Freitag, 22. Juni 2018


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Weiterbildung im Enterprise 2.0 neu managen

Zukunft E-Learning

Köln, (lifePR) - Wer sich beruflich weiterbildet, besucht heute meistens noch ein- oder mehrtägige Seminare und Trainings in Weiterbildungseinrichtungen oder Tagungsstätten. Um Lernzeit, Lerntempo und Lernort flexibel und individuell gestalten zu können, stellen Unternehmen ihren Mitarbeitern jedoch immer häufiger E-Learning-Programme zur Verfügung. Die Messe Zukunft Personal hat sich zum Marktplatz für diese Art des Lernens entwickelt und demonstriert vom 25. bis 27. September in Köln, welche E-Learning-Formen derzeit Konjunktur haben.

Rund 100 der insgesamt mehr als 500 Aussteller auf der Zukunft Personal haben E-Learning-Produkte in ihrem Portfolio. Die E-Learning-Anbieter konzentrieren sich in einer der drei Messehallen: in Halle 11.3, die sich speziell dem Thema betriebliche Weiterbildung und Personalentwicklung widmet. Dort dürfen die Aussteller auf gute Resonanz hoffen, denn laut der neuen Studie "Weiterbildungs-Report 2012" des HRM Research Institutes nutzen bereits ein Drittel der Unternehmen in Deutschland und Österreich elektronische Lernformen - Tendenz steigend. Fast die Hälfte (48 Prozent) der Studienteilnehmer hält E-Learning für ein Erfolgsmodell.

Eigenes Forum für E-Learning und Wissensmanagement

Im "Forum E-Learning und Wissensmanagement" zeichnen Vorträge und Podiumsdiskussionen ein aktuelles Bild der E-Learning-Szene: Namhafte E-Learning-Anbieter wie canudo, Fischer, Knoblauch & Co, Know How! AG, time4you, Lumesse, reflact, TTS, inside Gesellschaft für TV-, Audio- und Videoproduktion, Haufe Akademie oder KTM Advance sind mit von der Partie.

Mit der Zukunft von digitalen Medien für die betriebliche Weiterbildung beschäftigt sich in diesem Forum unter anderem eine Podiumsdiskussion der Zeitschrift "eLearning Journal". Die Moderation übernimmt Frank Siepmann, Chefredakteur des Fachblattes. Auch der vebn - Verband e-learning business Norddeutschland lädt zur Diskussion. Die Debatte dreht sich um die Frage, wie Unternehmen mit Angeboten für E-Learning dem Mangel an Fachkräften begegnen können. Der Vorstandsvorsitzende des vebn, Andreas Eißner vom Bundestechnologiezentrum für Elektro- und Informationstechnik (bfe-Oldenburg), moderiert die Runde.

Mobile Learning erobert die Praxis

Vor allem Vertriebsmitarbeiter, Techniker und Beschäftigte im Service müssen sich heute schnell auf neue Produkte und Dienstleistungen der Unternehmen einstellen. Dafür ist E-Learning besonders vorteilhaft. Weil diese Beschäftigten häufig auf Reisen sind, passen die Anbieter die Lerneinheiten zunehmend auch für mobile Endgeräte wie Smartphone oder iPad an. Alexander Gassmann von der TTS GmbH stellt Beispiele für Produkttrainings aus dem Einzelhandel (Adidas) und dem technischen Bereich (SEW Eurodrive) in einem englischsprachigen Vortrag vor.

Ein praktisches Beispiel steuert auch Hajo Noll von der Canudo GmbH bei: Gemeinsam mit einem Vertreter von Kyocera Document Solutions Europe B.V berichtet er, wie die Kyocera Akademie eine interaktive Sales-Zertifizierung für ihre weltweit verteilten Vertriebsmitarbeiter konzipiert und umgesetzt hat. Die Akademie hat sich für ein dreistufiges Blended-Learning-Modell entschieden: Zunächst vermittelt ein E-Learning-Modul aktuelle Grundlagen für die Vertriebsmitarbeiter, um anschließend weiterführende Themen in virtuellen Meetings und Seminaren vertiefen zu können. Alle Inhalte sind per iPad abrufbar und ein erfahrener Vertriebskollege steht als persönlicher Ansprechpartner zur Verfügung.

Mit den passenden Kompetenzen zum Enterprise 2.0 werden

Immer mehr Unternehmen entscheiden sich dafür, bei ihren Aufgaben und Prozessen Social-Media-Tools einzusetzen. Sie stellen dafür meistens eine eigene interne Plattform mit entsprechenden Werkzeugen bereit. Doch damit ist es selten getan, denn viele Mitarbeiter benötigen neue Kompetenzen, um damit einhergehende Veränderungen ihrer Arbeit zu bewältigen - wie etwa die verstärkte Kollaboration und Vernetzung mit Kollegen. Welche Fähigkeiten Mitarbeitern dabei helfen, Social Media gewinnbringend einzusetzen und wie Betriebe die Beschäftigten dabei unterstützen können, entsprechende Kompetenzen zu entwickeln, führt Viola Ploski von der Know How! AG aus.

Bisher ist die Bedeutung von Social Media für Corporate Learning jedoch noch sehr gering. Gut gemeinte Projekte haben an Fahrt verloren oder sind gescheitert. Woran das liegt und wie sich das ändern ließe, schaut sich Hartmut Scholl von der reflact AG in seinem Vortrag (in englischer Sprache) genauer an. Bei gemeinsamen Projekten mit dem "Forum für Bildung & Personalentwicklung" des Bundesverbandes Digitale Wirtschaft (BVDW), das Scholl einen Co-Redner zur Seite stellt, hat reflact ein Rahmenwerk aus drei maßgeblichen Erfolgsfaktoren entwickelt.

E-Learning in der Personalarbeit verankern

Für E-Learning oder Blended-Learning-Projekte sind in vielen Unternehmen neben der Personalabteilung eigene Bereiche verantwortlich. So hat sich die Disziplin Talentmanagement häufig parallel entwickelt. Dieser Trend erschwert es Personalverantwortlichen, nachhaltige Impulse für die Karriere der Mitarbeiter zu setzen. Dr. Sven Elbert von Lumesse TalentManagement plädiert deshalb dafür, Talentmanagement mit dem Learning Management zu verzahnen. Er präsentiert eine Lösung, mit der Mitarbeiter ihre eigenen Kompetenzen selbst stärken können.

Jens Brennholt und Peter Miez-Mangold von der Haufe Akademie zeigen anhand eines hauseigenen Projekts, wie verschiedene Unternehmensprozesse besser Hand in Hand gehen können. Im Jahr 2011 und 2012 führte die Haufe Akademie für rund 50 Führungskräfte und Mitarbeiter ein internes Qualifizierungsprogramm als innovatives Blended Learning zum Thema Projektmanagement durch. Die Referenten erläutern den Kontext (Organisationsentwicklung), die Zielsetzung, den Prozess der Bedarfsklärung, die Entwicklung des Instructional Designs, die eingesetzten Methoden und die Ergebnisse im Hinblick auf Wirksamkeit und Transfer.

Mit E-Learning-Experten netzwerken

Die Zukunft Personal ist nicht nur Informationsquelle für E-Learning-Trends, sondern auch eine ideale Plattform, um sich mit Experten für das Thema persönlich auszutauschen. Neben dem E-Learning-Forum bringt der parallel laufende Fachkongresses für E-Learning und Wissensmanagement, Professional Learning Europe (PLE), Fachleute in Köln zusammen - und die Kongressbesucher haben mit ihrem Ticket freien Zugang zur Messe. Networking ist sowohl im Anschluss an die Vorträge als auch bei Gesprächen an den Ständen möglich.

Eine gute Möglichkeit, mit E-Learning-Kollegen und Anbietern ins Gespräch zu kommen, stellt zudem die E-Learning-Party am Mittwoch, 26. September, ab 16.45 Uhr, dar. Bei dem neu etablierten Get Together, das unter anderem die Firmen canudo und SkillSoft unterstützen, treffen sich Key Player der Branche mit Neu- und Bestandskunden bei frisch gezapftem Kölsch und rustikalen Snacks. Ein echter "Köbes" verbreitet als "Partyschreck", der sich unter die Personaler mischt, mit seinen humorvollen Improvisationen echt kölsche Lebensweise.

Das komplette Programm des E-Learning-Forums ist unter www.zukunft-personal.de/forum-e-learning-und-wissensmanagement erhältlich.

Über die Messe Zukunft Personal

Vom 25. bis 27. September 2012 öffnet die Zukunft Personal, Europas größte Fachmesse für Fragen rund um das Thema Personal in Unternehmen, bereits zum 13. Mal ihre Tore. Rund 12.000 Personalverantwortliche aus dem In- und Ausland informieren sich jährlich in Köln über Strategien und Lösungen für Personalmanagement. Bekannt ist die Messe insbesondere für ihr umfangreiches Vortragsprogramm zu den aktuellen Trends. Das Themenspektrum reicht von Recruiting und Retention über Leadership-, Weiterbildungs-, Arbeitsrechts- und Softwarefragen bis hin zur Zukunft der Arbeitswelt.

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