Samstag, 25. November 2017


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Alban zieht Reißleine - JB glänzt als sein Vertreter

Koblenz, (lifePR) - Ein kurzfristiger Partnertausch, ein verbogenes Pedal und ein kleines Missgeschick. Vom Auftakt der 20. Bike Transalp gibt es nach der ersten Etappe von Mayerhofen (AUT) nach Brixen (ITA) aus der Sicht des Topeak-Ergon Racing Teams einiges zu berichten. Die „neue“ Paarung Kristian Hynek und Jeremiah Bishop (JB) belegt sensationell Rang zwei.

Hynek und Bishop? Ja, richtig. Der Tscheche und der US-Amerikaner bilden bei der Transalp 2017 die erste Paarung des Topeak-Ergon Racing Teams. Weltmeister Alban Lakata hatte am Samstag die Reißleine gezogen. Die Nachwirkungen seines Trainingssturzes waren zu gravierend. Die schmerzhaften Rippenprellungen ließen ihn auch noch zwei Wochen danach nicht gut schlafen und vor allem in Downhill-Passagen bremste ihn die Verletzung zu sehr. „Klar war es schwer für mich diese Entscheidung zu treffen, aber ich muss sagen, ich bin nach der ersten Etappe froh, dass ich nicht da vorne mitkämpfen muss“, erklärte Alban nach der ersten Etappe, die er mit Erik Kleinhans auf einem hervorragenden Rang acht beendete. Schmerzen habe er vor allem im Downhill und in verblocktem Gelände. „Und“, fügte er hinzu, „das ist jetzt auch eine Chance für JB.“

Jener „JB“ nutzte seine Chance als Vertreter auf der ersten Etappe gleich mal blendend. Auf den 105 Kilometern von Mayrhofen nach Brixen konnten Jeremiah Bishop und Kristian Hynek mit der Titelverteidiger-Paarung Daniel Geismayr/Herman Pernsteiner mithalten. Als Einzige boten sie den beiden Österreichern am zweiten Anstieg Paroli. Zwei Kilometer vor dem Ziel wurde es dann turbulent. Erst verhakten sich Pernsteiner und Bishop. Dabei verbog sich beim Topeak-Ergon-Biker das Pedal. Dennoch hielten er und Kristian Anschluss. Doch es kam noch dicker – einen Kilometer vor dem Ziel verpassten Kristian und JB dann eine Abzweigung und alle Chancen auf einen sensationellen Etappensieg waren dahin. Sie mussten kurz einen Hügel zurückklettern und verloren dadurch den Anschluss. „Schade, sonst hätte es ein Sprint-Finish gegeben“, bedauerte Kristian, stellte aber gleichzeitig die großartige Vorstellung von Jeremiah Bishop heraus. „Es war natürlich erst mal enttäuschend für mich, ohne Alban antreten zu müssen. Aber das war großartig heute. Sicher ist es zu früh, um für die Gesamtwertung daraus etwas abzuleiten, aber es ist auf jeden Fall ein sehr gutes Signal“, so der WM-Dritte von 2016. Lediglich 24 Sekunden verloren sie auf Geismayr und Pernsteiner, doch hinter dem Topeak-Ergon-Duo tat sich in Brixen eine beträchtliche Lücke von 2:45 Minuten zu den Dreifach-Siegern Markus Kaufmann und Jochen Käß, sowie 4:38 zu den Mitfavoriten Karl Platt und Urs Huber auf.

Insgesamt 544 Kilometer und 17.978 Höhenmeter stehen bei der Jubiläums-Transalp auf dem Programm, bevor sie am Samstag, den 22. Juli in Riva del Garda zu Ende geht. Der längste Tages-Abschnitt liegt jetzt schon hinter den Akteuren. Heute auf der zweiten Etappe ging es über 63 Kilometer von Brixen nach St. Vigil (Italien). 2.688 Höhenmeter sind auf diese Distanz allerdings schon ein Brett. Doch leider waren unsere Jungs heute nicht mit Glück gesegnet – nach einer Reifenpanne vielen Kristian und JB auf den sechsten Platz zurück, während Alban und Erik knapp dahinter auf Rang sieben durchs Ziel rollten. Im Gesamtklassement liegt das Topeak-Ergon Racing Team-1 aber immer noch auf Platz drei. Morgen auf der dritten Etappe rollt der „Alpen-Express“ von St. Vigil gen St. Christina. Die Rahmendaten mit 2.460 Höhenmetern auf 65 Kilometer lassen den Schluss zu, dass es sich auch hierbei nicht unbedingt um einen Kindergeburtstag handelt …

Mehr Informationen zum Topeak-Ergon Racing Team gibt es unter www.topeak-ergon-racing.com und auf www.ergonbike.com

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