USA: Steuern runter, Inflation rauf

(lifePR) ( Köln, )
Die Wirtschaft in den USA ist im dritten Quartal mit 3,0 % etwas stärker gewachsen als erwartet. Dr. Martin Moryson, Chefvolkswirt von Sal. Oppenheim, zeichnet jedoch für die nächsten Quartale ein durchwachsenes Bild – auch im Hinblick auf die Steuersenkungspläne der US-Regierung:


Die Kapazitätsauslastung in der Industrie fällt im historischen Kontext immer noch recht gering aus. Produktivitätszuwächse dürften weiterhin schwach und die Investitionen zurückhaltend bleiben.


Aufgrund des schwachen Produktivitätswachstums dürften die Lohnstückkosten wieder zulegen. Da vor allem jene Lohnzuwächse preistreibend wirken, die über das Produktivitätswachstum hinausgehen, sollten diese mittelfristig zu einem Anstieg der Inflation führen.


Keinen nennenswerten Einfluss auf das BIP oder die Inflation im Jahr 2018 dürfte dagegen die in Aussicht gestellte Steuerreform haben.


Der Beschäftigungsaufbau von über 1,6 Millionen neuen Jobs in den ersten zehn Monaten 2017 sollte sich im Laufe der nächsten Quartale verlangsamen, da die Arbeitslosenquote kaum noch sinken kann.
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