Montag, 23. April 2018


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Museum des 20. Jahrhunderts: Parzinger beruft Beratungsgremium

Berlin, (lifePR) - Zur Begleitung der Planung zum Museum des 20. Jahrhunderts am Kulturforum in Berlin hat die Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) als Bauherrin – in Abstimmung mit der Stiftungsratsvorsitzenden Staatsministerin Monika Grütters – ein Beratungsgremium eingerichtet. Dies geht auf einen Vorschlag des Preisgerichts beim Realisierungswettbewerb im Oktober letzten Jahres zurück. Stiftungspräsident Hermann Parzinger hat dazu folgende Architektinnen und Architekten berufen:


Arno Lederer als Vorsitzender des Gremiums
Arno Brandlhuber
Andreas Hild
Hilde Léon
Regula Lüscher
Hans-Günter Merz


Hermann Parzinger sagte dazu: „Das Fachgremium wird uns als neutrale Instanz – angesiedelt an der Schnittstelle zwischen Politik, Öffentlichkeit, Bauherrn und Bauverwaltung – bei diffizilen Fragestellungen beraten und falls nötig als Vermittler tätig werden. Es kann zudem die Kommunikation des Projekts befördern und moderierend im öffentlichen Diskurs Stellung nehmen. Ich bin den Mitgliedern sehr dankbar, dass sie uns bei all dem tatkräftig unterstützen.“

Staatsministerin Monika Grütters erklärte: „Ich freue mich, dass wir zur fachkundigen Begleitung des Museumsneubaus am Kulturforum ein so hochkarätiges Beratungsgremium gewinnen konnten, und dass Arno Lederer sich bereit erklärt hat, den Vorsitz zu übernehmen. Das Beratungsgremium ist kein zusätzliches Entscheidungsgremium, es soll die Bauherrin SPK, alle Baubeteiligten und die interessierte Öffentlichkeit in Fragen der Architektur und des Städtebaus beraten sowie als Vermittler für dieses herausragende Architekturprojekt fungieren.“

Der Bundestag hat im November 2014 Haushaltsmittel für den Neubau zur Verfügung gestellt. Im Oktober 2016 ist bei einem mehrstufigen Wettbewerbsverfahren der Entwurf der Schweizer Architekten Herzog & de Meuron mit dem ersten Preis prämiert worden. Seitdem erfolgen die projektvorbereitenden Maßnahmen. Im Rahmen des Bebauungsplan-Verfahrens hat sich die Stiftung Preußischer Kulturbesitz mit der Stiftung St. Matthäus auf einen Abstand von nunmehr 14 Meter zwischen der Matthäuskirche und dem neuen Museum geeinigt. Ebenso wurde der Abstand zur Neuen Nationalgalerie vergrößert, damit auch später die Apsiden an der Rückseite der Matthäuskirche von der Potsdamer Straße aus zu sehen sind.

Als erste sichtbare Maßnahmen werden in Kürze die Baugrunduntersuchungen beginnen. Sie werden Aufschluss geben über baurelevante Eigenschaften des Baugrunds und ermöglichen, die Wechselwirkung des Bodens, des Grundwassers und des geplanten Bauwerks zu prognostizieren. Der Landesbetrieb Bundesbau Baden-Württemberg als beauftragte Bauverwaltung steuert die Planung und Ausführung der gesamten Baumaßnahme.

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