Sonntag, 26. Februar 2017


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Manche mögen's kalt: Zootiere im Schnee

(lifePR) (Wien, ) Einige Bewohner des Tiergarten Schönbrunn genießen den ersten Schnee in vollen Zügen. Der zweijährige Eisbär Nanuq ist beim Herumtollen und Liegen in der weißen Pracht voll in seinem Element. Kein Wunder, sind doch in der Heimat der Eisbären Temperaturen bis minus 40 Grad möglich. Ihr dichtes, weißes Fell und die bis zu zehn Zentimeter dicke Fettschicht schützen die Eisbären vor Kälte.

Auch die Großen Pandas Yang Yang und Long Hui suchen derzeit in trauter Zweisamkeit ihr verschneites Außengehege auf und fressen im Schnee sitzend genüsslich ihren Bambus. In China bewohnt der Große Panda nebelfeuchte Bergwälder in Höhen zwischen 1.800 und 3.800 Metern. Mit seinem dichten Pelz ist er aber gut gegen die Kälte und Feuchtigkeit in diesen Höhen geschützt.

Kein Winterfell haben hingegen die Geparden. Es ist für viele Besucher ein ungewohnter Anblick, die Raubkatzen, die sonst unter der heißen Sonne Afrikas durch die Savanne streifen, durch den zentimeterhohen Schnee tapsen zu sehen. "Viele unserer exotischen Tiere sind auch im Winter gerne im Freien. Auch in Südafrika sind Nachttemperaturen um die 0 Grad keine Seltenheit. Wichtig ist aber, dass sie ein gut geheiztes Innengehege zum Aufwärmen haben", sagt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter.

Der Tiergarten Schönbrunn hat im Dezember täglich - auch an den Feiertagen - von 9.00 bis 16.30 Uhr geöffnet. Auch bei frostigen Temperaturen gibt es im Zoo viel zu entdecken. Wer die Kälte scheut, besucht die Exoten in den Innenanlagen und die vielen Häuser wie das Aquarien- oder Regenwaldhaus. Sogar das aufgeweckte Orang-Utan-Weibchen Sol wagt sich im Winter ab und zu ins Freie.

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