Internationale Schostakowitsch Tage Gohrisch - Virtuelles Festival in Corona-Zeiten

(lifePR) ( Pirna, )
Coronabedingt können die Internationalen Schostakowitsch Tage Gohrisch nicht wie gewohnt stattfinden. Gemeinsam mit MDR, ARTE und der Deutschen Grammophon hat das Festival eine virtuelle Alternative entwickelt. Dabei sind in einem einzigartigen Studio-Ereignis am 5. Juli neun Uraufführungen zu erleben.

Die Internationalen Schostakowitsch Tage Gohrisch finden in diesem Jahr virtuell statt: Nachdem das Festival im Frühjahr aufgrund der Corona-Pandemie in seiner geplanten und gewohnten Form abgesagt werden musste, wird ein gewichtiger Teil des Programms als Stream im Internet präsentiert. Insgesamt neun Uraufführungen von Dmitri Schostakowitsch hält der Stream bereit – allesamt Klavierstücke, die von drei herausragenden russischen Pianisten gespielt werden: Yulianna Avdeeva, Dmitry Masleev und Daniil Trifonov.

Die drei Interpreten finden sich über die Kontinente hinweg zu einem einzigartigem Studio-Ereignis zusammen: Yulianna Avdeeva wird in Gohrisch im Hotel Albrechtshof musizieren, wo Dmitri Schostakowitsch 1960 sein achtes Streichquartett komponierte. Dmitry Masleev spielt in der Tchaikovsky Concert Hall in Moskau und Daniil Trifonov in seinem Haus in Greenwich, Connecticut.

Der Stream wird vom MDR in Zusammenarbeit mit ARTE sowie der Deutschen Grammophon (Trifonov) produziert und am 5. Juli 2020 ab 20 Uhr erstmals auf der Online-Plattform ARTE CONCERT unter dem Titel „Schostakowitsch – Entdeckungen“ zu sehen sein. Im Anschluss ist er dort weitere 90 Tage verfügbar. Parallel sind die Uraufführungen auch auf dem YouTube-Kanal der Deutschen Grammophon für ein globales Publikum zu erleben.

Als Medienpartner der Internationalen Schostakowitsch Tage Gohrisch begleitet der MDR das Festival außerdem mit einem erweiterten Programm im Hörfunk: Die Uraufführungen sind am 5. Juli 2020 ab 19.30 Uhr auf MDR KULTUR und MDR KLASSIK zu hören. Darüber hinaus gibt es vom 6. bis 13. Juli ein Schostakowitsch-Spezial im Webchannel Classic bei MDR KULTUR mit Konzertmitschnitten vergangener Jahrgänge der Internationalen Schostakowitsch Tage Gohrisch.

„Natürlich hätten wir gern ein Festivalprogramm mit Konzerten vor Publikum durchgeführt. Der transkontinentale Stream ist aber eine spektakuläre Alternative, der Musikfreunde in aller Welt entgegenfiebern dürften. Ein großes Dankeschön gilt den Künstlern und unseren Partnern MDR und Deutsche Grammophon, die dieses Projekt möglich gemacht haben.“ Tobias Niederschlag, Künstlerischer Leiter der Internationalen Schostakowitsch Tage Gohrisch

„Der MDR begleitet die Schostakowitsch-Tage seit ihrer ersten Ausgabe im Jahr 2010. Inzwischen ist das Festival zu einem Fixpunkt für Schostakowitsch-Fans aus aller Welt geworden – und die jetzigen Uraufführungen mit drei Weltklasse-Pianisten unterstreichen dies eindrücklich. Wir freuen uns, den Stream für ARTE CONCERT zu produzieren und das Festival 2020 mit herausragenden Konzertaufnahmen der letzten Jahre zumindest virtuell stattfinden zu lassen.“ Angela Kaiser, Redaktionsleiterin Klassik beim MDR

„Neun posthume Uraufführungen von Schostakowitsch in einem Programm – spannend! Für die Deutsche Grammophon war schnell klar, dass wir dieses musikhistorische Ereignis gemeinsam mit unserem Exklusivkünstler Daniil Trifonov mitgestalten möchten. Wir sind gespannt auf die ‚neuen‘ Klavierstücke und freuen uns auf diesen Höhepunkt in unserem Online-Angebot.“ Angelika Meissner, Director Classical A&R Deutsche Grammophon

SCHOSTAKOWITSCH – Entdeckungen

Mit Yulianna Avdeeva, Dmitry Masleev und Daniil Trifonov

Dmitri Schostakowitsch (1906-1975)
Klaviersonate Nr. 1 op. 12
Drei Fugen o. op., Uraufführung
Scherzo op. 1a, Uraufführung
Sechs Klavierstücke aus den Jahren 1918-1920, Uraufführungen
Präludium und Fuge cis-Moll, vervollständigt von Krzysztof Meyer, Uraufführung

Sonntag, 5. Juli 2020, 20 Uhr
auf ARTE CONCERT www.arte.tv/de/arte-concert/klassik/
auf DG YouTube https://www.youtube.com/user/deutschegrammophon1
sowie unter www.schostakowitsch-tage.de

Im Hörfunk ab 19.30 Uhr auf MDR KULTUR und MDR KLASSIK
www.mdr.de
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