Lichtplanung für das Tagungshotel "Kloster Holzen"

(lifePR) ( Stuttgart, )
Es zählt zu den Juwelen des Schwäbischen Barock. Das Benediktiner-Kloster Holzen liegt an der romantischen Barockstrasse zwischen Augsburg und Donauwörth. Die klösterliche Anlage besteht aus sieben Gebäuden, deren spannende Baugeschichte bis in das 12. Jahrhundert zurückreicht. Der Legende nach wurde es im Jahre 1150 gegründet, und in jedem der folgenden Jahrhunderte mussten aufgrund von Zerstörungen in Kriegen oder räumlicher Umstrukturierungen weitreichende Neu- oder Umbaumaßnahmen durchgeführt werden. Der Grundstein für den Konventbau und die barocke Klosterkirche mit ihrer üppigen Ausstattung stammt aus dem 17. Jahrhundert. Das historische Konventgebäude bildet den Kern der Klosteranlage, mit Klostergarten, einer exklusiven Klostergaststätte und dem Klosterhof. Hinter meterdicken Mauern ist eine Atmosphäre der Stille. Die sparsame Ausstattung unterstreicht die historische Schönheit der Architektur.

Vor wenigen Monaten wurde der Konventbau des "Klosters Holzen" zum Tagungshotel mit Restaurant umgebaut. Ein modernes Designer-Hotel, das anspruchsvolle Gäste mit seinem hohen Komfort und freundlichem Service empfängt. Auftraggeber für die Modernisierung der Gebäude war das Dominikus-Ringeisen-Werk. Die Planungsaufgaben für den Umbau übernahm das Konstanzer Architekturbüro "Spaett Architekten" und realisierte gemeinsam mit STENG LICHT die Lichtplanung für die Hotelanlage mit Seminarräumen, Hotelzimmern und Restaurant. Schon in der barocken Architektur spielte die Lichtführung eine bedeutende Rolle, und so nutzten die damaligen Meister immer mehrere Lichtquellen, um eine beabsichtigte dramaturgische Wirkung von Formen und Materialien im Innenausbau zu erzielen. Entsprechend wurde auch jetzt in der modernen Lichtplanung gearbeitet.

"Bei diesem Projekt geht es in erster Linie um das Thema Elebnisarchitektur", erläutert Architekt Andreas Spaett.

"Für die konzeptionellen Aufgaben der Lichtlösung haben wir uns als innovativen und zuverlässigen Partner den Leuchtenhersteller STENG LICHT aus Stuttgart gewählt - und sind sehr zufrieden mit den Ergebnissen und der Realisierung dieser Kooperation."

Mehr als zufrieden mit den lichttechnischen Lösungen sind auch die Geschäftsführer Peter und Andreas Steng. "Basierend auf der Produktreihe BIG BRIGG haben wir für die Klosterräume Sonderleuchten entwickelt, die im Besonderen in den Korridoren und Kreuzgängen des Konventgebäudes installiert wurden", erläutert Andreas Steng den konzeptionellen Gedanken. "Wir haben diese Leuchte wegen ihrer puristischen Form gewählt und modifiziert für die Belange gehobenen Hotelkomforts. Es wurden Notlichtbausteine und zusätzliche Lichtquellen integriert, damit die autonome Notlichtbeleuchtung gewährleistet ist." Die Indirektbeleuchtung erfolgt mittels ECO-Halogenbrennstäben von 120W. Zum Einsatz im gesamten Gastro- und Restaurantbereich kam die formal entsprechende Wandleuchte HALF BIG BRIGG. Die indirekte Abstrahlung dieser Leuchte betont die Gewölbestruktur. "Zusätzlich wurde zur Akzentbeleuchtung von Wandscheiben und Säulen ein Porzellanspot in diese Leuchte integriert. Das weiche Licht des Porzellanschirms zeichnet sanfte Konturen in das historische Gemäuer, und man wird so auf die historische Architektur aufmerksam gemacht."

LUMELENIUM - der "Kronleuchter" - trägt in seiner glasklaren Schale 200 Stück 40 Watt Glühbirnen. 15 Glühlampen davon sind angeschlossen und geben, vermischt mit den anderen, einen einzigartigen charakteristischen kristallinen Lichtakzent. Im Kreuzgewölbe des Klosters erinnern sie an die stets feierliche Atmosphäre des Barock. Die Hotelzimmer sind modulartige möbliert. Ihre Ausleuchtung erfolgt ebenfalls mittels der indirekt abstrahlenden und mit zusätzlichem Porzellanspot versehenen HALF BIGG BRIGG. Punktuelles Licht, mit minimalem Energieverbrauch, ist dort präsent, wo es gebraucht wird. Spotlights zum Lesen im Bett bietet TYP FLEX LED. Eine kleine, elegante Leseleuchte, die - bestückt mit warmweißen 3 Watt Power-LEDs -, das Licht auf den Punkt bringt. Im multifunktionalen Hochzeits- und Konferenzsaal gewährleisten die in den Decken installierten, energieeffiziente LED-/Halogen Downlights gleichmäßige Helligkeit.

Ein kurzer Überklick über das Kloster Holzen und seine Entstehung

Nachfolgend Auszüge wurden einem Bericht der Historikerin Alexandra Kohlberger entnommen.

"Der Legende nach wurde es im Jahre 1150 gegründet. Das Kloster am Neuwasser wurde als Doppelkloster errichtet. Der Frauenkonvent lag rechts der Schmutter, der Männerkonvent am linken Ufer.(...) Zu Beginn des 13. Jahrhunderts wurde ein Teil der Klosteranlage an den Waldrand verlegt. Daraus resultiert wohl der Name Holzen. Im Lauf des 15. Jahrhunderts wuchs der Frauenkonvent zusehends. Der Männerkonvent verlor hingegen immer mehr an Bedeutung und wurde im Jahr 1470 aufgelöst. Die Gebäude der Klosteranlage aus dem 15. Jahrhundert wurden während des Bauernkrieges 1525 und noch einmal später während des Schmalkaldischen Krieges schwer beschädigt. 1556 begann die Äbtissin Barbara von Welden zusammen mit dem Baumeister Ulrich Unsinig aus Graubünden mit dem Neubau des Klosters und der zweischiffigen Hallenkirche. Und schließlich im Jahre 1696 wurde nach Plänen des Bregenzer Baumeisters Franz Beer der Grundstein für die jetzige Anlage gelegt. Architektonisch bemerkenswert ist der Nonnenchor, der von einem Tonnengewölbe überspannt wird. Nach acht Jahren war der Rohbau der Kirche beendet und die Einweihung erfolgte 1710. Bis die imposante Innenausstattung der Kirche mit Fresken, Stuck, Schnitzereien und Malerei beendet war, dauerte dieser Ausbau aber bis ins Jahr 1743. Die Nonnen des Klosters lebten unter verschiedenen Eignern bis ins Jahr 1825, als die letzte Äbtissin starb."

Genauer nachzulesen ist die Geschichte des Klosters im Internet, unter der Seite Haus der Bayerischen Geschichte (aus dem Datensatz des Klosters: Holzen KS0219) und unter www.kloster-holzen.de
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