Profis trainieren

Optimierung der Prozesse: nachhaltig, zielgerichtet, erfolgreich!

(lifePR) ( Winhöring, )
Um die Koordination und Effizienz der einzelnen Gewerke des Rohbaus und der schlüsselfertigen Errichtung von Bauwerken deutlich zu verbessern hat STRASSER bereits im vergangenen Jahr beschlossen, die Lean-Methoden >Taktplanung<, >Taktsteuerung< und >Last Planner ®< einzuführen. Nun hat das Management noch ein klares Signal "draufgesetzt": Bis Ende 2016 werden diese Methoden auf allen Baustellen als STRASSER-Standard zum Einsatz kommen.

Die Profis in der Planung und Bauleitung trainieren den Umgang und den Einsatz dieser Methoden in Workshops, die durch praxiserfahrene Spezialisten der LEAN-Gruppe durchgeführt werden. Die einzelnen Schritte der Planung, der revolvierenden taggenauen Ablauf-Planung und Kontrolle sowie der notwendigen Korrekturmaßnahmen werden am Beispiel der schlüsselfertigen Errichtung eines Hotelneubaus simuliert. Nach nur ein paar Stunden zeigt sich, dass die Anwendung der gewählten Methoden gegenüber den traditionellen Ansätzen zu ganz entscheidenden Vorteilen führt: die Anzahl der Baumängel wird erheblich gesenkt, die angestrebte (knappe) Bauzeit wird eingehalten oder sogar unterboten, Behinderungen bleiben aus, Chaos wird verhindert, die Kosten sind im Griff und der Kunde ist zufrieden.

Lean-Ziele? Welche?

Ziel 1: Qualität erhöhen! Mängel-Management ist der falsche Ansatz. Wesentlich effizienter ist es, mängelfrei zu bauen. Verständliche und rechtzeitige Planung, klare Schnittstellen zwischen den einzelnen Gewerken, störungsfreie Produktion durch die "Ein-Gewerk-pro-Los"-Regel, zeitnahe Mangelerkennung und Erarbeitung von Lösungen zum mangelfreien Bauen sind die richtigen Maßnahmen.

Ziel 2: Bauzeit verkürzen! Die "Ein-Gewerk-pro-Los"-Regel ermöglicht eine effiziente Produktion. Zusammen mit einer Taktung der Einzelgewerke, d.h. einer gleichmäßigen Baugeschwindigkeit in allen Gewerken ergibt "automatisch" bereits eine kürzere Bauzeit. Durch die taggenaue Steuerung des Baufortschrittes können bei Abweichungen die notwendigen personellen Kapazitäten sowie die Bereitstellung von Geräten und Material sofort angepasst werden.

Ziel 3: Kosten senken! Die Umsetzung der Maßnahmen zur Verfolgung von Ziel 1 und 2 sind sofort kostenwirksam. Der Lohnaufwand sinkt. Materialkosten sinken. Zeitabhängige Kosten, wie z.B. die Kosten der Baustelleneinrichtung oder Hebegeräte sinken. Kostenintensive Mangelbeseitigung entfällt.

Wie sieht das Training konkret aus?

Schritt 1: Die Teilnehmer des Workshops simulieren den schlüsselfertigen Bau eines Gebäudes. Jedem Teilnehmer ist ein Gewerk zugeordnet (z.B. Trockenbau, Elektro, HLS). Der geplante Bauablauf ist auf einem Balkenplan dargestellt. Nach Baubeginn arbeiten alle Teilnehmer unter Hochdruck um das Ziel, Fertigstellung des Baus in der vorgegebenen Bauzeit und in der vereinbarten Qualität, zu erreichen. Nach Ablauf der vorgegebenen Zeit ist das Ergebnis allerdings "ernüchternd": Der Bau konnte nicht zeitgerecht fertig gestellt werden, trotz hoher Motivation der Gewerke-Verantwortlichen entstehen ständig Behinderungen und zahlreiche Ausführungsmängel. Die "traditionelle" Bauabwicklung bewährt sich offensichtlich nicht.

Schritt 2: Der getaktete Bauablauf wird vorbereitet. Gemeinsam wird der Gewerkezug definiert, die Losgröße bestimmt, die Leistung pro Gewerk und Los ermittelt (wie lange benötigen die Facharbeiter eines Gewerkes zur Fertigstellung ihrer Leistung in einem Los?), die notwendigen Kapazitäten bestimmt und die Schnittstellen geklärt. Natürlich gibt es mehrere Lösungsansätze, nach Diskussion mit allen Gewerke-Vertretern wird jedoch ein gemeinsamer Weg festgelegt.

Schritt 3: Die Teilnehmer des Workshops (die weiterhin je ein Gewerk vertreten und später ausführen werden) planen taggenau die Ausführung ihrer Leistungen für einen Zeitraum von vier Wochen. Die Planung wird auf Wandtafeln mittels farbiger "post-its" dargestellt. Dieser Planungsschritt wird als Last-Planner ® -Methode bezeichnet.

Schritt 4: Auf Basis der exakten Vorplanung wird nun der schlüsselfertige Bau nochmals simuliert. Schon nach kurzer Bauzeit tritt eine deutliche "Entspannung" auf der Baustelle ein. Behinderungen bleiben aus, Baumängel treten bei der Produktion nur noch selten auf. Nach Ablauf der vertraglich vorgegebenen Bauzeit ist das Ergebnis erstaunlich: Die Bauzeit konnte eingehalten oder sogar unterboten werden. Ausführungsmängel sind entweder während des Baus bereits beseitigt worden oder erst gar nicht entstanden. Die Gewerke-Vertreter sind zufrieden. Und der Kunde ist zufrieden. "Win-Win" geht doch.

Die Profis von STRASSER setzten ihre Erkenntnisse und Trainingserfolge sofort auf ihren Baustellen um. Und der Erfolg bleibt nicht verborgen. Auftraggeber der STRASSER Bauunternehmung kommentieren in ihrem Newsletter vom Mai 2016 die Leistung von STRASSER und seinen Nachunternehmern mit anerkennenden und motivierenden Worten: "Es ist an der Zeit, unseren Generalunternehmer mit all seinen Ausführungsfirmen zu loben. An unserem Projekt wird nicht nur mit Hochdruck, sondern vielmehr auch mit einem hohen Maß an Qualität und Konsequenz gearbeitet. Nur so kann man zu einem optimalen Ergebnis mit einem sehr guten Standard am Bau kommen."

Dem ist nichts hinzuzufügen.
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