Montag, 25. September 2017


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Tag des Baumes 2015

Bonn, (lifePR) - .
- Eine der größten Mitmachaktionen Deutschlands
- 70.000 neue Bäume für Deutschland
- Bundesumweltministerin Hendricks pflanzt im Grunewald

Bundesweit wird am 25. April von Flensburg bis Berchtesgaden zum Spaten gegriffen. Auch nach über 60 Jahren hat die Idee, am Tag des Baumes Bäume zu pflanzen, noch nichts von ihrer Faszination eingebüßt. In Deutschland hat die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) 1952 diese Tradition mit einer Ahornpflanzung durch den ersten Bundespräsident Prof. Dr. Theodor Heuss begründet. Der Ahorn im Bonner Hofgarten erfreut sich noch heute prächtiger Gesundheit und stattlicher Größe.

Dank vieler Hände und durch finanzielle Unterstützung von Spendern wurden im Laufe der Zeit viele Millionen Bäume gepflanzt.

2015 werden zum Tag des Baumes zu den traditionellen Baumpflanzungen auch zahlreiche Wiedervereinigungsdenkmale angelegt. Inzwischen erinnern über 200 Denkmale an die friedliche Wiedervereinigung vor 25 Jahren. "Wir hoffen noch auf weitere 200 Denkmale. Die Vereinigung von Kultur und Natur in dieser Aktion ist einmalig", erläutert SDW-Präsident Dr. Wolfgang von Geldern, Staatssekretär a.D. In diesem Jahr rechnen wir zum Tag des Baumes mit mehr als 70.000 neu gepflanzten Bäumen, abgesehen von den anderen vielfältigen Aktionen wie Waldfesten, Walderlebnistagen oder Exkursionen".

Fasziniert von der Idee schließt sich die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks ihren berühmten Vorgängern Angela Merkel, Christian Schmidt, Ilse Aigner und Norbert Lammert an und pflanzt mit der SDW im Garten der Waldschule Grunewald ein Wiedervereinigungsdenkmal. Die Vielfalt der Pflanzungen reicht von 2.500 Eichen in Thüringen über Pflanzung von Alleen bis zum Familienwaldtag. Unter sdw.de/projekte/tag-des-baumes bekommt man einen Eindruck von der Vielfalt der Aktionen dieser größten Mitmachaktion im Naturschutz in Deutschland.

Hintergrund:
Tag des Baumes - eine Tradition der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW):
Am 25. April 1952 hat die Schutzgemeinschaft diesen Festtag für den Baum in Deutschland initiiert und mit Prof. Dr. Theodor Heuss einen Ahornbaum im Bonner Hofgarten gepflanzt. Mit diesem Tag will die SDW möglichst vielen Bürgern ins Gedächtnis rufen, wie wertvoll Bäume für die Menschen und eine gesunde Umwelt sind.
"Andere Festtage dienen der Erinnerung, der Tag des Baumes weist in die Zukunft!" - ein Satz, mit dem 1872 der Journalist und Farmer Julius Sterling Morton im baumarmen Nebraska (USA) einen jährlichen Arbor Day 1872 forderte. Am 10. April 1872 pflanzten erstmals Bürger und Farmer mehr als eine Million Bäume. Kaum zwei Jahrzehnte später hatte sich dieser Gedenktag in allen Staaten der USA verbreitet. Am ersten Tag des Baumes in Deutschland - am 25. April 1952 - formulierte die SDW ihr Ziel für die Zukunft: In jeder Gemeinde und Schule soll der Bevölkerung und insbesondere der Jugend durch symbolische Pflanzungen und Veranstaltungen die Bedeutung des Baumes näher gebracht werden. Der erste Tag des Baumes war noch ganz durch die Nachkriegssituation geprägt. Er richtete sich damals gegen die Übernutzung der Wälder. Während des Krieges und durch den sogenannten Reparationshieb der Alliierten fand auf zehn Prozent der deutschen Waldfläche ein Kahlschlag statt.

Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V.

Am 5. Dezember 1947 wurde die SDW in Bad Honnef gegründet und ist damit eine der ältesten deutschen Umweltschutzorganisationen. Heute sind in den 15 Landesverbänden rund 25.000 aktive Mitglieder organisiert. Das Heranführen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen an den Wald ist ein Schwerpunkt ihrer Arbeit. Besonders erfolgreich sind die Waldjugendspiele, Waldmobile, Waldschulen, Schulwälder, die SDW-Waldpädagogiktagungen und die erfolgreichen waldpädagogischen Projekte SOKO Wald und SOKO Zukunft.



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