SWR-Landesrundfunkrat Baden-Württemberg berät Haushalt

Gremium unterstützt den SWR bei seinem Spar- und Umbauprozess

(lifePR) ( Stuttgart, )
Der Landesrundfunkrat Baden-Württemberg des Südwestrundfunks (SWR) hat in seiner heutigen Sitzung (Freitag, 8. November 2013) in Stuttgart den Haushaltsplanentwurf 2014 beraten. Im Mittelpunkt stand dabei der Haushalt der Landessenderdirektion Baden-Württemberg.

Insgesamt beträgt der Anteil des Landessenders Baden-Württemberg am Gesamtnettobudget des SWR 39,53 Millionen Euro für das Haushaltsjahr 2014. Der Ansatz fällt damit um rund 779.000 Euro höher aus als im Vorjahr. Diese Steigerung ist zurückzuführen auf einerseits Einsparungen im Strategieprozess von 806.000 Euro, denen eine Steigerung im Programmaufwand von 378.000 Euro, eine Steigerung der Honorare von 282.000 Euro oder Ausgaben für die Barrierefreiheit von 279.000 Euro oder beispielsweise Ausgaben für Trimedialität in den SWR-Studios von 520.000 Euro gegenüberstehen. Der stellvertretende Landessenderdirektor Hans-Peter Archner erklärte, dass der strategische Sparprozess auch bei der Steuerung des Haushalts 2014 eine hohe Priorität habe. Archner: "Wir setzen einen Teil der eingesparten Mittel in strategisch wichtige Vorhaben um. Vor allem liegt uns dabei die Neuausrichtung des SWR Fernsehens im Sinne von Regionalität und Aktualität am Herzen, zum Beispiel durch die Neugliederung des Vorabends in der zweiten Jahreshälfte 2014 oder durch neue regionale Formate und Events auf Sendeplätzen im Mantelprogramm. Denn mehr Regionalität und mehr Aktualität bedeutet: Mehr regionale Teilhabe am Gesamtprogramm und größere regionale Profilierung des SWR Fernsehens insgesamt." Als weiteres wichtiges strategisches Projekt für den SWR-Landessender führte Archner den trimedialen Ausbau der Regionalstudios an. Archner: "Wir wollen, dass die Studios noch stärker als bisher regionale Inhalte für den ganzen SWR und für alle Ausspielwege erstellen. Deshalb werden wir vermehrt in den Ausbau des Onlinebereichs in den Studios investieren."

Die geplanten Haushaltsmittel des Nettobudgets verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Bereiche der Direktion: Auf das Fernsehen entfallen 21 Millionen Euro. Das sind 53,3 Prozent des Etats. Die beiden Hörfunkwellen SWR1 und SWR4 (inkl. Studios) erhalten 15,3 Millionen Euro, das ist ein Anteil von 38,6 Prozent. Über die Hälfte des Hörfunketats (53,4%) wird für Beiträge aus den Regionalstudios in Baden-Württemberg eingesetzt. Für die zentralen Aufgaben der Direktion sowie programmliche Sonderprojekte, Neu- und Weiterentwicklungen stehen 3,2 Millionen Euro zur Verfügung. Dies entspricht einem Anteil von 8,1% am Nettobudget der Landessenderdirektion Baden-Württemberg.

Der Landesrundfunkrat sicherte dem SWR ganz deutlich seine Unterstützung für seinen Spar- und Umbauprozess zu. Die Gremien bedankten sich dabei ausdrücklich bei den SWR-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr Engagement bei diesem nicht immer einfachen Prozess. Der Vorsitzende des Landesrundfunkrats Baden-Württemberg Volker Stich: "Der SWR setzt Akzente an der richtigen Stelle. Das zeigt dieser Haushaltsplanentwurf. Mittel erwirtschaften für eine stärkere regionale Profilierung des SWR Fernsehens und für eine stärkere Online-Einbindung der Studios ist der richtige Weg in die Zukunft."

Nach der heutigen Beratung im Landesrundfunkrat Baden-Württemberg und der Beratung im Landesrundfunkrat Rheinland-Pfalz am 15. November 2013 legt der Verwaltungsrat des SWR am 22. November den Haushaltsplan fest. Der SWR-Rundfunkart entscheidet am 6.Dezember abschließend über die Genehmigung des Haushaltsplans 2014.
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