Augen auf bei der sachgemäßen Entsorgung von HEPA-Filtern

Ein Großteil der Hersteller klärt Endverbraucher unzureichend auf

(lifePR) ( München, )
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• Experten empfehlen dringend einen Wechsel des kontaminierten Filters durch einen Fachmann
• Wer den Filter wechselt, läuft Gefahr, eine Ladung Viren abzubekommen
• Aktuell weist kaum ein Hersteller auf die Gefahr beim Filterwechsel hin
• Eine sachgemäße Aufklärung ist aufgrund der erheblichen Risiken beim Filterwechsel zwingend nötig
• Es gibt Alternativen: HEPA-Geräte mit einer zusätzlichen Inaktivierung der Viren durch thermische Dekontamination sowie Luftentkeimer mit UV-C-Technologie  

Nicht einfach ab in die Tonne: Der Austausch hochwirksamer HEPA-Filter der Klasse H13 oder H14 von Luftreinigungssystemen ist um ein Vielfaches komplizierter. Experten empfehlen dringend, insbesondere während der Pandemie, einen Wechsel des kontaminierten Filters durch einen Fachmann. Tatsächlich tauschen jedoch oftmals Laien die HEPA-Filter aus – was zu einer großen Gefahr führt. Denn die Filter entfernen zwar Partikel aus der Luft, inaktivieren sie jedoch nicht. Wie beim unsensiblen Wechsel von Staubsauger-Beuteln schwirren so schlimmstenfalls hochkonzentriert abertausend pathogener Keime wie SARS-CoV-2-Viren in der Luft. Wer den Filter wechselt, läuft Gefahr, eine Ladung Viren abzubekommen. In diese Falle tappen Kunden umso leichter, da zahlreiche Hersteller bei der Anschaffung nicht auf den fachgerechten Wechsel hinweisen.

HEPA-Filter erfahren derzeit im Zuge umfassender Corona-Hygienemaßnahmen eine große Nachfrage. Sie kommen bei zahlreichen Luftreinigungssystemen zum Einsatz, um Pollen, Milben, aber auch Viren aus der Raumluft abzuscheiden. Verschiedene Filterklassen geben dabei an, wie viele Partikel der Filter entfernt, also bei welchem Wert der Abscheidegrad liegt. Erst bei einem Wert von 99,95 Prozent sprechen Experten dabei von einem HEPA-Filter, in diesem Fall der Klasse H13. Ein HEPA-Filter der Klasse H14 entfernt sogar 99,995 Prozent aller Partikel. Luftreinigungsgeräte mit HEPA-Filtern ziehen die Raumluft gleichmäßig an und geben sie anschließend gereinigt wieder an den Raum zurück. Ein HEPA-Filter entfernt also die Partikel aus der Raumluft, inaktiviert diese aber nicht.

Der Gebrauch von HEPA-Filtersystemen ist ein wertvolles Instrument im Kampf gegen Corona. Eine sachgemäße Aufklärung ist aufgrund der erheblichen Risiken beim Filterwechsel zwingend nötig. Verkäufer stehen in der Pflicht, Verbraucher aktiv auf die drohenden Gefahren bei laienhafter Handhabung des Filterwechsels hinzuweisen. Denn jedes Gerät benötigt je nach Typ und Laufzeit mehrmals jährlich einen neuen Filter. Geschultes Personal wechselt diesen stets unter strenger Einhaltung vordefinierter Sicherheitsaspekte. Dabei behandelt der Fachmann beispielsweise Filter mit Chemikalien, um so die Viren zu inaktiveren. Falls ein Gerät nicht selbst durch thermische Dekontamination die Viren abtötet, geht kein Weg an der Hilfe eines Fachmanns vorbei.

Nach mehr als einem Jahr mit Corona ist das Wissen rund um das SARS-CoV-2-Virus gewachsen: Heute weiß jeder, dass die größte Gefahr der Ansteckung mit dem Virus in geschlossenen Räumen stattfindet. Die reine Einhaltung der AHA+L-Regeln reicht in diesem Fall nicht aus. Spezialisierte Hersteller von Luftreinigungssysteme erweiterten in den vergangenen Monaten ihr Wissen. So gewannen sie neue Erkenntnisse über den bestmöglichen Einsatz der innovativen Technik. Sunny Air Solutions kennt als herstellerunabhängiges Unternehmen den Markt der Luftreinigungssysteme genau. Der Experte weiß über die unterschiedlichen Methoden, Geräte und Anbieter Bescheid. Damit leistet das Unternehmen bei der Wahl des richtigen Systems eine essentielle Hilfestellung. Sunny Air Solutions sieht die Vorteile einzelner Methoden – aber informiert auch über mögliche Schwachstellen.
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