vorerst keine Anteile an Privatpersonen ausgeben. Sobald die Bauphase erfolgreich abgeschlossen ist und sich ein klareres Bild ergibt, werden wir eine mögliche Kapitalbeteiligung der Bürger erneut prüfen." Alle registrierten Interessenten wurden bereits schriftlich informiert.
Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@lifepr.de.