Sonntag, 26. Februar 2017


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IDA bildet als erster Verband seine Tauchlehrer in dem Thema "Seenotrettungssysteme" aus

Wichtige Kenntnisse für Tauchlehrer, um im Notfall auf See die richtige Rettungskette auslösen zu können

(lifePR) (Rösrath, ) IDA, International Diving Association, ist der erste Tauchsportverband, der seine Tauchlehrer über Seenotrettungssysteme ausbildet.

Egal, ob es sich um 1*, 2* oder 3*-Instructoren handelt, das Thema wird an alle heran getragen. Die Seminarteilnehmer erhalten wichtige Informationen über die unterschiedlichen Rettungssysteme, die für Notfälle auf See entwickelt wurden. Begriffe, wie internationale Notruffrequenz 121,5 MHz und 406 MHz, Kanal 16, EPIRB und vieles mehr, werden in einer für Taucher wichtigen Zusammenfassung vermittelt. "Auf den ersten Blick erscheint dieses Thema zunächst nicht so wichtig, wenn man als Tauchlehrer in deutschen Süßwasserseen seine Ausbildung betreibt", erläutert Peter Klammroth, IDA Vizepräsident und Leiter für Aus- und Weiterbildung am IDA College in Köln, diesen neuen Schritt. "Aber viele unserer Instructoren sind ja auch im Ausland tätig und jeden Tag auf See, bzw. sind wir alle doch immer wieder mal im Urlaub auf einem Tauchsafarischiff. Und auf jedem Schiff befindet sich z. B. ein EPIRB - aber welcher Tauchlehrer weiß schon was das ist, wie es funktioniert und wann es überhaupt zum Einsatz kommt?"

Unterstützung durch Seareq
Der Vorstoß von IDA wird von dem Unternehmen Seareq, Sicherheits- und Rettungsequipment unterstützt. Der Hersteller vom ENOS®-System hat in den vergangenen Jahren immer wieder die Erfahrung gemacht, dass sich nur wenige Taucher auf dem Gebiet "Seenotrettungssysteme" auskennen. "In kaum einem anderen Thema existieren so viele Missverständnisse und falsche Vorstellungen, wie bei diesem", stimmt Karl Hansmann, Inhaber von Seareq, Peter Klammroth zu. "Es ist erschreckend, wie viele Tauchlehrer der Meinung sind, dass ein Notruf über die GPS Satelliten weiter geleitet wird. Diesen technischen Unsinn haben wir sogar schon von europäischen Kapitänen gehört, die im Roten Meer tätig sind! So etwas von einem Kapitän zu hören, ist eine Katastrophe, den Tauchlehrern kann man aber keinen Vorwurf machen, weil sie bisher nie in diesem Bereich ausgebildet wurden. Da war es für uns selbstverständlich, dass wir diese Initiative von IDA unterstützen."

Es galt, das umfangreiche Thema auf die für Tauchlehrer wichtigen Kriterien zu reduzieren. Eine kurze Einleitung über die beiden Technologien Funk und Satelliten stellt das Grundverständnis her, um anschließend die unterschiedlichen Funktionsprinzipien der jeweiligen Rettungssysteme zu erläutern. Denn nicht jedes Rettungssystem ist für jede Notsituation geeignet und nicht jedes funktioniert überall auf der Welt. "Wir halten es für unbedingt wichtig, dass Tauchlehrer über ein gewisses Grundwissen in diesem Bereich verfügen und wir sind stolz, dass wir damit begonnen haben, den IDA Instructoren dieses Wissen zu vermitteln. Da gilt unser Dank auch der Firma Seareq, für deren Unterstützung. Damit erhöhen wir nicht nur die Sicherheit, sondern erfüllen auch unseren Anspruch, ein innovativer Tauchlehrerverband zu sein", so Vizepräsident Klammroth.

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