Vernissage - Simon Pfeffel

(lifePR) ( Karlsruhe, )
Eröffnung der Ausstellung „In a constant state of limbo“ des Karlsruher Künstlers Simon Pfeffel, Stipendiat des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg im Rahmen des Programms Retour de Paris, am Donnerstag, 21.9.2017, um 19 Uhr in der Stiftung CCFA Karlsruhe. Anlässlich seiner Vernissage zeigt er eine etwa einstündige Performance im öffentlichen Raum (Europaplatz).

Simon Pfeffel (https://simonpfeffel.com/) lebt in Karlsruhe und war Stipendiat des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg an der Cité Internationale des Arts in Paris.
Zusammen mit Oleg Kauz „als künstlerischer Sparringspartner“ gestaltet er in der Stiftung CCFA Karlsruhe eine Ausstellung, die sich um den sozialen Moment des Kontakts und um dessen kontextspezifische Realisation in unterschiedlichen urbanen Räumen artikuliert.

Pfeffels Arbeiten haben eine sehr psychologische Komponente: Im öffentlichen Raum inszeniert er Situationen, deren Entwicklung und Ziel anfangs nicht vorhersehbar sind, da er oft Verantwortung an ihm zuvor Unbekannte übergibt. Entscheidungen werden nicht allein von ihm getroffen, sondern entstehen im Dialog mit einer fremden Person.
Pfeffel agiert mit seinem ganzen Körper, benutzt ihn als Tool und setzt sich fragilen Konstruktionen aus, die nur durch geschaffenes Vertrauen in Balance gehalten werden. Seine künstlerische Praxis ist Ausgangspunkt für menschliche Beziehungen, zeigt Vertrauens- und Verantwortungsverhältnisse auf.

Einen weiteren, zentralen Punkt in seiner Arbeit stellt der Moment der Reise da, die ihn inspiriert, aber eine Notwendigkeit darstellt. Seine Zeit an der Cité internationale des Arts in Paris nimmt demzufolge eine wichtige Rolle in seinem Schaffensprozess ein. Er zeigt in der Stiftung CCFA Karlsruhe, wie sein Aufenthalt in Paris, der Austausch mit anderen Künstlern in der Residenz ihn bis heute beeinflusst und wie sich dadurch seine Performances veränderten. Mit eben diesen Künstlern aus der Residenz initiiert Pfeffel auch nach seiner Rückkehr aus Paris weiterhin gemeinsame Projekte, bspw. im Iran und Israel.

Für seine eröffnende Performance im Stadtraum und seine anschließende Ausstellung in der Stiftung CCFA Karlsruhe konzipiert Pfeffel eine neue Installation: Ein skulpturales Moment, ausgehend von seinem eigenen Körper, setzt sich mit seinen Erfahrungen in Paris auseinander. Die Suche nach einem mentalen Ort der inneren Balance, der sich dem Kontext der 7-Millionen-Stadt entgegensetzt, steht im Zentrum von Pfeffels hier gezeigtem Projekt. Dabei möchte er den Betrachter in einen alternativen Zeithorizont einbeziehen, der über die urbane Schnelllebigkeit hinausweist und zum Bleiben einlädt.
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