Koalitionsvertrag: Die Richtung stimmt

(lifePR) ( München, )
Der heute vorgestellte Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD stärkt die Stellung der Sparkassen als dezentrale und regional verankerte Kreditinstitute. Sparkassenpräsident Theo Zellner begrüßt, dass die Koalition das stabilitätsfördernde deutsche Dreisäulenmodell mit Sparkassen, Genossenschaftsbanken und Privatbanken sichern und sich für die klassische Mittelstandsfinanzierung stark machen will. "Es ist wichtig für die deutsche Finanzwirtschaft, dass die Bundesregierung deutlich festhält, dass sie an den Besonderheiten des deutschen Bankensystems auch weiterhin festhalten will. Die Stärken des Dreisäulensystems müssen auch in der Bankenunion auf europäischer Ebene Berücksichtigung finden."

Der Koalitionsvertrag bestätigt, dass auch in Zukunft am Dreisäulensystem der Kreditinstitute festgehalten wird. Er hebt die Bedeutung der Sparkassen als dezentrale Kreditinstitute sowohl in der Finanzkrise wie auch in der klassischen Mittelstandsfinanzierung hervor. Ausdrücklich wird sich die neue Bundesregierung auch auf europäischer Ebene dafür einsetzen, dass den besonderen Strukturen in Deutschland mit Sparkassen und Genossenschaftsbanken Rechnung getragen wird. Eine Vergemeinschaftung der deutschen Einlagensicherung auf europäischer Ebene zu Lasten der Spareinlagen in Deutschland lehnt der Koalitionsvertrag ab. Das deutsche Einlagensicherungssystem muss erhalten bleiben.

Theo Zellner: "Ich freue mich, dass der Koalitionsvertrag unsere regional verankerten Sparkassen als zentrales Element unseres Finanzsystems anerkennt. Das stärkt unser Selbstverständnis in nicht einfachen Zeiten der Überregulierung, die eigentlich in erster Linie diejenigen Kreditinstitute betreffen sollte, die die Finanzkrise verursacht haben."
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