Donnerstag, 14. Dezember 2017


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RICS untersucht Stärken und Schwächen der wichtigsten Städte Europas

RICS-Report "Corporate Real Estate: investment and EU Cities"

München, (lifePR) - Effiziente, flexible Arbeitsumgebungen, öffentliche Verkehrsnetze und Green Buildings gehören zu den Hauptfaktoren für die Investitionsattraktivität der wichtigsten Städte Europas. Das ist eine der Kernaussagen des aktuellen RICS-Reports "Corporate Real Estate: investment and EU Cities", der heute auf der Expo Real in München vorgestellt wird.

Laut RICS-Report vergeben Banken praktisch keine Kredite mehr für Immobilieninvestitionen außerhalb der Kernmärkte wie London und Paris und stellen häufig nur internationalen Großunternehmen Gelder zur Verfügung. Demzufolge agieren Investoren und Mieter bei möglichen Geschäftsabschlüssen passiv, da sie die Entwicklung der Eurokrise abwarten. Allerdings hat die Krise auch einige positive Tendenzen zur Folge, da eine verminderte Kreditvergabe auch die Zahl spekulativer Projekte vermindert, was eine Rückkehr zu den immobilienwirtschaftlichen Grundlagen bedeutet.

Dem RICS-Report zufolge konzentrieren sich Mieter derzeit auf Konsolidierung, Kostensenkung, Steigerung der Produktivität und Förderung der Flexibilität, wobei die Nachfrage nach platzsparenden effizienten Arbeitsumgebungen und Green Buildings, die in ost- und südeuropäischen Märkten oft knapp sind, fortbesteht.

Die Mieterentscheidungen werden stark durch die Stadtplanungen und Strategien der Kommunen beeinflusst. Öffentliche Verkehrsmittel, Anschlussverbindungen in andere Städte und Lebensqualität werden als wichtige Faktoren für die Ankurbelung von Investitionen und die Bindung von Personal angegeben. Dabei stehen Corporate Real Estate Manager unter Druck kreative Lösungen zu entwickeln, die zu den Anforderungen von Städten passen, in denen die Erwartungen der Vermieter und die Qualität von Immobilienbeständen immer noch hinter den internationalen Standards zurückbleiben.

Die Notwendigkeit erhöhter Transparenz und Professionalität sowie einheitlicher Standards auf dem Markt war in jeder Stadt ein häufig genanntes Thema, vor allem bei den Kriterien für "Green Buildings" und Bewertungskennziffern.

Thomas Kral FRICS, stellvertretender Vorsitzender der Professional Group Commercial Property der RICS Deutschland: "Frankfurt ist in der globalen Wahrnehmung Mitglied in der Riege weltbekannter Großstädte. Es gilt als die kleinste und internationalste Metropole in Deutschland, auch im Immobiliensektor. Frankfurt bietet geografische und infrastrukturelle Vorteile, die es zu einer Wachstumsregion insbesondere im Finanz- und Dienstleistungsbereich machen. Ausländische Firmen und qualifizierte Mitarbeiter sind hier willkommen und finden ein effizientes Geschäftsumfeld vor."

Thomas Jezequel, EU Policy and Public affairs officer bei der RICS und Autor des Reports: "Es ist mehr Dialog zwischen Nutzern, der Immobilienbranche und den örtlichen Behörden notwendig, um das städtische Gefüge und den ordnungspolitischen Rahmen zu liefern und nachhaltiges Wachstum zu ermöglichen. Stadt, Regierung und politische Entscheidungsträger müssen im Auge haben, ob es für Unternehmen einfach ist, sich in ihrer Stadt anzusiedeln und entsprechende Entscheidungen treffen."

Weitere Informationen zum Report "Corporate Real Estate: investment in EU Cities":

Im Anschluss an die erste Veröffentlichung unter dem Titel "Corporate Real Estate: Global Cities and Investment", die im März 2012 auf der internationalen Gewerbeimmobilienmesse Mipim veröffentlicht wurde, haben sich das europäische Netzwerk der RICS sowie bedeutende Mitglieder in 13 wichtigen Städten innerhalb der Europäischen Union, einschließlich London, Frankfurt, Budapest, Amsterdam, Brüssel, Mailand, Paris, Warschau, Madrid, Barcelona, Helsinki, Rom und Dublin, zusammengeschlossen, um diese auf wertvollen Marktinformationen basierende europäische Ausgabe zu erstellen. Mit dieser Publikation untersucht die RICS, welche Faktoren derzeit für die Standort- und Investitionsentscheidungen in diesen wichtigen Städten entscheidend sind.

RICS Deutschland

Die RICS - The Royal Institution of Chartered Surveyors - wurde 1868 in Großbritannien gegründet und erhielt 1881 die königliche Charta. Heute ist die RICS der weltweit führende Berufsverband für Immobilienfachleute, der über 100.000 qualifizierte Mitglieder in 146 Ländern rund um den Globus repräsentiert. Die RICS Deutschland, gegründet 1993 in Frankfurt am Main, nimmt unter den 18 kontinentaleuropäischen Nationalverbänden eine maßgebliche Stellung ein. Von ihren 2.500 Mitgliedern haben sich bislang mehr als 1.000 zum Chartered Surveyor qualifiziert. Dazu zählen viele der herausragenden Köpfe in der deutschen Immobilienwirtschaft. Zu den Aufgaben der RICS Deutschland gehören die Aus- und Fortbildung, die Förderung des Berufsstandes und die Wahrung von fachlichen und ethischen Standards.



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