Mittwoch, 25. April 2018


  • Pressemitteilung BoxID 686619

MotionsCloud wird zum "Finnovativsten Start-up 2017" gekürt

Junge Unternehmen überzeugen bei den FinTech-Days Stuttgart / Team "ShowUp" siegt beim Ideathon mit der Idee eines Pfandsystems für kostenlose Veranstaltungen

Stuttgart, (lifePR) - Auf der Suche nach den besten Start-ups und genialsten Ideen für Produkte im finanztechnologischen Bereich luden Stuttgart Financial, die Börse Stuttgart, die L-Bank sowie das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg bereits zum zweiten Mal zu den FinTech-Days Stuttgart ein: Unter dem Motto „Get finnovative“ brachten sie die Teilnehmer des Ideathons und acht ausgewählte Start-ups mit den Big Playern der Finanzszene zusammen.

Das Rennen um den Titel als „Finnovativstes Start-up 2017“ machte die MotionsCloud UG. Das FinTech vereinfacht die Schadensmeldung an Versicherungen. Dem jungen Unternehmen gelang es, beim FinTech-Pitch eine hochkarätige Jury aus Experten der Finanz- und Investorenszene von seinem Geschäftsmodell zu überzeugen und sich damit unter den acht vorher ausgewählten Finalisten durchzusetzen. Als Siegergeld gab es 3.000 Euro. Doch damit nicht genug: Zusätzlich erhält MotionsCloud eine von insgesamt vier Wildcards für einen exklusiven Pitch beim Finanzplatzgipfel 2018, dem Spitzentreffen der baden-württembergischen Real- und Finanzwirtschaft im Neuen Schloss in Stuttgart. Den zweiten Platz und 2.000 Euro sicherte sich die FinCompare GmbH, der dritte Platz und 1.000 Euro gingen an die Elinvar GmbH.

Beim Ideathon gewann das vier-köpfige Team „ShowUp“ mit der Idee, durch die Einführung eines Pfandsystems die No-Show-Rate bei kostenlosen Veranstaltungen zu reduzieren. Drei Tage lang hatten sie und vier weitere Teams bei dem Ideenwettbewerb vom 08. bis 11. Dezember insgesamt fünf tragfähige Konzepte für Finanzprodukte rund um Trading, Banking & Insurance entwickelt und validiert. Dabei konnten sie auf inhaltliche Unterstützung in Form von bereitgestellten Daten, Statistiken oder möglichen Umsetzungsszenarien von der L-Bank, der W&W, der Allianz sowie von finAPI zurückgreifen. Zudem hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, an der Weiterentwicklung bereits bestehender Praxisprojekte mitzuarbeiten, beispielsweise am iCity-Projekt der Hochschule für Technik (HfT) Stuttgart. Wichtige Bewertungskriterien der Expertenjury waren neben der Präsentation der Ergebnisse der WOW-Effekt des Konzepts, die Markttauglichkeit, Problemlösungsfähigkeit sowie der Validierungsgrad. Für den zweiten Platz entwickelte das Team „Alexa Terminfindung“ einen Alexa-Skill für die sprachgesteuerte Terminvereinbarung zwischen Kundenberater und Kunden am Fallbeispiel der Allianz AG. Den dritten Preis ergatterte das Team „re.new“, das mit Hilfe der Blockchain-Technologie den Geldtransfer von Europa nach Afrika vereinfachen will.

Am Finaltag ging es für alle Teilnehmer des FinTech-Pitches und des Ideathons aber nicht nur darum, die Jury zu beeindrucken. Sie erhielten zudem die einmalige Möglichkeit, die Aufmerksamkeit des finanzstarken Publikums für sich zu gewinnen und damit die Chance, Treibstoff für das eigene Business oder den eigenen Berufseinstieg zu bekommen.

Viele Partner an Bord

Wie sehr das Thema FinTech die gesamte Finanzbranche bewegt, zeigt sich an den starken Partnern, die die FinTech-Days Stuttgart unterstützten. Zu den Goldpartnern zählten die Allianz Lebensversicherungs-AG und die W&W. Als Silberpartner unterstützten die LBBW und die SV SparkassenVersicherung. Darüber hinaus trugen die MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Baden-Württemberg und die Commerzbank AG als Bronzepartner sowie aeternity, FinTech.LI und finAPI als Unterstützer zum Erfolg der Veranstaltung bei. Giromatch, die Sieger des FinTech-Pitchs 2016, gaben in einem Interview einen Einblick, was sich seit ihrem Vorjahresgewinn in ihrer Geschäftsentwicklung getan hat.

„Die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Finanzwirtschaft wird maßgeblich davon bestimmt, dass Produkte und Dienstleistungen an sich verändernde technologische Möglichkeiten und an die Kundenbedürfnisse angepasst werden. Bei diesen rasanten Entwicklungen leisten junge FinTechs – mit denen inzwischen fast 90 Prozent der deutschen Banken kooperieren – als wichtige Impulsgeber und maßgebliche Innovationstreiber einen wertvollen Beitrag“, so Wirtschaftsstaatssekretärin Katrin Schütz.

„Mit seinem wirtschaftlich starken und vielfältigen Finanzsektor verfügt Stuttgart über zahlreiche potentielle Investoren und Kunden für Start-ups mit innovativen Geschäftsmodellen im finanztechnologischen Bereich. Mit den FinTech-Days machen wir diese Chancen für FinTech- und InsurTech-Unternehmen sichtbar“, erklärt Dr. Marc Mehlhorn, Leiter von Stuttgart Financial, die Motivation, eine dreitägige Veranstaltung zur Förderung außergewöhnlicher FinTech-Ideen auf die Beine zu stellen.

„Um in der vernetzten Wirtschaft wettbewerbsfähig zu bleiben, brauchen wir eine kontinuierliche Selbsterneuerung unserer Unternehmen und Geschäftsmodelle. Ein mitunter disruptiver Prozess, bei dem klassische Bankenwelt und unkonventionelle FinTechs viel voneinander lernen können. Auf lange Sicht werden dabei aber nicht nur die Bankkunden profitieren, sondern die Wirtschaft Baden-Württembergs als Ganzes“, fügt Dr. Ulrich Theileis, stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der L-Bank, der Förderbank des Landes, hinzu.

Mitglieder der Jury waren:
- Joachim Erdle – Landesbank Baden-Württemberg | Leiter Corporate Finance
- Dr. Jürgen Lohmüller – Leiter Marktentwicklung | Wüstenrot Bank; Leiter Digitale Innovation | W&W
- Dr. Thomas Neugebauer – Allianz Lebensversicherungs-AG | Fachbereichsleiter
- Dominik Schütz – SV SparkassenVersicherung | Leiter SV Lab
- Dr. Ulli Spankowski – Boerse Stuttgart Digital Ventures | Managing Director
- Dr. Marc Umber – Hightech Gründerfonds (HTGF) | Investment Manager
- Dr. Michael Völter – Vereinigung Baden-Württembergische Wertpapierbörse e.V. | Vorsitzender des Vorstands

Über die Börse Stuttgart
Als Marktführer im börslichen Handel für verbriefte Derivate in Europa und Unternehmensanleihen in Deutschland ist die Börse Stuttgart der führende europäische Börsenplatz für Privatanleger. Anleger können in Stuttgart Aktien, verbriefte Derivate, Anleihen, Fonds und Genussscheine effizient und preiswert handeln. Mit durchschnittlich rund 35 Prozent des Orderbuchumsatzes ist die Börse Stuttgart der führende deutsche Handelsplatz im intermediärgestützten Börsenhandel. Insbesondere im börslichen Handel mit Unternehmensanleihen ist Stuttgart Marktführer in Deutschland. Durch ein hybrides Marktmodell, das Handelsexperten in den elektronischen Handel einbindet, gewährleistet die Börse eine äußerst flexible und kosteneffiziente Orderausführung. Für größtmögliche Transparenz und ein Höchstmaß an Anlegerschutz wird der gesamte Handel durch die Handelsüberwachungsstelle als unabhängiges Börsenorgan überwacht. Um die Anleger optimal über die angebotenen Produkte zu informieren, bietet die Börse Stuttgart zahlreiche Bildungsmaßnahmen für Privatanleger, Berater und Interessierte an.

Über die L-Bank, Staatsbank für Baden-Württemberg
Die L-Bank ist die Förderbank Baden-Württembergs. Sie hat den gesetzlichen Auftrag, den Standort Baden-Württemberg voranzubringen und weiterzuentwickeln. Kleine und mittlere Unternehmen unterstützt die L-Bank bei Gründungen, Übernahmen und Investitionsvorhaben. Sie hilft Kommunen beim Ausbau ihrer Infrastruktur, insbesondere auch bei Vorhaben, die den Umwelt- und Klimaschutz betreffen. Sie finanziert Privatleute, die Wohneigentum kaufen, bauen oder modernisieren, ebenso wie den Mietwohnungsbau. Außerdem vergibt die L-Bank Familienleistungen des Bundes und Landes und stellt finanzielle Mittel für Bildungsmaßnahmen bereit. Um ihre vielfältigen Aufgaben zu erfüllen, setzt die L-Bank ein breites Spektrum von Finanzierungs- und Förderinstrumenten ein, wie zum Beispiel zinsgünstige Darlehen, Nachrangdarlehen, Bürgschaften, Beteiligungskapital und Zuschüsse.

STUTTGART FINANCIAL c/o Börse Stuttgart

Zur Förderung von Stuttgart als Standort von Finanzdienstleistungen hat die Vereinigung Baden-Württembergische Wertpapierbörse e.V. im Jahr 2007 eine Zentralstelle zur Bündelung finanzplatzrelevanter Interessen in der Region unter der Marke Stuttgart Financial ins Leben gerufen. Mitbegründer sind das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg und die Stiftung Kreditwirtschaft der Universität Hohenheim. Die übergreifende Plattform für Finanzthemen in Baden-Württemberg hat den Auftrag, die vorhandenen Inhalte und Stärken der Finanzwirtschaft in Baden-Württemberg zentral organisiert sichtbar zu machen und ihre Verbreitung zu unterstützen. Die Aktivitäten gliedern sich im Wesentlichen in die folgenden Teilbereiche: Durchführung von Veranstaltungen, Kommunikation mit den Finanzplatzakteuren, Bereitstellung finanzplatzrelevanter Informationen, Projekte im Bereich Bildung und Forschung, Unterstützung von jungen Unternehmen bei der Gewinnung von Wagniskapital sowie Standortmarketing.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

BGVFLEXImobil – die neue Autoversicherung

, Finanzen & Versicherungen, BGV / Badische Versicherungen

Der BGV bietet Autofahrern ab sofort eine neue Versicherungslösung an. Mit BGVFLEXImobil bestimmt der Kunde die Höhe seiner Kfz-Versicherung...

HanseMerkur 2017: Konzern-Eigenkapital und Überschüsse auf Rekordniveau

, Finanzen & Versicherungen, HanseMerkur Versicherungsgruppe

. • Laufende Beiträge steigen mit 6,6 Prozent deutlich über Branchenschnitt ­ • Brutto-Beitragseinnahme steigt um 95,3 Mio. Euro auf 1,97...

Getestet und für gut befunden

, Finanzen & Versicherungen, uniVersa Versicherungen

Private Zusatzversicherungen boomen. Immer mehr gesetzlich Krankenversicherte sichern sich damit eine bessere Versorgung im Krankenhaus oder...

Disclaimer