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BOS-Tag 2026: Fachprogramm zeigt Wege zu mehr Resilienz

(lifePR) (Stuttgart, )
Wie lassen sich kritische Infrastrukturen schützen und staatliche Handlungsfähigkeit auch in Krisen oder umfassenden Notfällen sichern? Antworten darauf liefert das Fachprogramm des BOS-Tags 2026, der am Donnerstag, 19. November, im Landratsamt Rastatt stattfindet. Expert:innen aus Energieversorgung, Bevölkerungsschutz, Cybersicherheit sowie von Polizei und Bundeswehr beleuchten aktuelle Bedrohungen und zeigen, wie Vorsorge, Zusammenarbeit und wirksames Krisenmanagement gelingen können. Die Keynote hält Dr.-Ing. Bernd Calaminus, Leiter Business Resilience der EnBW Energie Baden-Württemberg AG.

Resilienz und Vorsorge im Fokus

Zum Auftakt des BOS-Tags 2026 begrüßen Prof. Dr. Christian Dusch, Landrat des Landkreises Rastatt, und Dr. Alexander Teutsch, Geschäftsführer der Staatsanzeiger für Baden-Württemberg GmbH & Co. KG, ab 9.00 Uhr die Teilnehmenden. Ergänzt wird die Eröffnung durch einen Videogruß von Manuel Hagel an die Versammelten aus den Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS). Der BOS-Tag steht unter der Schirmherrschaft des stellvertretenden Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg und Minister des Inneren, für Digitalisierung und Europa. Um 9.30 Uhr zeigt Dr.-Ing. Bernd Calaminus, Leiter Business Resilience der EnBW Energie Baden-Württemberg AG, in seiner Keynote, wie Energieversorger sich gegen Krisen wappnen und handlungsfähig bleiben können. Im seinem Fokus stehen robuste Infrastrukturen, Notfallplanung und die enge Zusammenarbeit: Denn „Prävention und Bewältigung von Großschadenslagen im KRITIS-Umfeld erfordern eine enge Kooperation zwischen betroffenen Unternehmen und den BOS. Der BOS-Tag 2026 bietet eine wertvolle Möglichkeit zum Austausch“, so Bernd Calaminus.

Gut vorbereitet für den Ernstfall

Ab 10.15 Uhr erklärt Anne Eversheim vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) in „Fähigkeitsmanagement – Die Wirkung im Fokus“, wie Hilfe über messbare Fähigkeiten, wie etwa Löschwasser- oder Notstromversorgung, passgenau angefordert werden kann. „Kritische Infrastruktur schützen heißt auch, im Ernstfall auf die richtige, gemeinsame Sprache zurückzugreifen: Wer das Vokabular des Fähigkeitsmanagements beherrscht, gewinnt wertvolle Minuten und macht länderübergreifende Hilfe erst wirklich effizient“, betont Anne Eversheim. Ab 11.20 Uhr richtet sich der Blick auf die Cyberabwehr: Hierfür beschreibt Daniel Alves de Jesus von der Cybersicherheitsagentur Baden-Württemberg den Weg von der ersten Chaosphase nach einem Cyberangriff bis zum geordneten Wiederanlauf und gibt Beispiele aus der Praxis. Um 12.00 Uhr gibt Erster Kriminalhauptkommissar Daniel Lorch vom Polizeipräsidium Reutlingen Einblicke in die Verfolgung internationaler Cyberkriminalität und die Zerschlagung krimineller Infrastrukturen. Eine Fragerunde mit Rafael Binkowski, Chefredakteur des Staatsanzeigers, sowie Spotlights der Aussteller schließen das Vormittagsprogramm ab.

Zusammenarbeit als Sicherheitsfaktor

Im weiteren Tagesverlauf stellt Leitender Polizeidirektor Martin Landgraf, Leiter der Polizeihubschrauberstaffel Baden-Württemberg, die rechtlichen, technischen und operativen Möglichkeiten und Grenzen des Drohneneinsatzes bei Polizei und BOS vor. Den letzten Fachvortrag hält ab 15.20 Uhr Kapitän zur See Michael Giss, Kommandeur des Landeskommandos Baden-Württemberg. Unter dem Titel „Resilienz, die neue Be(Währung)“ zeigt er, weshalb Verteidigungsfähigkeit eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist und Zivilschutz über den Katastrophenschutz hinausgeht. „Während sich die Bundeswehr auf ihren Kernauftrag, die Landes- und Bündnisverteidigung, konzentriert, wird die enge, vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren BOS-Partnerinnen und Partnern immer wichtiger. Beim BOS-Tag wollen wir diese Zusammenarbeit weiter vertiefen“, unterstreicht Michael Giss. Eine offene Fragerunde sowie Zeit für Gespräche und Vernetzung bilden bis 17.00 Uhr den Abschluss des BOS-Tags.

Vor Ort oder online

Der BOS-Tag ist ein Angebot der Staatsanzeiger für Baden-Württemberg GmbH und Co. KG. Dieses Jahr findet er in Kooperation mit der Gewerkschaft der Polizei Baden-Württemberg sowie mit freundlicher Unterstützung des Landkreises Rastatt statt. Die Veranstaltung richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus Verwaltung, Katastrophenschutz, Gesundheitswesen, Logistik, Polizei, Feuerwehr, Bundeswehr und Hilfsorganisationen. Eine Teilnahme ist sowohl persönlich vor Ort als auch online möglich. Das vollständige Programm und alle Möglichkeiten zur Anmeldung sind online unter bos-tag.staatsanzeiger.de zu finden.

SERVICE UND INFORMATION

TERMIN
Donnerstag, 19. November 2026

09.00 – 17.00 Uhr

VERANSTALTUNGSORT
Landratsamt Rastatt
Am Schlossplatz 5
76437 Rastatt

ANMELDUNG
Anmeldungen sind online möglich bis zum 30. Oktober. Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden sich unter folgendem Link: bos-tag.staatsanzeiger.de

PREIS
Preis pro Teilnehmer:in:
249,00 €

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