Samstag, 27. Mai 2017


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Südzucker leistet hohe Zahlungen an die EU

(lifePR) (Mannheim, ) Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) hat am 26. April 2010 die EU-Agrarbeihilfen für das Jahr 2009 veröffentlicht. Für die Südzucker AG Mannheim/Ochsenfurt wird ein Betrag in Höhe von 43 Millionen Euro ausgewiesen, wobei die von Südzucker geleisteten Zahlungen an die EU nur teilweise berücksichtigt werden.

Von dem ausgewiesenen Betrag ergeben sich rund 30 Millionen Euro aus dem Restrukturierungsfonds.
Unberücksichtigt sind jedoch die von Südzucker geleisteten Abgaben aus den beiden Vorjahren in Höhe von rund 393 Millionen Euro, denen keine Auszahlungen aus diesem Fonds entgegen standen. Südzucker nimmt demnach gegenüber dem Restrukturierungsfonds eine deutliche Nettozahlerposition ein. Im Rahmen der Reform der Zuckermarktordnung wurden die Zahlungen für die dauerhafte Aufgabe von Zuckerproduktionsquoten - verbunden mit dem vollständigem Abbau von Zuckerfabriken - gewährt, die durch eine Abgabe der europäischen Zuckerhersteller an den hierfür eingerichteten Restrukturierungsfonds finanziert wurden. Südzucker hat 313.000 Tonnen Zuckerproduktionsquote aufgegeben und zwei von ursprünglich elf Zuckerfabriken in Deutschland schließen müssen.

Daneben hat Südzucker rund 10 Millionen Euro als Ausfuhrerstattung für den Export von Quotenzucker in Drittländer erhalten. Als Gegenposition zu den gewährten Ausfuhrerstattungen wurde von der Zuckerindustrie und den Rübenanbauern eine pauschale Produktionsabgabe von zwölf Euro pro Tonne Zucker erhoben. Bei einer Quote von 1,16 Millionen Tonnen Zucker führte dies zu einer Abgabe für Südzucker in Höhe von 13,9 Millionen Euro, die jedoch auch keine Berücksichtigung bei der Veröffentlichung findet.

Ein weiterer Teil der EU-Zahlungen entfällt mit rund 3 Millionen Euro auf Ausgleichszahlungen an die landwirtschaftlichen Betriebe der Südzucker (Traditionsbereich seit 1836, Schwerpunkt: Versuchswesen).

Diese Zahlungen, die alle landwirtschaftlichen Betriebe in der EU erhalten, sind für die Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Flächen und unmittelbar an die Einhaltung zahlreicher Auflagen (Cross Compliance) gebunden. Diese werden von der EU-Kommission vorgegeben und im Hinblick auf die Einhaltung des Natur-, Umwelt-, Tier- und Verbraucherschutzes laufend überprüft.

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