Preisträger des Jugend forscht Finales 2011 zu Gast in Brüssel

Begabte Nachwuchswissenschaftler präsentieren ihre innovativen Projekte in der Hessischen Landesvertretung

(lifePR) ( Hamburg, )
Zum vierten Mal präsentieren Preisträgerinnen und Preisträger von Jugend forscht ihre herausragenden Wettbewerbsarbeiten in Brüssel. Auf Einladung des Hessischen Ministers der Justiz, für Integration und Europa, Jörg-Uwe Hahn, sind am kommenden Montag, 20. Juni, 15 begabte Nachwuchswissenschaftler in der Vertretung des Landes Hessen bei der Europäischen Union zu Gast. Dort stellen sie im Rahmen einer exklusiven Ausstellung die Projekte vor, mit denen sie im Mai dieses Jahres erfolgreich am 46. Finale von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb teilgenommen haben. Zu der Veranstaltung werden neben Mitarbeitern der EU-Kommission und Abgeordneten des Europaparlaments auch zahlreiche Vertreter der Wirtschaft erwartet.

"Aus heutiger Sicht können wir feststellen, dass die Initiatoren des Jugend forscht Wettbewerbs um den damaligen stern-Chefredakteur Henri Nannen ihrer Zeit weit voraus waren und die Bedeutung der Nachwuchsförderung frühzeitig erkannten", sagt Friedrich von Heusinger, Leiter der Vertretung des Landes Hessens bei der EU. "Heute ist uns dies sehr wohl bewusst und daher freuen wir uns, dass bereits zum vierten Mal Preisträger ihre Projekte in Brüssel vorstellen. Wir sehen die Veranstaltung als Beitrag des Landes Hessen zu einer regelmäßigen Präsenz von Jugend forscht in Brüssel und möchten diese Tradition auch im kommenden Jahr fortsetzen. Auf diese Weise wollen wir auch Deutschland und sein Engagement für die Nachwuchswissenschaftler in der EU-Hauptstadt präsentieren."

Zwei Jungforscher, die in Brüssel ihr Projekt vorstellen, sind die Bundessieger Gabriel Salg und Nicolas Scheidig vom Hanns-Seidel-Gymnasium in Hösbach. Beim Bundeswettbewerb 2011 wurden sie mit dem Preis der Bundeskanzlerin für die originellste Arbeit ausgezeichnet. Die beiden 16-Jährigen entwickelten eine neue Zauberformel zur Beseitigung von Mundgeruch, mit der sie Schwefelwasserstoff und seine Methylverbindungen als Verursacher bekämpfen können.

Neben sechs weiteren Arbeiten wird auch das Projekt von Nico Fleck vom Amos-Comenius-Gymnasium in Bonn präsentiert. Der 15-Jährige errang beim 46. Bundesfinale den Bundessieg im Fachgebiet Chemie. Am Beispiel der sogenannten Finkelsteinreaktion, bei der sich organische Moleküle mit Iod verbinden, untersuchte der Jungforscher den Einfluss verschiedener Katalysatoren und Lösungsmittel.

"Das große Interesse von Vertretern europäischer Institutionen ist eine besondere Wertschätzung der herausragenden Leistungen unserer Jungforscherinnen und Jungforscher", sagt Dr. Sven Baszio, Geschäftsführer der Stiftung Jugend forscht e. V. "Durch den Empfang in Brüssel lässt sich die beispielhafte Rolle von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb auf exzellente Weise auch auf europäischer Ebene vermitteln."

Eine Liste aller Jugend forscht Preisträger, die in Brüssel zu Gast sind, finden Sie in der Anlage. Fotos der Jugendlichen in druckfähiger Auflösung und Kurzbeschreibungen ihrer prämierten Arbeiten gibt es in der Rubrik "Projekte & Teilnehmer" unter www.jugend-forscht.de im Internet.
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