Samstag, 25. Februar 2017


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Sigmund Freud Museum erweitert online-Archiv PADD

Ende Jänner alle Bestände online abrufbar: www.padd.at

(lifePR) (Wien, ) Das Sigmund Freud Museum hat die seit 2006 existierende Datenbank Psychoanalytic Documents Database (PADD) in Zusammenarbeit mit dem Wiener IT-Spezialisten P.Solutions kontinuierlich erweitert und wird bis Ende Jänner 2010 seine gesamten Bestände online verfügbar machen.

Seit 2006 ist auf www.padd.at das Textarchiv der Sigmund Freud Privatstiftung, die das Museum betreibt, und zweier Partnerorganisationen (Sandor Ferenczi Gesellschaft, Ungarn, Wellcome Library, Großbritannien) erfasst. Die Metadaten der Archivalien dieser Organisationen sind abrufbar, zum Teil mit Scans der Dokumente. PADD wurde dreisprachig angelegt, die Bestände konnten von Nutzern in den jeweiligen Ländern mit einer auch für Ungeübte bestens verständlichen Eingabemaske bearbeitet werden. Das Programm zeichnet sich durch einfache Bedienbarkeit an Front- und Backend gleichermaßen aus, was die Sigmund Freud Privatstiftung dazu bewog, das gesamte Archiv mit diesem Programm zu digitalisieren.

Finanziert wurde PADD ursprünglich vom Wissenschaftsministerium, der Europäischen Union und dem National Cultural Basic Programme in Ungarn.

"Mit PADD haben wir ein wegweisendes Projekt gestartet, das 2007 auch von der EU als Best-Practice-Beispiel ausgezeichnet wurde. Die guten Erfahrungen, die wir damit gemacht haben, stimmen mich zuversichtlich für die Erweiterung. Unser Archiv mit über 50.000 Stück kann dann weltweit eingesehen werden", so Inge Scholz-Strasser, Direktorin des Sigmund Freud Museums.

Nach Abschluss der Arbeiten an der öffentlichen Dokumentdatenbank 2006 wurde PADD von der Sigmund Freud Privatstiftung maßgeblich erweitert: Nach den Korrespondenzen und Notizen wurde der gesamte Bestand an frühen Ausgaben von Freuds Werken ebenso wie anderer psychoanalytischer Schriften in die Datenbank eingepflegt und ist damit weltweit abrufbar, Zieldatum des Projekts ist Ende Jänner 2010.

Nächster Schritt ist die Erfassung des gesamten Bild- und Textarchivs in Freuds ehemaliger Wohnung auf dem PADD-Modul. In weiterer Folge wird die gesamte Objektverwaltung auf PADD umgestellt: Alle Objekte aus der Sammlung des Museums und des Archivs werden in die Datenbank eingegeben, ihre Provenienz so weit als möglich geklärt, und ihre Daten online abrufbar gemacht.

Scholz-Strasser erklärt: "Damit können wir seltene Schnappschüsse aus den letzten Jahrzehnten ebenso wie Originalfotos der Familie und Freunde Freuds der Öffentlichkeit zugänglich machen und weltweit zeigen, welche Exponate sich in der Sammlung in der Berggasse 19 befinden." Neben der Erfassung der Metadaten ist auch die Einarbeitung von Scans und Bildern in niedriger Auflösung geplant, um die Datenbank noch userfreundlicher zu machen.

"Mit PADD haben wir ein Referenzprodukt geschaffen, das für wissenschaftliche Institutionen ebenso geeignet ist wie für Museen und Bibliotheken. PADD ist ein einfacher und effizienter Weg, Archivinhalte einem breiten Publikum zukommen zu lassen", so Martin Povazay, CEO von P.Solutions, dem für die technische Entwicklung, Einarbeitung und Wartung verantwortlichen Software-Unternehmen. "Es ist insbesondere reizvoll, dass bei PADD erste semantische Informationstechnologien für optimales Dokumentenmanagement zum Einsatz kommen," so Povazay weiter.

Mit der hohen Geschwindigkeit und der außerordentlich einfachen Nutzbarkeit wurde ein neuer Standard für wissenschaftliche Online-Datenbanken geschaffen, der die real existierende Wissensplattform in der Bibliothek der Sigmund Freud Privatstiftung auch auf das World Wide Web überträgt.

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