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Pressemitteilung BoxID: 201880 (Stadt Bergisch Gladbach)
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Bürgermeister Urbach: "Nicht die Pferde scheu machen"

Mit zugesagten 10 Millionen Euro Städtebaufördermittel kann das Regionale-Projekt umgesetzt werden / Erfolgreiche Konsolidierung findet regionale Unterstützung

(lifePR) (Bergisch Gladbach, ) Für die augenblickliche Berichterstattung des Kölner Stadt-Anzeigers über die Regionale-Finanzierung hat Bürgermeister Lutz Urbach kein Verständnis. Für ein "endgültiges Aus", so die Überschrift des Artikels im Kölner Stadt-Anzeiger (Bericht: Matthias Niewels vom 19.11.2010), sieht er keinen Anhaltspunkt. Dafür hat die Stadt Bergisch Gladbach gute Gründe: Rund 5 Millionen Euro der zugesagten knapp 10 Millionen Euro Regionale-Fördermittel sind bereits per Zuwendungsbescheid bewilligt bzw. mit einer Förderquote von 90 % fest zugesichert. Urbach: "Niemand braucht zu fürchten, dass nun die Trümmer am Bahnhof liegen bleiben und es dort nicht weitergeht." Der Stadthain und die Umgestaltung als "Vorgarten" von Bergisch Gladbach werden kommen, genau so wie die neue Fußgängerzone. Die Offenlegung der Strunde sei in der Gesamtmaßnahme fest vorgesehen.

Auch was die Förderung in den beiden Folgejahren anbetrifft, so sieht der Bürgermeister nicht schwarz: "Das Land muss ja für Bergisch Gladbach keinen Cent mehr ausgeben als für die zunächst geplante 70-prozentige Förderung. Wir haben erfolgreich abgespeckt, das hat die Kommission sehr positiv aufgenommen." Nach bisheriger Bergisch Gladbacher Erfahrung sei das letzte Wort erst dann gesprochen, wenn der Zuwendungsbescheid auf dem Tisch liegt: "Das ist kein Fatalismus, sondern Verwaltungspraxis. Die 90 Prozent sind uns auch im letzten Jahr nicht von der Strukturkommission zugesagt worden." Im Gegenteil: Auch in der letztjährigen Vorlage war zunächst eine 70prozentige Förderquote vorgesehen.

Die Stadt hat im Vorfeld der Kommissionssitzung ermutigende Signale erhalten, dass die Umsetzung von "stadt :gestalten" weitergehen kann. Urbach: "Wir stehen mit der Regionale-Agentur und den Bewilligungsbehörden in gutem Kontakt. Zurzeit bin ich sehr zuversichtlich. Und auf gar keinen Fall bin ich dafür, hier und heute die Pferde scheu zu machen."