Starker Rückenwind für Bewegung gegen Fluglärm - Menschenkette in Frankfurt am 24. Juni

(lifePR) ( Bremen, )
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- Starker Rückenwind für Bewegung gegen Fluglärm
- ROBIN WOOD ruft dazu auf, sich am 24. Juni an der Menschenkette gegen Fluglärm in Frankfurt am Main zu beteiligen

Frankfurter Bürgerinitiativen rufen für kommenden Sonntag zu einer Menschenkette gegen Fluglärm am südlichen Mainufer auf. ROBIN WOOD hält es für wichtig und zukunftsweisend, dass die Bewegung gegen Fluglärm und den Ausbau der Flughäfen wächst und ruft dazu auf, am Sonntag mit zu demonstrieren. ROBIN WOOD fordert, den Frankfurter Flughafen zurückzubauen, die Flugbewegungen zu deckeln, ein konsequentes Nachtflugverbot einzuhalten und Flüge unter 1000 Kilometer auf die Bahn zu verlagern.

"Vergangenen Sonntag haben die MünchnerInnen den Bau einer dritten Startbahn vorerst gestoppt. Das ist ein großer Erfolg der Bewegung und gibt uns Rückenwind auch für Frankfurt", sagt Anne Mühlemeier von ROBIN WOOD Rhein-Main.

In Frankfurt haben die Proteste enorm zugenommen, nachdem im Herbst 2011 die neue Landbahn Nord-West, gegen die auch ROBIN WOOD jahrelang gekämpft hat, in Betrieb genommen wurde. Seitdem ist der Ausbau weiter in vollem Gange. Zurzeit laufen Vorarbeiten für den Bau eines neuen Passagier-Zentrums im Süden des Frankfurter Flughafens. Mit dem ersten Bauabschnitt dieses Terminals 3 soll Ende 2013 begonnen werden. Nach Fertigstellung sollen bis zu 90 Millionen Menschen im Jahr über Frankfurt fliegen. Im vergangenen Jahr waren es rund 56 Millionen. "Das Terminal 3 erlaubt einen enormen Kapazitätszuwachs. Das ist vielen Menschen in der Region noch gar nicht bewusst", sagt Mühlemeier. "Wir lehnen den Bau des Terminals 3 ab. Wir wollen raus aus der fatalen Logik des höher, schneller, weiter. Statt mehr Flugverkehr brauchen wie eine bessere und klimafreundliche Mobilität für alle."

Der Konkurrenzdruck zwischen den Flughäfen sinkt, weil die dritte Startbahn in München nicht gebaut wird. Das ist ein weiterer Grund dafür, auf das Terminal 3 zu verzichten und die Wiederbewaldung der Landebahn Nord-West in Angriff zu nehmen. "Die hessische Landesregierung kann jetzt nicht weitermachen wie bisher. Wir erwarten vom neuen hessischen Wirtschaftsminister Florian Rentsch, dass er jetzt die dringend notwendige Wende in der Flughafenpolitik einleitet", sagt ROBIN WOOD-Verkehrsreferent Klaus Schotte.
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