Freitag, 20. Oktober 2017


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Bedauerliches JA zur Minarett-Initiative: Schaden für den Wirtschaftsstandort Schweiz

Zürich, (lifePR) - Der Schweizerische Arbeitgeberverband bedauert die Annahme der Volksinitiative «Gegen den Bau von Minaretten». Damit wird der Ruf der Schweiz als offenes und tolerantes Land beschädigt mit negativen Folgen für den Wirtschaftsstandort Schweiz.

Der Schweizerische Arbeitgeberverband nimmt mit Bedauern Kenntnis vom Ausgang der Volksabstimmung über die Minarett-Initiative. Leider ist es nicht gelungen, die Stimmberechtigten davon zu überzeugen, dass das antiliberale und unschweizerische Verbot von Minaretten nicht als Zeichen gegen islamische Machtansprüche taugt. Es verstösst vielmehr gegen die Religionsfreiheit und ist für die in der Regel gut integrierten Musliminnen und Muslime ein Affront. Das Minarettverbot widerspricht fundamental dem freiheitlichen Credo, dem sich der Schweizerische Arbeitgeberverband verschrieben hat und das die Arbeitgeber hochhalten.

Das Ja des Souveräns belastet zudem das von Offenheit und Toleranz geprägte Image der Schweiz, was negative Folgen für den Standort Schweiz haben wird. Langjährige Geschäftsbeziehungen mit muslimischen Ländern als wichtige Exportmärkte sind gefährdet, allfällige Boykotte können zum Verlust von Arbeitsplätzen in der Schweiz führen. Das ist umso bedauerlicher, als diese Wachstumsregionen dank ihrem Erdöl- und Gasreichtum in Zukunft noch mehr an Bedeutung gewinnen werden. Es wäre fatal, wenn die «Marke» Schweiz nun nicht mehr für Werte wie gegenseitiger Respekt und Pluralismus stehen würde, sondern für Fremdenfeindlichkeit und Engstirnigkeit.

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