Mittwoch, 24. Mai 2017


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Irina Kalentieva gewinnt World Cup

(lifePR) (Urmitz, ) Mit einem klaren Sieg unterstreicht die Russin ihre Topform und sichert dem Team ein weiteres Spitzenergebnis.

Die amtierende Weltmeisterin Irina Kalentieva bestätigt ihre Topform beim Auftakt des World Cups im britischen Dalby Forest mit einem klaren Sieg. Wolfram Kurschat und Robert Mennen überzeugen mit guten Ergebnissen. Alban Lakata muss das Rennen nach einem Defekt enttäuscht aufgeben.

Im größten britischen Forst, dem Dalby Forest, wurde am vergangenen Wochenende der erste MTB Weltcup ausgetragen. Die anspruchsvolle und fahrtechnisch fordernde Strecke führte über 6,5 km. Trotz der erschwerten Anreise durch ausgefallene Flüge konnten alle Athleten des Topeak Ergon Racing Teams an den Start gehen.

Irina Kalentieva startete aus der ersten Reihe in das Damenrennen. Nach dem Startgerangel sortierte sich die Russin in den ersten Positionen ein und beobachtet zunächst die Konkurrenz. Ab der zweiten Runde entwickelte sich ein spannender Zweikampf zwischen Ira und der US-Amerikanerin Willlow Korber (Subaru-Gary Fisher). Beide Fahrerinnen schenken sich nichts, erst in der letzten Runde konnte Kalentieva den Sack zu machen und sich den Sieg sichern. An dem tiefsten Punkt der Strecke, 3,5 km vor dem Ziel, attackierte die Russin und konnte bis zur Zieldurchfahrt 11 Vorsprung Sekunden herausfahren. Kalentieva nach dem Rennen: "Nach dem Sturz in der letzten Woche, bin ich froh heute gewonnen zu haben. Mit einem Sieg in die Weltcupsaison zu starten ist optimal."

Im Rennen der Elite Männer gingen Wolfram Kurschat, Robert Mennen und Alban Lakata mit guten Erwartungen ins Rennen, wenn auch Kurschat am Abend vor dem Rennen Folgendes sagte: "Der World Cup ist wie Krieg. Es geht um sehr viel, teilweise wird richtig brutal gefahren." Nichtsdestotrotz starteten alle drei Fahrer gut in das Rennen. Kurschat verlor zwar einige Plätze, konnte diese aber innerhalb der ersten Runden wieder kompensieren und war voll auf Kurs zur erhofften Top-20-Platzierung. Letztendlich reicht es zwar nicht ganz, mit Platz 24 verpasste er die Zielsetzung nur denkbar knapp. Auch der 23-jährige Robert Mennen zeige ein Rennen der Spitzenklasse. Nach den sechs zu fahrenden Runden überquerte er die Ziellinie als 35 und damit als viertbester Deutscher. "Heute ging es richtig ab. Das Rennen war vom Start an unglaublich schnell. Platz 35 ist super, ich bin mehr als zufrieden", sagte Mennen nach dem Wettkampf. Einzig der Marathon Vize-Weltmeister Alban Lakata konnte nicht zufrieden sein. In der dritten Runde musste er mit einem Defekt das Rennen aufgeben.

Inzwischen befindet sich das Team auf der Rückreise oder besser gesagt, auf der Reise ins belgischen Houffalize. Dort startet am kommenden Sonntag der zweite Lauf des World Cups. Die Langstreckenspezialisten Sally Bigham und Alban Lakata werden unterdessen den Marathon innerhalb des BIKE Festivals in Riva del Garda (Italien) bestreiten.

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