Spielplatz am Refrather Kahnweiher aus Restmitteln des Konjunkturpaketes II

(lifePR) ( Bergisch Gladbach, )
Das Konjunkturpaket II (KII)wurde zum Jahreswechsel 2008/09 von der Bundesregierung geschnürt, um angesichts der drohenden Wirtschaftskrise die Konjunktur anzukurbeln. Dabei wurde neben anderen Kriterien festgelegt, dass die Maßnahmen "zusätzlich" sein sollten - ganz klar begrenzt auf energetische Sanierungen und Barrierefreiheit Die Stadt führte mit dem Geld zahlreiche energetische Maßnahmen insbesondere an Schulen durch. In Refrath wurde die Umgebung des Kahnweihers behindertengerecht umgestaltet. Dort wurde ein behindertengerechter Spielplatz angelegt. Bis zum Jahresende 2011 müssen die Rechnungen für KII-Projekte vorliegen, um den recht engen Förderbedingungen zu entsprechen.

Wo kam das Geld für den Kleinkinderspielplatz in Refrath her?

Bei einigen aus KII-Mitteln bezahlten Hochbauprojekten zeigte sich in der Bauphase, dass sie weniger kosteten als veranschlagt. Das ist positiv - warf aber weitere Fragen auf: Sollte man das übrig gebliebene Geld für die Stadt verfallen lassen oder anderweitig einsetzen?

Neue Projekte durfte man nicht mehr anstoßen, da sie nach den Förderrichtlinien schon zu Beginn der KII-Förderung hätten beantragt werden müssen.

Also konnte das Geld nur innerhalb der bestehenden KII-Projekte ausgegeben werden. (Und nicht beispielsweise für andere Spielplätze) Die Kriterien für ein Umschichten sind allerdings recht eng, und es war bereits September 2011. Die Zeit drängte, denn die Projekte mussten wegen der KII-Bedingungen bis Ende 2011 abgeschlossen sein. Bei anderen möglichen Projekten - zum Beispiel an Gebäuden - konnten man so kurzfristig nicht mehr nachjustieren. Die Zeit fehlte schlichtweg.

Es blieben einzig die Projekte am Kahnweiher und an der Diepeschrather Mühle in der engeren Auswahl. Also wurden am KII-Projekt Diepeschrather Mühle einige Wege über das zunächst geplante Projekt hinaus verbessert. Der nun gebaute Kleinkinderspielplatz an der Refrather Grillhütte gehört zum Großprojekt "behindertengerechter Ausbau der Kahnweiherumgebung". Nachdem die Bezirksregierung Grünes Licht für die Umschichtung der Mittel gegeben hatte, begannen die Arbeiten. Wegen der Kürze der Zeit wurde die Politik nicht gefragt. Rein formal musste sie das auch nicht, da die für KII-Mittel geänderten Vergaberichtwerte unterschritten blieben. Der Spielplatz kostete rund 48.000 Euro.

Vorteile des neuen Spielplatzes:

Der neue Spielplatz in Refrath (er ist speziell für Kleinkinder - das unterscheidet ihn von dem Spielplatz ein Stück weiter, diese ist für ältere Kinder) wertet die angrenzende Grillhütte auf. Besonders der Außenbereich profitiert von der neuen Anlage. Dort soll man künftig beispielsweise entspannt eine Tasse Kaffee trinken können, während die Kinder auf dem angrenzenden Spielplatz spielen. Der Zaun schützt die Kinder vor der Straße. (Bei vielen Mc Donalds an großen Straßen ist diese Standard) Die Tore sind selbstschließend angelegt und von innen nicht zu öffnen. Der weiche Gummiuntergrund ist behindertengerecht (und damit KII-fähig), denn bei einem normalen Spielplatz müssten beispielsweise Kinder im Rollstuhl durch den Sand zum Spielgerät laufen/fahren.
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