Dienstag, 12. Dezember 2017


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Bürovermietungs- und Gewerbeinvestmentmarkt in Köln Q3-2017

Weniger großflächige Abschlüsse am Bürovermietungsmarkt, während Megadeals Investmentmarkt antreiben

Frankfurt am Main, (lifePR) - Megadeals lösen Boom auf dem Kölner Immobilienmarkt aus: Im Bürovermietungssektor wird zum Ende des Jahres zumindest ein Ergebnis über dem 5-Jahres-Durchschnitt in puncto Flächenumsatz erzielt, während der Investmentsektor sogar den Nachbar Düsseldorf übertreffen konnte.

Die Keyfacts im Überblick:


Flächenumsatz im dritten Quartal bei knapp 100.000 m² – weiterer Anstieg im Jahresendquartal erwartet
Leerstandsquote sinkt um weitere 30 Basispunkte auf 5,0 % und wird diese Marke bis zum Jahresende unterschreiten
Das Transaktionsvolumen der ersten neun Monate belief sich auf insgesamt 1,7 Mrd. Euro (+ 48 % ggü. dem Vorjahreszeitraum)
Ein Drittel des Umsatzes entfiel auf Mischnutzungsobjekte


Büromarkt: Nachfrageüberhang im mittleren Preissegment

Im dritten Quartal belief sich der Flächenumsatz auf dem Kölner Büroimmobilienmarkt auf knapp 100.000 m² und lag damit geringfügig über dem Vorjahresquartal. Bei Betrachtung der ersten neun Monate des laufenden Jahres lässt sich jedoch feststellen, dass der Wert 15 % unter dem Vorjahresniveau lag. Dies ist u. a. darauf zurückzuführen, dass es weniger großvolumige Deals gab als noch 2016. Während in den ersten drei Quartalen des Vorjahres noch fünf Abschlüsse mit jeweils mehr als 10.000 m² Fläche erfolgten, konnten im aktuellen Jahresverlauf lediglich zwei Transaktionen in dieser Größenordnung verzeichnet werden, beide in Köln-Deutz. Der Flächenumsatz der letzten 12 Monate im Teilmarkt Deutz überschritt infolgedessen den Fünf-Jahres-Durchschnitt um 57 %. Auch andere Lagen außerhalb der City wie zum Beispiel Kalk/Mülheim oder Bayenthal/Marienburg liegen über ihren langjährigen Durchschnittswerten. Der Umsatz in der City selbst liegt hingegen 16 % unterhalb des Wertes, der in den vergangenen Jahren im Schnitt erreicht wurde. „Diese Verschiebung vom Zentrum in die Peripherie geht primär auf die Flächenknappheit in zentralen Lagen und das Ausschöpfen der vorhandenen Flächenpotentiale in peripheren Teilmärkten zurück“, berichtet Simon Löseke, Director Office Agency bei Savills in Köln, und fährt fort: „Bezugsfertige Büroflächen im Bestand sind in unserer Rheinmetropole Mangelware.“ Die logische Konsequenz: Gegenüber dem Vorquartal sank die Leerstandsquote um weitere 30 Basispunkte auf 5,0 %. Savills geht davon aus, dass diese bis zum Jahresende die 5 %-Grenze unterschreiten wird.

Investmentmarkt: Fünf Abschlüsse in dreistelligem Millionenbereich

Von Januar bis einschließlich September 2017 wurden auf dem Kölner Gewerbeinvestmentmarkt insgesamt 1,7 Mrd. Euro umgesetzt – eine Steigerung von 48 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Damit konnte die Domstadt im Hinblick auf das Transaktionsvolumen sogar den rheinischen Nachbarn Düsseldorf leicht übertreffen. Maßgeblichen Anteil daran hatten fünf Mega-Deals im jeweils dreistelligen Millionenbereich. Auf sie entfielen etwa 43 % des Gesamtvolumens. Die drei größten Abschlüsse waren der 1. und 2. Bauabschnitt des Gerling-Quartiers, die beide von der Immofinanz an Quantum und Proximus gingen, sowie der Verkauf des DuMont Carree von einem von Joseph Esch verwalteten Fonds an den opportunistischen Fonds Episo 4.

„Kölner Gewerbeimmobilien stehen bei immer mehr Investoren in den Suchprofilen, jedoch stellt die kleinteilige und lokal geprägte Eigentümerstruktur weiterhin gewisse Hürden dar. Im Bereich der Großtransaktionen ist der Markt jedoch in hohem Maße institutionalisiert und vermehrt auch internationalisiert“, berichtet Elmar Wirths, Director / Head of Cologne Office bei Savills. Nichtsdestotrotz entfielen im bisherigen Jahresverlauf mit 32 % weniger als ein Drittel des Transaktionsvolumens auf ausländische Käufer. Damit lag ihr Anteil deutlich unter dem Mittel der vergangenen fünf Jahre von 43 %.

Den vollständigen Report sowie die dazugehörigen Grafiken finden Sie im Anhang. Sollten Sie Fragen haben oder ein Gespräch mit Simon Löseke oder Elmar Wirths wünschen, melden Sie sich gern.

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