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IMEX: Skål-Weltpräsident Nik Racic gibt 20.000 Euro an SOS-Kinderdörfer auf Haiti

Skål-Mitglieder in 89 Ländern öffneten ihre Geldbörse / Spende soll Not im Katastrophengebiet lindern / Übergabe am 27. Mai im Hotel InterContinental Frankfurt

(lifePR) ( Frankfurt, )
Anlässlich der Messe für Meetings und Incentivereisen IMEX in Frankfurt am Main übergibt Nik Racic (Kroatien), Weltpräsident des globalen Tourismusnetzwerks Skål International e. V., einen Scheck in Höhe von 20.000 Euro an die SOS-Kinderdörfer auf der Karibikinsel Haiti.

Mit dem Betrag, der bei einem Spendenaufruf des Executive Committees an die Mitglieder zusammenkam, will Skål dazu beitragen, die Not in dem Katastrophengebiet zu lindern.

Übergeben wird der Scheck am Donnerstag, 27. Mai 2010, um 19 Uhr im Hotel InterContinental Frankfurt, Wilhelm-Leuschner-Straße 43. Neben Weltpräsident Nik Racic nehmen an der Zeremonie teil: aus dem Executive Committee die Direktorin Karine Coulanges (Frankreich), der Präsident des International Councils Bend Hadler (Dänemark), Deutschlandpräsident Thomas Aurich und Skål-Generalsekretär Jim Power (Spanien).

Dem weltweiten Netzwerk von Unternehmern und Führungskräften der Tourismusindustrie Skål International e. V. gehören aktuell rund 20.000 Mitglieder in 89 Ländern an, die in 480 örtlichen Clubs organisiert sind. Satzungsgemäß ist die Mitgliedschaft persönlicher Natur, Firmenmitgliedschaften sind nicht zugelassen.

Bereits 1934 gegründet, ist Skål das älteste Netzwerk der Branche und bis heute das einzige, das weltweit agiert und Mitglieder aller Sparten der Tourismusbranche, der Hotellerie und des Verkehrswesens vereint. Die Mitglieder fühlen sich freundschaftlich verbunden und unterstützen sich gegenseitig in ihrer geschäftlichen Entwicklung. Darüber hinaus tritt Skål für eine nachhaltige Tourismusentwicklung ein, ebenso zählt die Förderung des beruflichen Nachwuchses zu den erklärten Zielen.

Die deutsche Sektion, Skål International Deutschland e. V. mit dem Namenszusatz "Vereinigung deutscher Wirtschaftsclubs für Tourismus", umfasst rund 2.000 Mitglieder in 32 Clubs zwischen Alpen und Ostsee.

Der Name Skål leitet sich ab von dem gleichlautenden skandinavischen Trinkspruch, der als Zeichen der Gastfreundschaft verstanden wird. Eben diese Gastfreundschaft hat eine Pariser Gruppe von Reisebüromitarbeitern erfahren, als sie im Jahr 1932 auf einer Studienreise im Norden Europas unterwegs war. Der Wunsch, überall auf der Welt Freunde mit gleichen beruflichen Interessen zu haben, führte zur Gründung des Netzwerks, das sich rasch über weite Teile der Welt ausbreitete.

Mit der Unterstützung der SOS-Kinderdörfer auf Haiti setzen sich die Skål-Mitglieder in ihrem gesellschaftlichen Engagement wieder einmal für Kinder ein. Bereits seit einigen Jahren unterstützen die Touristiker, Hoteliers und Verkehrsexperten die Kinderschutzorganisation ECPAT, die gegen den sexuellen Missbrauch von Kindern in Reiseländern vorgeht.

Das Ausmaß der Katastrophe auf der Karibikinsel Haiti nach dem schweren Erdbeben vom 12. Januar 2010 hat die Skål-Mitglieder weltweit betroffen gemacht. Der Wunsch zu helfen kommt in der Höhe der Spendensumme zum Ausdruck. Knapp ein Drittel des Betrages, nämlich 6.500 Euro, haben die Mitglieder der deutschen Skål-Clubs beigetragen. Bei dem schwersten Beben in der Geschichte des amerikanischen Kontinents kamen bis zu 300.000 Menschen ums Leben, 1,3 Millionen Insulaner wurden obdachlos oder standen vor dem Nichts. Schon vor dem Beben zählte Haiti zu den ärmsten Ländern der Welt.

Die SOS-Kinderdorf-Arbeit wurde in Haiti im Jahre 1979 aufgenommen. Derzeit gibt es zwei SOS-Kinderdörfer und zwei SOS-Jugendeinrichtungen, zwei Berufausbildungszentren, zwei Schulen sowie 4 SOS-Sozialzentren auf der Insel. 1984 wurde das SOS-Kinderdorf Santo, etwa zwölf Kilometer von Haitis Hauptstadt Port-au-Prince entfernt, errichtet. Es umfasst 19 Familienhäuser, die Platz für 190 Kinder bieten, ein Gemeindehaus, ein Dorfleiterhaus, ein Tantenhaus und eine kleine Krankenstation.

Der Österreicher Hermann Gmeiner (1919-1986) gründete nach dem zweiten Weltkrieg die SOS-Kinderdörfer, in denen elternlose Kinder in familienähnlichen Strukturen heranwachsen. Nach seiner Idee entstanden bis heute Kinderdörfer in 42 Ländern auf vier Kontinenten (Europa, Asien, Afrika, Amerika).
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