Petershausen: Ein Stadtteil im Wandel

Bürgermeister Kurt Werner stellte im Treffpunkt Petershausen das Entwicklungskonzept für den größten Konstanzer Stadtteil vor

(lifePR) ( Konstanz, )
"Petershausen nimmt seit Jahren einen Schwerpunkt in der Konstanzer Stadtentwicklung ein", betonte Bürgermeister Kurt Werner, der vor interessierten BürgerInnen das Gesamtkonzept der Stadtteilentwicklung vorstellte. Ausgehend vom Leitbild der ressourcenbewussten Stadtentwicklung spannte Bürgermeister Werner in seinem Vortrag den Bogen von der historischen Stadtentwicklung über das Agglomerationsprogramm Kreuzlingen - Konstanz bis hin zu den Leitzielen der Stadtentwicklung und skizzierte die bereits realisierten aber auch geplanten Bauprojekte und Freiraumplanungen im Stadtteil Petershausen.

Der städtebauliche Wettbewerb für das Sanierungsgebiet Bahnhof Petershausen wurde im Februar 2005 ausgeschrieben, den Rahmenplan hat der Gemeinderat im Jahr 2006 aufgestellt. Das Sanierungsgebiet ist etwa 17,7 Hektar groß. Es erstreckt sich vom Handwerkerhof in der Gustav-Schwab-Straße über die Zeppelin Gewerbeschule, die Rieterwerke, die Bruder-Klaus- und die von-Emmich-Straße mit einer Vielzahl von Grundstücken unterschiedlicher Eigentümer. Geplant und zum Teil schon umgesetzt ist die Planung eines gemischten innerstädtischen Quartiers als "Neue Mitte Petershausen" mit bis zu 700 Wohnungen, Gewerbenutzungen, Flächen für die Nahversorgung und öffentliche Freiflächen. Ein Brückenbauwerk in Z-Form soll ein barrierefreies Überqueren der Bahngleise ermöglichen.

Bereits 2009 hat die städtische Wohnungsbaugesellschaft Konstanz GmbH den Bau eines urbanen, zukunftsweisenden Wohnhofes an der Bruder-Klaus-Straße (südlich des Bahnhofs Petershausen) umgesetzt mit 109 geförderten Mietwohnungen, überwiegend für Familien, wofür man 15,9 Millionen Euro Fördermittel des Landes und der KfW-Bank nach Konstanz holen konnte. Am Bahnhof Petershausen, nördlich der Gleise, wurden rund 118 Zimmer für Studierende in Wohngruppen, Genossenschaftswohnungen für Familien und mehrere Gewerbeeinheiten errichtet.

Auch in der Stadt am Seerhein hat die WOBAK für Familien hochwertige Miet- und Eigentumswohnungen mit jeweils drei bis fünf Stockwerken gebaut. In der Rheingutstraße 30 wurde 2007 die Studentische Wohnanlage im "Paradies" mit Wohnungen und Appartements für 170 Studierende errichtet. Mit den vier Hofgärten entstand zudem ein Modellprojekt, in dem Gästeappartements und Gastdozentenwohnungen für die beiden Konstanzer Hochschulen, verbunden mit hochwertigen Miet- und Eigentumswohnungen sowie Gewerbeeinheiten, entstanden sind.

Insgesamt hat in den vergangenen Jahren im Stadtteil Petershausen West einschließlich der Stadt am Seerhein, dem Herosé-Areal und dem Gelände Great Lakes ein tiefgreifender Strukturwandel stattgefunden: Ehemalige Industriebrachen wurden zu Dienstleistungs-, Büro, Gewerbe- und vor allem Wohnstandorten entwickelt. "Ziel der städtebaulichen Rahmenplanung war und ist die Entwicklung eines urbanen Stadtteils mit eigener Identität, städtischer Dichte und qualitätvollen Freiräumen mit einer hohen Aufenthaltsqualität für die Menschen, die hier leben" so Bürgermeister Werner. Bei der schrittweisen Realisierung wurde und wird insbesondere auf ökologische wie soziale Gesichtspunkte sowie Verbesserung der technischen Infrastruktur für eine gute Erreichbarkeit zu Fuß, mit dem Fahrrad und dem ÖPNV Wert gelegt.
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