Montag, 20. November 2017


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Zwischenbericht zum 3. Quartal 2017: RHÖN-KLINIKUM AG auf gutem Weg - Maßnahmenplan zur Verbesserung der Profitabilität erfolgreich gestartet - Prognose für 2017 bestätigt

Bad Neustadt a.d. Saale, (lifePR) - .

- 208.703 Patienten behandelt
- Umsatz beträgt 304,0 Mio. Euro
- EBITDA liegt bei 27,4 Mio. Euro
- Ausblick 2017: Umsatz zwischen 1,20 Mrd. Euro und 1,23 Mrd. Euro, EBITDA zwischen 85 Mio. Euro und 105 Mio. Euro

Die RHÖN-KLINIKUM AG, einer der größten Gesundheitsdienstleister in Deutschland, hat im 3. Quartal des laufenden Geschäftsjahres 3,7 Prozent mehr Patienten behandelt als im Vorjahresquartal. Die Umsatzerlöse stiegen um 3,2 Prozent auf 304,0 Mio. Euro (Vj.: 294,7 Mio. Euro). Trotz dieser positiven Entwicklungen verringerte sich das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) leicht auf 27,4 Mio. Euro (Vj.: 28,1 Mio. Euro).

Für die kommenden Monate zeigt sich der Vorstandsvorsitzende der RHÖN-KLINIKUM AG Stephan Holzinger energisch: „Wir gehen die vor uns liegenden Aufgaben zur Verbesserung unserer Profitabilität weiterhin entschlossen an. Hierfür haben wir im Juli einen umfangreichen Maßnahmenplan verabschiedet, den wir unternehmensweit zeitlich eng getaktet und mit klaren Verantwortlichkeiten umsetzen. Von ihm erwarten wir 2018 erste spürbare operative Verbesserungen."

Den vielen ergebnisbelastenden Reklamationen des Medizinischen Diensts der Krankenkassen (MDK), durch die Vergütungen für erbrachte Leistungen gar nicht oder nur erheblich verzögert erfolgen, setzt der Klinikkonzern ein Bündel von Maßnahmen entgegen: Intensivierte Schulungen, Dokumentationen und der Einsatz intelligenter Software sollen diese Quote verringern und so die Erlöse schrittweise steigern.

Darüber hinaus werden derzeit sämtliche wesentlichen Instandhaltungs- und Wartungsverträge an allen Klinikstandorten auf ihre Wirtschaftlichkeit geprüft, Materialeinkaufsvolumina gebündelt und das Materialeinsatzspektrum vernünftig reduziert. Im medizinischen Bereich wird parallel dazu die Belegung aufwendiger Kernbereiche (z. B. Intermediate Care-Stationen) analysiert und optimiert, um Fehlbelegungen kostenintensiver Bereiche zu reduzieren.

„Neben der erforderlichen Verbesserung unseres operativen Geschäfts, haben wir unsere strategischen Herausforderungen, die RHÖN-Campus-Expansion als Versorgungsmodell für exzellente Medizin im ländlichen Raum und die digitale Transformation der Dienstleistungen und Abläufe unverändert fest im Blick. Dafür ist das Unternehmen sehr gut gerüstet. Hier liegen wir im Plan“, sagt Holzinger.

Das innovative RHÖN-Campus‐Konzept soll die bisherige strikte Trennung zwischen stationären und ambulanten medizinischen Leistungen aufheben und verschiedenste patientenorientierte Dienstleistungen auf einem Gelände vereinen. Modernste digitale Instrumente kommen hier zum Einsatz – zum Nutzen von Patienten und Mitarbeitern. Der Klinikkonzern sieht hier ein erhebliches Potenzial, um sich weiterhin als medizinischer Vollversorger und Innovationsführer auf dem Gesundheitsmarkt zu positionieren. Ende 2018 geht der neue Campus Bad Neustadt mit einem bisher unerreichten Grad an Digitalisierung im Unternehmen an den Start.

Ausblick

Für das laufende Geschäftsjahr 2017 bestätigt das Unternehmen seine Prognose und geht von einem Umsatz in der Größenordnung zwischen 1,20 Mrd. Euro und 1,23 Mrd. Euro aus. Für das EBITDA wird mit einem Wert zwischen 85 Mio. Euro und 105 Mio. Euro gerechnet. Hierin enthalten sind Negativeffekte im niedrigen zweistelligen Millionen‐Euro‐Bereich durch zusätzliche Aufwendungen aus der digitalen Transformation der medizinischen Prozesse sowie einmalige Belastungen durch den Konzernumbau. Zudem gehen wir aktuell von der finalen vertraglichen Fixierung des Einigungsergebnisses zur Trennungsrechnung am UKGM im vierten Quartal 2017 aus. Für den Fall der vollständigen rechtlichen Ratifizierung rechnen wir mit einem EBITDA innerhalb der oberen Hälfte der Bandbreite.

RHÖN-KLINIKUM AG

Die RHÖN‐KLINIKUM AG zählt zu den größten Gesundheitsdienstleistern in Deutschland. Der Klinikkonzern bietet Spitzenmedizin mit direkter Anbindung zu Universitäten und Forschungseinrichtungen. An den fünf Standorten Zentralklinik Bad Berka, Campus Bad Neustadt, Klinikum Frankfurt (Oder), Universitätsklinikum Gießen und Universitätsklinikum Marburg werden jährlich mehr als 800.000 Patienten behandelt. Rund 16.500 Mitarbeiter sind hier beschäftigt.

Mit dem RHÖN-Campus-Modell setzt das Unternehmen derzeit ein neuartiges und zukunftsweisendes Projekt um, das die sektorenübergreifende medizinische Versorgung in ländlichen Gebieten auf ein neues Exzellenzniveau hebt und sich an den wachsenden Bedürfnissen der Patienten orientiert. www.rhoen-klinikum-ag.com

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