Donnerstag, 18. Januar 2018


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Schweinehalter haben zurzeit "kein Schwein"

Schweinepreise sind weiter unbefriedigend

Bonn, (lifePR) - Rheinische Schweinehalter haben betriebswirtschaftlich gesehen mit ihren Tieren zurzeit "kein Schwein". Darauf weist der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) hin. Die Preise für Schweinefleisch seien momentan so niedrig, dass keine ausreichende Spanne für betriebswirtschaftlichen Erfolg möglich sei. Denn die zurzeit hohen Produktionskosten erfordern einen Erzeugerpreis von mindestens 1,80 € je kg Schlachtgewicht.

Dagegen haben die Schlachtschweinepreise nach RLV-Angaben nach einem kurzen Zwischenhoch erneut um fast 10 Cent auf 1,60 € je kg nachgegeben. Auch die anhaltend schlechte Witterung beunruhigt die Tierhalter, da sich damit Getreide als Futtermittel verteuern dürfte, höhere Abrechnungen der Energieversorgungsunternehmen belasten die Tierhalter zusätzlich. Für noch tiefer gehende Verunsicherung sorgt die politische Diskussion um weitere Tierschutzstandards und die öffentliche Kritik an moderner Tierhaltung. Der RLV und der Deutsche Bauernverband appellieren daher an Schlacht- und Verarbeitungsunternehmen sowie den Lebensmitteleinzelhandel, alle Reserven zu mobilisieren, um das Preisniveau den aktuellen Kostenstrukturen anzupassen. Das sei keine Planwirtschaft sondern praktizierte Marktwirtschaft. Die Politik in Bund und Ländern müsse sich hinsichtlich der Auswirkungen immer höherer Tierschutz- und Umweltauflagen ebenfalls ihrer Verantwortung stellen.

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