BILDHAUEREI MIT LICHT: Susanne Rottenbacher gestaltet "Lily Pond" für den Swarovski Kristallwelten Store Innsbruck

(lifePR) ( Innsbruck, )
Beheimatet in historischen Gemäuern der Altstadt, steht der Swarovski Kristallwelten Store Innsbruck für ein Einkaufserlebnis mit Kunstgenuss. Die Berliner Lichtkünstlerin Susanne Rottenbacher hat nun seiner Innenfassade mit der Installation „Lily Pond“ ein neues Gesicht gegeben. Ihre Inspiration: Ein Innsbrucker Gasthaus und die Malereien von Claude Monet.

Er ist an einem geschichtsträchtigen Ort angesiedelt: Der Swarovski Kristallwelten Store Innsbruck liegt nur wenige Schritte vom Goldenen Dachl entfernt, in einem denkmalgeschützten Gemäuer mit Geschichte. Das alte, schmiedeeiserne Wirtshausschild und das beeindruckende Tonnengewölbe erinnern noch immer daran, dass die Räume, vormals als Gasthaus „Die Goldene Rose“ bekannt, so manches zu erzählen hätten. Nach Übernahme der D. Swarovski Tourism Services GmbH vor nunmehr 19 Jahren wurden die Räumlichkeiten kontinuierlich mit künstlerischem Leben erfüllt. Besucher aus aller Welt finden die funkelnden Produktwelten von Swarovski neben Installationen bedeutender Gegenwartskünstler. An Spitzentagen begrüßen Mitarbeiter aus rund 30 verschiedenen Nationen bis zu 4.000 Besucher in einem der größten Swarovski Stores der Welt. Bis vor kurzem beeindruckte das interaktive Kunstobjekt PARS PRO TOTO aus dem Werkzyklus IM FACETTENREICH des Tiroler Künstlers Thomas Feuerstein die Besucher im zweigeschossigen Luftraum. Diesen prominenten Platz nimmt nun die Lichtinstallation „Lily Pond“ der renommierten deutschen Künstlerin Susanne Rottenbacher ein.

„Menschen wollen der Sinnlichkeit nachgehen, und das Licht soll sie dabei führen.“
So beschreibt die Künstlerin Susanne Rottenbacher ihre Vision dessen, was die Lichtinstallation „Lily Pond“ beim Betrachter auslösen soll. Die Seerosenlandschaft aus fünf Rosen, kristallinen Blättern und pastellfarbenen Ranken ist mit 800.000 Swarovski Kristallen besetzt und erklimmt den zweigeschossigen Luftraum des Swarovski Kristallwelten Store am Eingang der Innsbrucker Altstadt. Ein Seerosenteich in der Vertikalen mag ungewöhnlich anmuten, diese gedankliche Herausforderung hat die Berliner Lichtkünstlerin jedoch raffiniert gelöst: „Statt eine glatte Wand dieser historischen Innenfassade zu gestalten, nutze ich die tiefen Fensternischen mit Spiegelungen um sie in eine reflektierenden Wasserlandschaft zu verwandeln – welch ein Glück sind diese Unregelmäßigkeiten.“ , betont sie.Susanne Rottenbacher geht generell sorgsam mit der Geschichte des Hauses um, der sie mit ihrer Lichtinstallation eine neue Facette hinzufügt. Die Inspiration zum Seerosenteich kommt vom „Gasthaus zur Goldenen Rose“, welches bis 1985 im Haus in der Herzog-Friedrich-Straße 39beheimatet war. Die Lichtkünstlerin zeichnet mit fünf Seerosen – „Die majestätische Königin der Rosen“ – eine Landschaft, die das Gefühl von Bewegung vermittelt, obwohl sie statisch bleibt.

Perfekte Symbiose von Licht und Kristall
Carla Rumler, Cultural Director Swarovski und Kuratorin der Swarovski Kristallwelten, ist begeistert von der Wirkung der neuen Lichtinstallation: „Kristall wird erst durch Licht zum Leben erweckt und kann somit seine ganze Magie entfalten. Susanne Rottenbacher zeigt, wie sie mit dem Medium Licht Geschichte aufgreift, neu interpretiert und dadurch dem Swarovski Kristallwelten Store Innsbruck eine neue Facette verleiht.“ Gleich erkennbar ist die Verwandtschaft der Materialien zum Kristall: Geschliffene Kanten, schimmernde, prismatische Effekte durch folierte Acrylglas-Flächen, pastellfarbene Lichtschläuche und Spiegelungen funkeln im Wechselspiel mit den verwendeten Crystal Rocks Kristallen. Man meint, eine gewisse Musikalität im Licht zu verspüren, ein leichtes Rauschen stellt sich ein, wenn sich das Licht im Raum ausbreitet.

„Lily Pond“ ist ab 13. September 2019 im Innenbereich des Swarovski Kristallwelten Store Innsbruck zu sehen. In den Vitrinen vor dem Store drehen sich noch bis Anfang November die Büsten von Kaiser Maximilian und seiner Frau Bianca Maria Sforza anlässlich des Maximilianjahres 2019.

Über Susanne Rottenbacher
Susanne Rottenbacher (*1969, Göttingen) studierte Bühnenbild am Barnard College der Columbia University New York und absolvierte einen Master of Science mit dem Schwerpunkt Licht an der Bartlett School of Architecture and Planning, London. Sie arbeitete als Bühnenbildnerin an der Deutschen Oper Berlin und als Lichtbildnerin für das Büro ''Licht Kunst Licht''; in diesem Kontext konzipierte sie unter anderem das Licht-Design des Deutschen Bundeskanzleramts und der Regierungsneubauten. Seit 2004 ist sie als freie Lichtkünstlerin tätig. Susanne Rottenbacher schafft raumgreifende Installationen aus skulpturalen Elementen, die sich am besten als Licht-Farbkörper beschreiben lassen. Ihre Skulpturen sind von großer Leichtigkeit und Transparenz geprägt und verändern sich im Dialog mit dem Umgebungsraum und Tageszeiten.

Sie erhielt bereits zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien, darunter das Artist in Residence – Stipendium, Centre of Contemporary Art, CCA, Andratx Mallorca (2016), den 1. Preis, Kunst am Bau C.O.R. Düsseldorf (2013), den IIDA Award of Merit, IESNA für die Lichtplanung des Marie-Elisabeth-Lüders-Haus, Bundestag, Berlin (2005), sowie das Josephine Paddock Stipendium der Columbia University New York (1991).
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