Spielzeit 2019/2020 der Theater Chemnitz vorgestellt

(lifePR) ( Chemnitz, )
Zur Pressekonferenz am 26. April 2019 stellten Generalintendant Dr. Christoph Dittrich und sein künstlerisches Team – Generalmusikdirektor Guillermo García Calvo, Ballettdirektorin Sabrina Sadowska, Schauspieldirektor Carsten Knödler und die Direktorin des Figurentheaters Gundula Hoffmann – die Premieren und Konzerte der Spielzeit 2019/2020 vor.

Die Oper Chemnitz stand im Jahr 2018 ganz im Zeichen der Neuproduktion von Wagners gesamten „Ring des Nibelungen“, und die ersten beiden Zyklus-Aufführungen im Januar sowie zu Ostern 2019 bestätigten einmal mehr den Erfolg dieses ambitionierten Vorhabens mit ausverkauften Vorstellungen. So werden auch in der Spielzeit 2019/2020 zwei Zyklen auf dem Spielplan stehen, darüber hinaus wird die Oper Chemnitz die Wagner-Pflege aber auch mit einer Neuinszenierung des „Lohengrin“ fortsetzen. Am Anfang der neuen Saison steht jedoch die große italienische Oper im Fokus: „Mefistofele“ von Arrigo Boito, ein außergewöhnliches, chorgewaltiges Werk, welches in Chemnitz bisher noch nicht aufgeführt wurde. Ein weiteres Novum ist die Uraufführung der Kinderoper „Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt“ von Oliver Ostermann und Alexander Kuchinka, welche auf dem bekannten gleichnamigen Kinderbuch von Hannes Hüttner basiert. Neuinszenierungen von Bizets „Carmen“ und Mozarts „Entführung aus dem Serail“ bieten populäre Werke der Opernliteratur, und mit „Evita“ kommt zum Abschluss der Spielzeit einer der ganz großen Musicalklassiker auf die Bühne des Chemnitzer Opernhauses.

Das Ballett Chemnitz erlebte unter der Leitung von Sabrina Sadowska die zweite erfolgreiche Spielzeit in neuer, breitgefächerter Ausrichtung. Diese Arbeit mit ganz unterschiedlichen Choreografen und Tanzstilen wird auch in der Saison 2019/2020 fortgeführt. Neben bekannten Stücken und Stoffen wie Tschaikowskys „Nussknacker“ als Ballett für die ganze Familie oder dem Tanzstück „Othello“ von Julio Arozarena nach Shakespeares Tragödie wird es erneut Unbekanntes zu entdecken geben. Den Anfang macht die Uraufführung des Ballettabends „Winterreise“ von Robert Bondara nach Schuberts berührendem Liederzyklus, den die Company zur live vorgetragenen Musik eines Sängers und eines Pianisten auf innige Weise interpretiert. Und das neue Format für zeitgenössischen Tanz „Showcase“ im Ballettsaal erfährt mit einer Stückentwicklung des französischen Choreografen Samuel Mathieu eine spannende Fortsetzung.

Auch die Robert-Schumann-Philharmonie begann 2017 mit neuer Leitung und kann mit ihrem Generalmusikdirektor Guillermo García Calvo mittlerweile auf zwei erfolgreiche gemeinsame Spielzeiten zurückblicken. Der großen Tradition der Robert-Schumann-Philharmonie folgend, stehen in den Sinfoniekonzerten der Saison 2019/2020 Kompositionen von Brahms, Bruckner und Strauss über Tschaikowsky, Rachmaninow und Schostakowitsch bis hin zu unbekannteren Werken von Eriks Esenvalds oder Nino Rota im Mittelpunkt, und natürlich wird auch der Namenspatron der Philharmonie Robert Schumann gewürdigt. Eine ebenso große Aufmerksamkeit wird dem 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven zuteil mit einem dreitägigen Aufführungszyklus seiner fünf Klavierkonzerte, umrahmt von Sinfonien und Ouvertüren, im Juli 2020. Darüber hinaus ergänzen Familienkonzerte, die Reihe „Klasse Klassik!“ mit Werken für Kammerorchester, zahlreiche Sonder- und Schülerkonzerte und vieles mehr das umfangreiche Konzertangebot für alle Altersstufen und Interessenlagen.

Schauspieldirektor Carsten Knödler beginnt die neue Spielzeit mit einem Klassiker des psychologischen Films, „Die zwölf Geschworenen“, wird aber auch als Autor und Regisseur der Musical-Uraufführung „Undine – Die kleine Welle“ nach der Märchennovelle von de la Motte Fouqué in Erscheinung treten. Für die Neuinszenierung von Jewgeni Schwarz‘ „Der Drache“ kehrt der Intendant des DNT Weimar, Hasko Weber, erneut an den Ursprungsort seiner Karriere zurück. In der Komödie „Glorious! Die wahre Geschichte der Florence Foster Jenkins“ steht eine ganz außergewöhnliche, zwar unmusikalische, aber lebensbejahende und willensstarke Protagonistin im Mittelpunkt, und was hier eine erwachsene Frau, ist dort ein Mädchen, das sich mutig für die eigenen Belange einsetzt: Astrid Lindgrens „Ronja Räubertochter“ als Sommertheaterpremiere im Chemnitzer Küchwald. Michael Endes „Die unendliche Geschichte“ als Weihnachtsmärchen, Goethes „Die Leiden des jungen Werther“, Williams‘ „Die Glasmenagerie“, aber auch Uraufführungen der Stückentwicklung „Feindliche Übernahme“ oder des mittlerweile 7. Gewinnerstücks des Chemnitzer Theaterpreises für junge Dramatik bieten ein spannendes und abwechslungsreiches Programm und geben Raum für Neu- und Wiederentdeckungen.

Das Figurentheater, das sich in der Spielzeit 2018/2019 u. a. mit dem Stefan-Heym-Abend „Und wenn mich einer fragte …“ dem Ausbau der Spielplanlinie für Jugendliche und Erwachsene widmete, wird in der neuen Saison mit vier Neuproduktionen wieder das Angebot für die jungen Zuschauer erweitern. In der Geschichte von Joke van Leeuwen „Als mein Vater ein Busch wurde und ich meinen Namen verlor“ wird auf berührende Weise und aus der Perspektive eines Kindes das schwierige Thema Krieg und Flucht behandelt. Die Uraufführung des Stückes „Juri“ von Annalena Küspert wagt dagegen einen kühnen Ausflug in die Zukunft und ins Weltall und greift Fragen, Wünsche und Hoffnungen der jüngsten Generationen auf. Ulrich Hubs berühmte Pinguine sind die Helden in dem zauberhaften Kinderstück „An der Arche um Acht“ und die Brüder Grimm standen mit ihrem Märchen „Der Krautesel“ Pate für das Weihnachtsmärchen „Der Zaubermantel“ von Katrin Lange.

Informationen zum vollständigen Programm der Spielzeit 2019/2020 finden sich auf der Website www.theater-chemnitz.de.
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