Freitag, 26. Mai 2017


  • Pressemitteilung BoxID 155737

Jede Sekunde zählt

Fliegende und fahrende Notärzte in der Großstadt

(lifePR) (München, ) Süddeutsche Zeitung TV über Helden in Rot und den Knochenjob der Rettungsteams im Kampf um Leben und Tod

Jeder Alarm bedeutet eine Fahrt ins Ungewisse, jedes Mal kann es um Sekunden gehen und jedes Mal sind sie ganz allein mit Ihrer Entscheidung. Auf der Straße gibt es für Notärzte keine Krankenschwestern oder Kollegen. Leben retten ist ihr Hauptberuf - unter hohem Zeitdruck und mit begrenzten Möglichkeiten. Aber fühlen sich Notärzte überhaupt als Helden? Wie viel Mitgefühl ist nach Hunderten Einsätzen noch im Spiel? Und hat ein Notarzt auch Angst zu versagen?

Hamburg-Winterhude, spätabends: Eine ältere Dame bricht im Treppenhaus zusammen, Nachbarn rufen die 112. Sieben Minuten später sind ein Rettungswagen und das "Notarzteinsatzfahrzeug Florian 13" zur Stelle. Die Sanitäter können die Frau gerade noch in den Rettungswagen tragen, dann hört sie auf zu atmen. Dr. Malte I. weiß nichts über die bewusstlose Patientin - doch er muss binnen Sekunden feststellen, woran sie leiden könnte, und entscheiden, was zu tun ist. Seit mehreren Jahren ist der 35jährige Anästhesist vom Hamburger Uniklinikum Eppendorf regelmäßig als Notarzt auf Hamburgs Straßen unterwegs. Seine Einsätze führen ihn vom Villenviertel bis zur Schlägerei auf dem Kiez. Und oft genug warten am Einsatzort nicht nur medizinische Herausforderungen - sondern auch bis zur Hysterie besorgte Angehörige. "Der Umgang mit Sorge und Angst gehört eben genauso zum Job wie das medizinische Know-how", findet Malte I..

Als Arzt auf sich alleine gestellt zu sein, das ist es, was auch Dr. Jörg B. an seinem Job mag. Der 51-Jährige ist Notarzt auf dem Rettungshubschrauber "Christoph Berlin", stationiert am Unfallkrankenhaus Marzahn. Die Maschine vom Typ "Bell" ist eine fliegende Intensivstation und rund um die Uhr einsatzbereit. "Christoph Berlin" fliegt überwiegend sogenannte "Intensivtransporte": schwerkranke oder -verletzte Patienten, die im Regionalkrankenhaus nur erstversorgt werden können und schnellstmöglich in eine Berliner Spezialklinik gebracht werden müssen. Pilot Thomas R. hat über 5.000 Flugstunden in seinem Logbuch. Wenn das Wetter schlecht ist, muss der 45-Jährige schwere Entscheidungen treffen: "Ich darf die Sicherheit meiner Besatzung nicht aufs Spiel setzen", sagt er, "auch wenn es für den Patienten da draußen um Leben und Tod geht".

Süddeutsche Zeitung TV
Sonntag, 16.05.2010
ca. 23:20 Uhr
bei VOX
Format 16:9

Autor: Christian Maier
Moderation: Petra Glinski

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