Dienstag, 21. November 2017


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"Fremde Tochter" gewinnt Goldenen Biber

Am 22.11. Premiere im SWR Fernsehen / insgesamt fünf Auszeichnungen in Biberach für SWR Koproduktionen

Stuttgart, (lifePR) - Stephan Lacant, Regisseur und Koautor des Films „Fremde Tochter“, durfte am Sonntagabend den Goldenen Biber für den besten Film der 39. Biberacher Filmfestspiele  entgegennehmen. „Fremde Tochter“ ist sein zweiter Spielfilm und entstand in Zusammenarbeit mit Debüt im Dritten, der fiktionalen Nachwuchsreihe des SWR. „Der Film (…) hat uns mitten ins Herz getroffen. Kein Wohlfühlkino. Nein. Ein Film mit politischer Relevanz: Realistisch bis an die Schmerzgrenze. Zum mitfühlen und mitleiden. Fast zum verzweifeln. Fast. Eine vielschichtige Auseinandersetzung zwischen westlich christlicher Lebenshaltung und dem Islam. Das Bindemittel ist die Liebe und der Respekt vor dem einzelnen Menschen“, schrieb die Jury zu ihrer Entscheidung. Am 22. November, 22:00 Uhr ist „Fremde Tochter“ im Rahmen der diesjährigen Staffel von Debüt im Dritten im SWR Fernsehen zu sehen.

Weitere Biber für „Back for good“, „Schneeblind” und „Die Notlüge”

Ausgezeichnet wurden auch zwei weitere Koproduktionen von Debüt im Dritten: Gleich zweimal gab es Biber für „Back fo good“ von Mia Spengler, die junge Filmemacherin erhielt sowohl den Debütbiber für den besten Nachwuchsfilm als auch den Schülerbiber. Die Jurys zeigten sich beeindruckt vom Drehbuch des Films, der unaufdringlichen, präzisen Inszenierung sowie der hervorragenden Leistung der Hauptdarstellerin Kim Riedle und des Ensembles. Und auf „Schneeblind“ von Arto Sebastian fiel die Wahl der fünfköpfigen Publikumsjury, die damit ein „düsteres und bildgewaltiges Kammerspiel“ für ihren Preis wählte, dessen schauspielerische Leistungen genauso beeindruckten wie die mutige Kameraführung und die stimmungsvolle Musik. Schließlich ging auch der Fernsehbiber an eine Koproduktion des SWR: die Komödie „Die Notlüge“ von Marie Kreutzer (Regie) und Pia Hierzegger (Drehbuch), mit der das Festival eröffnet wurde und die u. a. für ihre große Erzählfreude ausgezeichnet wurde. „Die Notlüge“ ist eine Zusammenarbeit zwischen ORF und SWR.

Die Partner

„Fremde Tochter“, mit Elisa Schlott, Hassan Akkouch und Heike Makatsch in den Hauptrollen, ist eine Produktion der kurhaus production in Koproduktion mit dem SWR und wurde gefördert von der MFG Filmförderung. Das Buch stammt von Karsten Dahlem und Stephan Lacant, Regie Stephan Lacant. Produzenten sind Christoph Holthof und Daniel Reich, die Redaktion liegt bei Stefanie Groß. „Back for good“ war Mia Spenglers Diplomfilm an der Filmakademie Baden-Württemberg und ist eine Produktion der Zum Goldenen Lamm Filmproduktion in Koproduktion mit dem SWR (Debüt im Dritten) und der Filmakademie. Auch dieser Film wurde gefördert von der MFG Filmförderung. Das Drehbuch schrieben Stefanie Schmitz und Mia Spengler, Produzenten sind Rebecca Schröder und Bianca Laschall, Rüdiger Heinze und Stefan Sporbert. Die Redaktion liegt wiederum bei Stefanie Groß. Ebenfalls ein Diplomfilm der Filmakademie Baden-Württemberg ist „Schneeblind“ von Arto Sebastian, in Koproduktion mit kurhaus filmproduction und dem SWR, gefördert von der MFG Filmförderung. Produzenten sind Christoph Holthof und Daniel Reich sowie Karoline Henkel und Jasper Philipp Mielke, die Redaktion hat Stefanie Groß. In der  Komödie „Die Notlüge“ spielen Josef Hader, Brigitte Hobmeier, Pia Hierzegger, Andreas Kiendl und Christine Ostermayer die Hauptrollen. Epo film produzierte in Koproduktion mit ORF und SWR, Produzenten sind Dieter Pochlatko und Jakob Pochlatko, die Redaktion liegt bei Susanne Spellitz, ORF, und Michael Schmidl, SWR.

Debütproduktion beim Regiepreis Metropolis erfolgreich

Am Wochenende war noch ein weiterer Debütfilm erfolgreich: Adrian Goiginger wurde für seinen Erstlingsfilm „Die beste aller Welten“ beim Regiepreis des Bundesverbandes Regie Metropolis mit dem Preis für die beste Regie eines Debütfilms ausgezeichnet. Der mehrfach mit Preisen bedachte Film des jungen Österreichers läuft zurzeit in den deutschen Kinos. Der Film ist eine österreichisch-deutsche Koproduktion von RitzlFilm und Lailaps Pictures mit dem SWR und dem ORF, produziert von Wolfgang Ritzberger und Nils Dünker. Die Redaktion liegt bei Brigitte Dithard, SWR, und Sabine Spellitz, ORF.

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