Montag, 23. Juli 2018


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Inflation: Stippvisite oder Dauergast?

Köln, (lifePR) - Warum zieht die Inflation jetzt an?
- „Das liegt vor allem am Auslaufen des Basiseffektes: Seit Beginn 2016 sind die Ölpreise kontinuierlich gestiegen, aber es dauert fast ein Jahr, bis sich dies im Vorjahresvergleich zeigt.“
- „Erstmals seit 2012 bewegen sich Chinas Erzeugerpreise wieder im positiven Bereich. Sie sind weltweit ein guter Vorlaufindikator für die Inflationsentwicklung.“
- „Auch der Wahlsieg Donald Trumps sorgt für eine veränderte Inflationseinschätzung: Die angekündigten Steuersenkungen und das große Investitionsprogramm sollten die gesamtwirtschaftliche Nachfrage erhöhen und bei nahezu voll ausgelasteten Kapazitäten zu einem Anstieg der Preise führen.“

Wie stark werden die Preise steigen?
- „In der Eurozone ist mit einem deutlichen Anstieg der Inflationsraten zu rechnen. Steigt der Ölpreis bis Jahresende 2017 auf die von uns erwarteten 58 Dollar, könnte die Inflation temporär auf 1,8 % klettern. Bei einem Ölpreisanstieg auf 70 Dollar wäre mit rund 2 % zu rechnen.“
- „In den USA dürfte die Inflationsrate vorübergehend auf knapp unter 3 % ansteigen, um dann auf Werte zwischen 2 und 2,5 % zu fallen.“

Und wie reagieren die Notenbanken?
- „Sofern keine signifikanten Zweitrundeneffekte entstehen oder sich der Ölpreisanstieg fortsetzt, bleibt es in der Eurozone beim Strohfeuer. Es dürfte sich wieder ein Rückgang in Richtung 1 % ergeben.“
- „Die EZB wird ihr Inflationsziel weiter verfehlen und ihren geldpolitischen Kurs 2017 unverändert fortsetzten. Wir brauchen mehr gesamtwirtschaftliche Nachfrage.“

- „Sollte Trump in den USA Strafzölle verhängen, illegale Migranten ausweisen und Fiskalpakete schnüren, könnte dies die Fed veranlassen, weitere Schritte in einem höheren Tempo vorzunehmen.“
- „Diese Maßnahmen wirken tendenziell inflationstreibend– insbesondere in einem Umfeld gut ausgelasteter Kapazitäten.“

Fazit:
In der EU ist die Inflation auf Stippvisite, in den USA hat sie das Zeug zum Dauergast. Die Geldpolitik von Fed und EZB wird daher weiter auseinanderlaufen.

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