Deutsch-Französischer Journalistenpreis (DFJP) verliehen

Deutsch-Französischer Medienpreis ging an den Publizisten und Politikwissenschaftler Alfred Grosser / Ein Abend im Zeichen des Jubiläums zum 50. Jahrestag des Elysée-Vertrages

(lifePR) ( Saarbrücken, )
Am Abend wurde im ARD-Hauptstadtstudio in Berlin der Deutsch-Französische Journalistenpreis in den Kategorien Video, Audio, Textbeitrag, Multimedia und Nachwuchs verliehen. Zudem erhielt der Publizist Alfred Grosser den Deutsch-Französischen Medienpreis. Der Abend stand ganz im Zeichen des bevorstehenden Jubiläums zum 50. Jahrestag des Elysée-Vertrages.

"Der Deutsch-Französische Journalistenpreis hat sich von Anfang an als Kind des Elysée-Vertrages verstanden, auch wenn er zwanzig Jahre später ins Leben gerufen wurde. Um so mehr freut und ehrt uns, dass wir heute Alfred Grosser im Rahmen des Deutsch-Französischen Journalistenpreises mit dem Deutsch-Französischen Medienpreis auszeichnen durften, einen Menschen, der wie kaum ein anderer als Botschafter der Verständigung in beide Richtungen gewirkt hat und wirkt.

In den vergangenen Jahrzehnten wurden Deutschland und Frankreich als "Motor" der europäischen Entwicklung dargestellt, und sie haben sich auch selbst so begriffen. Den Medien beiderseits der Grenzen ist es dabei immer wieder gelungen, sich selbst kritisch jeweils mit den Augen des Nachbarn zu betrachten. Gerade die journalistischen Medien tragen in soweit eine besondere Verantwortung; denn dieses heterogene Europa mit unterschiedlichen Kulturen wird nur dann tatsächlich zusammen wachsen, wenn es uns gelingt aus diesem unerschöpflichen Kulturraum mittels der Medien auch einen echten Kommunikationsraum zu machen. Und diese Anstrengung unterstützt der Deutsch-Französische Journalistenpreis", sagte der Intendant des Saarländischen Rundfunks, Professor Thomas Kleist.

"Angesichts der aktuellen Lage in Europa sind alle journalistischen Beiträge, die die Vielfalt und die Komplexität Europas und ihres Motors, den deutsch-französischen Beziehungen, verständlich darstellen, die Ängste der Bürger ernst nehmen und dazu beitragen, diese abzubauen und für das Engagement der Bürger für Europa zu werben, von unverzichtbarem Wert. Der Deutsch-Französische Journalistenpreis fördert diese Veröffentlichungen und verkörpert seit nunmehr fast 30 Jahren ein nicht nachlassendes Engagement des Saarländischen Rundfunks und seiner Partner für die deutsch-französische Freundschaft. Der Preis hat sich zu einer der wichtigsten Auszeichnungen für Journalisten in Europa entwickelt, und er hat einen unverzichtbaren Stammplatz in den intensiven deutsch-französischen Beziehungen gefunden", sagte Annegret Kramp-Karrenbauer, die Ministerpräsidentin des Saarlandes und Bevollmächtigte der Bundesrepublik Deutschland für die deutsch-französischen k ulturellen Angelegenheiten.

Der französische Botschafter in Deutschland, Maurice Gourdault-Montagne, sagte über den diesjährigen Medienpreisträger: "Alfred Grosser wurde zu einem der namhaftesten Verfechter der Idee des Elysée-Vertrages. Er ist einer der wichtigsten Mentoren der deutsch-französischen Beziehungen."

Zum DFJP und den diesjährigen Preisträgern sagte der Botschafter: "Die Preisträger des DFJP sind als Journalisten wertvolle, kritische Beobachter des deutsch-französischen Projekts. Sie bringen Leben in die deutsch-französischen Beziehungen. Wir brauchen sie im Moment mehr denn je. Der DFJP ist der Beweis für den besonderen Wert der deutsch-französischen Beziehungen."

Alfred Grosser erhielt den Deutsch-Französischen Medienpreis für seine Verdienste um die deutsch-französische Verständigung und Aussöhnung.

Außerdem wurden Preise im Gesamtwert von 28.000 Euro überreicht, und zwar an: Stephan Lamby und Michael Wech (Video), Christian Buckard und Daniel Guthmann (Audio), Karl De Meyer (Textbeitrag), Joseph Gordillo und Laetitia Giroux (Multimedia) sowie 22 Studierende des Centre Universitaire d'Enseignement du Journalisme (CUEJ) in Straßburg (Nachwuchspreis, gestiftet vom Deutsch-Französischen Jugendwerk).

Durch die Veranstaltung führte Tagesthemen-Moderator Tom Buhrow; die junge Berliner Band "Son Kapital" steuerte deutsch-französische Musikakzente bei unter anderem mit der Welturaufführung einer Komposition zum 50. Jubiläum des Elysée-Vertrages.

Mit dem Deutsch-Französischen Journalistenpreis werden Autoren oder Redaktionen ausgezeichnet, die durch ihre Beiträge zu einem besseren Verständnis zwischen Deutschland und Frankreich beitragen. Der Saarländische Rundfunk vergibt die Auszeichnung, die zu den wichtigsten und höchstdotierten Medienpreisen Europas zählt, gemeinsam mit seinen Partnern ARTE, dem Deutsch-Französischen Jugendwerk, Deutschlandradio, France Télévisions, Radio France, Le Républicain Lorrain, der Robert Bosch Stiftung, der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrink und dem ZDF.
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