Dienstag, 23. Mai 2017


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Freiburg gibt unverbindliche Interessensbekundung gegenüber dem DFB als möglicher Spielort der Fußball- Europameisterschaft 2024 ab

OB Dieter Salomon und SC-Präsident Fritz Keller: "Wir wollen im Bewerbungsverfahren Chancen als möglicher Austragungsort wahren!" / Über verbindliche Bewerbung wird noch entschieden

(lifePR) (Freiburg, ) Freiburg hat eine unverbindliche Interessensbekundung als möglicher Spielort bei der Fußball-Europameisterschaft 2024 abgegeben. Damit greifen die Stadt, der Sport-Club Freiburg und die Stadion Freiburg Objektträger GmbH & Co. KG als künftiger Eigentümer des neuen Stadions einen Appell des Deutschen Fußballbunds auf. Der DFB, der sich bei der UEFA um die Ausrichtung der Euro 2024 in Deutschland bewerben will, hatte alle Städte und Liga- Vereine mit entsprechenden Stadien gebeten, frühzeitig für das weitere Bewerbungsverfahren das Interesse als Austragungsort zu erklären. Stadt, SC und SFG haben diese Erklärung gegenüber dem DFB abgegeben, damit bei einer möglichen Entscheidung für Deutschland als Gastgeberland die Chance auf EM-Begegnungen im neuen Freiburger Stadion gewahrt bleibt.

Zum jetzigen Zeitpunkt ist die Interessensbekundung noch unverbindlich und nicht mit rechtlichen oder finanziellen Verpflichtungen verbunden.

Oberbürgermeister Dieter Salomon und SC-Präsident Fritz Keller: "Unsere jetzige Erklärung dient vor allem dazu, Chancen im Bewerbungsverfahren zu sichern und unser grundsätzliches Interesse zu bekunden. Wenn Deutschland den Zuschlag erhält, könnte Freiburg mit dem neuen Stadion ein attraktiver Standort für EMBegegnungen sein." Inwieweit das neue Stadion alle Anforderungen erfüllen kann, wird in einigen Monaten konkreter zu bewerten sein, wenn der DFB im Rahmen eines Workshops die exakten Rahmenbedingungen vorgibt.

Ob Freiburg tatsächlich eine verbindliche Bewerbung als EMSpielort gegenüber dem DFB abgeben wird, könne zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht entschieden werden, so OB Salomon und SCPräsident Keller. Dazu seien die Anforderungen und möglicherweise finanziellen Bedingungen sorgfältig zu prüfen und abzuwägen. Zudem stünde eine solche rechtlich bindende Bewerbung unter dem Vorbehalt von Gremienentscheidungen: Bei der Stadt durch einen Beschluss des Gemeinderats, beim SC und bei der Trägergesellschaft SFG durch Beschlüsse der jeweiligen Aufsichtsräte.

Im April 2018 endet die Bewerbungsfrist der UEFA als Ausrichterin der Europa-Meisterschaft. In den Bewerbungen der nationalen Fußballverbände sind dann auch verbindlich Spielorte und Stadien im jeweiligen Land zu benennen. Im Herbst 2018 entscheidet die UEFA, welche europäische Nation Gastgeber der Europameisterschaft 2024 sein wird. Ausgetragen werden die Begegnungen in voraussichtlich neun oder zehn Stadien unterschiedlicher Größe.

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