Mobilität der Zukunft, Exo-Skelette, Cloud-Services - Bayerns beste (Jung-)Unternehmer sind technologisch top

BAYERISCHER GRÜNDERPREIS 2019 / Sparkassen und ihre Partner vergeben Auszeichnungen an herausragende Unternehmer

(lifePR) ( München, )
Im Umfeld der jährlichen UnternehmerKonferenz zeichnen die bayerischen Sparkassen heute in Nürnberg bereits zum 17. Mal die Gewinner des Bayerischen Gründerpreises aus. Sie wollen damit zu Innovationsfreude und Entschlossenheit ermutigen und fördern so das Arbeitsplatzwachstum und die regionale Entwicklung in Bayern.

„Unser Ansatz wird mit jedem Jahr wichtiger, weil die Zahl der Gründer und Gründerinnen in Deutschland rückläufig ist. Immer mehr Menschen in Deutschland schmieden zwar Pläne, sich selbstständig zu machen und ein Unternehmen zu gründen. Aber die meisten wagen den Schritt am Ende doch nicht. Von einer ‚Gründerzeit‘ kann also derzeit nicht die Rede sein,“ erläutert Roland Schmautz, Vizepräsident des Sparkassenverbands Bayern. Doch die diejenigen, die den Schritt in die Unternehmertätigkeit wagen, sind besser vorbereitet als früher. „Sie sind ideengetriebener, wachstumsorientierter und innovativer als in früheren Jahren. Internationalität, Qualität der Geschäftsausstattung, aber auch Ausbildungsstand und Soft Skills haben insgesamt sehr zugenommen,“ so Schmautz.

Die Preisträger in den einzelnen Kategorien

Als bestes Unternehmen in der Kategorie „Konzept“ wird die FMS Future Mobility Solutions GmbH aus Gaimersheim ausgezeichnet, die in Zukunftsthemen wie hochautomatisiertes Fahren, innovative Mobilitätskonzepte und Digitalisierung, entwickelt, forscht und berät.

In der Kategorie „StartUp“ geht der Preis an die GBS German Bionic Systems aus Augsburg, die als erster europäischer Hersteller Exo- oder Außenskelette zur Kraftverstärkung für Menschen, die in der industriellen Produktion oder der Logistik körperlich schwer arbeiten, fertigen.

Als „Aufsteiger“ konnte sich die noris network AG aus Nürnberg durchsetzen, ein hochmoderner Rechenzentrumsanbieter, der seinen Kunden maßgeschneiderte Lösungen in den Bereichen IT-Outsourcing, Cloud Services sowie Network & Security anbietet.

In der Kategorie „Nachfolge“ geht der Preis an die Ziegler Holding GmbH aus Plößberg, die im Kerngeschäft eines der größten Sägewerke Europas mit 1.200 Mitarbeitern betreibt. Der Generationenwechsel ging dort mit einer strategischen Neuausrichtung einher, mit der neue Märkte für das Schnittholz vor allem im Nahen Osten erschlossen wurden.

Mittlerweile exportiert das Unternehmen weltweit, doch die Ziegler Group ist trotz der globalen Aktivitäten eine regional verwurzelte Unternehmensgruppe geblieben.

Der „Sonderpreis für besonders regional engagiertes Handeln“ wird an den Fritz-Felsenstein-Haus e.V. aus Königsbrunn bei Augsburg vergeben, der Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung begleitet. Mit entschlossenem, undogmatischem und professionellem Engagement vieler Haupt- und Ehrenamtler ist im Laufe der Jahre ein Kompetenzzentrum mit besonderer Innovationskraft entstanden. Mit rund 540 Mitarbeitern ist das Förderzentrum der größte Arbeitgeber der Stadt Königsbrunn.

Die Auszeichnung für das „Lebenswerk“ erhält die Unternehmerin Evi Brandl aus München. In mehr als 50 Jahren unternehmerischer Tätigkeit hat sie gleich mehrere Betriebe aus verschiedenen Branchen entwickelt. Mit beharrlichem Einsatz hat sie zunächst die Vinzenz Murr GmbH mit 230 Filialen aus dem ehemaligen Metzgereibetrieb ihrer Eltern mit einem Stammhaus und drei Filialen geschmiedet. Über die Branchengrenzen hinaus investierte Evi Brandl außerdem in die Modefirma Etienne Aigner AG, richtete das Unternehmen erfolgreich neu aus. Am Unternehmenserfolg lässt Evi Brandl soziale Projekte für die Stiftung „Herz für Herz“ teilhaben, die bedürftigen Kindern im In- und Ausland zu lebens-notwenigen kardiologischen Operationen verhilft.

Rund 4.500 neue Jobs finanziert

2018 reichten die bayerischen Sparkassen wieder über 200 Millionen Euro Kredite für ca. 1.500 Existenzgründungsvorhaben aus, so Vizepräsident Schmautz. Mehr als zwei Drittel davon wurden als öffentliche Förderkredite vergeben. Da mit einer Errichtung eines Unternehmens jeweils mehrere Arbeitsplätze geschaffen werden, trugen die Initiativen der Gründer sowie die Kredite der Sparkassen zur Schaffung von ca. 4.500 neuen Jobs bei.

Vom StartUp-Wettbewerb zum Gründerpreis mit UnternehmerKonferenz

Der Bayerische Gründerpreis entstand aus dem 1997 ins Leben gerufenen StartUp-Wettbewerb für Existenzgründer. Nachhaltiger ökonomischer Erfolg setzt allerdings voraus, dass auch Wachstum, Aufstieg und Nachfolge gut organisiert sind. Deshalb ist aus dem „StartUp“-Gedanken der ersten Stunde ein umfassender, praxisorientierter Unternehmerpreis entwickelt worden. Die Verleihung des Gründerpreises wird von der Unternehmer-Konferenz der bayerischen Sparkassen umrahmt, die rund 1.100 Teilnehmern aus Unternehmen und Kommunen als Plattform zum Wissens- und Erfahrungsaustausch genauso wie zur individuellen und fundierten Beratung dient.

Partner

Als exklusive Partner des Gründerpreis-Wettbewerbs fungieren die LfA Förderbank Bayern, die DekaBank, die Kanzlei Schaffer & Partner GbR aus Nürnberg, die Deutsche Leasing, die BayernLB, S-International, die Börse München, die Versicherungskammer Bayern, BR Media, die Süddeutsche Zeitung und die bayerischen Sparkassen.

Bundeswettbewerb Deutscher Gründerpreis 2019

Die Bundessieger des Deutschen Gründerpreises werden am 2. Juli 2019 in Berlin geehrt.

Anlagen
Liste der Nominierten und Preisträger
Unternehmensportraits zu den Nominierten und Preisträgern
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