Neue Software erschwert Zugriff für Fremdanbieter

Ryanair: Im Kampf gegen Screenscraper-Webseiten

(lifePR) ( Dublin, )
Ryanair, Europas beliebteste Fluggesellschaft, gab heute bekannt, unberechtigten Screenscrapers den Zugriff auf www.ryanair.com künftig weiter zu erschweren. Nach einem erfolgreichen einwöchigen Testlauf führt die irische Airline auf ihren Webseiten nun verschiedene Features der Internet-Sicherungssoftware reCAPTCHA ein.

Ab sofort ist der Suche nach Ryanairs günstigen Flügen auf www.ryanair.de eine Sicherheitskontrolle vorweg geschaltet. Bei dieser werden die Fluggäste dazu aufgefordert, einen kurzen Text in das entsprechende Feld einzugeben, um ihre Suche fortsetzen zu können. Die Sicherheitsfrage verhindert automatisierte Suchabfragen von sogenannten Screenscrapers, die die gewonnenen Informationen dazu nutzen, Ryanairs Flugtickets gewinnbringend weiterzuverkaufen. Passagiere entgehen diesen zusätzlichen Gebühren, wenn Sie die Tickets direkt auf www.ryanair.de erwerben.

Webseiten, die die gewonnen Informationen lediglich für einen reinen Preisvergleich nutzen, gewährt Ryanair auch weiterhin Zugriff auf ihre Seite. Diese Preisvergleichs-Anbieter müssen im Vorfeld lediglich eine Lizenzvereinbarung unterzeichnen und einen kleinen Unkostenbeitrag von 100 Euro leisten.

Stephen McNamara, Ryanairs Head of Communication, dazu:

"Ryanair widersetzt sich dem Vorgehen vieler Screenscraper, die unberechtigt auf unsere Webseite zugreifen und Ryanair-Tickets mit zusätzlichen Gebühren weiterverkaufen. Mit Hilfe der Software reCAPTCHA sollen zukünftig nur noch Direktverbraucher unsere Suche nach günstigen Flügen durchführen können.

Schon viel zu lang kommen Webseiten, die unberechtigterweise Ryanair-Tickets weiterverkaufen und damit den Passagieren zusätzliche Kosten verursachen, mit ihrem Vorgehen ungestraft davon. Wir hoffen, mit Hilfe von der Sicherungssoftware reCAPTCHA diese Praktiken zukünftig verhindern zu können. Natürlich wird es reinen Preisvergleichs-Seiten nach dem Unterzeichnen einer Lizenzvereinbarung auch weiterhin möglich sein, auf unsere Webseite zuzugreifen."
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