Vom Land der Pharaonen ins Abenteuer "Eiszeit-Safari"

Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim locken 2020 mit zwei besonderen Schwerpunkten

(lifePR) ( Mannheim, )
Im kommenden Herbst ziehen Mammut, Höhlenlöwe und zahlreiche andere Tiere der letzten Eiszeit in den Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim ein. Die Sonderausstellung "Eiszeit-Safari" katapultiert Kinder und Erwachsene viele Jahrtausende zurück in die Vergangenheit. Eine weitere spannende Zeitreise erwartet Besucherinnen und Besucher bereits im Frühjahr 2020. Unter dem Motto "Faszination Ägypten" sind in Mannheim gleich drei Schauen zu bewundern. Sie entführen ins geheimnisvolle Reich der Pharaonen, bergen die Grabschätze Tutanchamuns und hauchen der altägyptischen Kunst dank Fototechnik neues Leben ein.  Für weitere Glanzlichter sorgen noch bis April 2020 die Präsentationen "Javagold" und "Chromatik – Klang der Farbe in der modernen Glaskunst".

Wie sah es in Deutschland vor 35.000 bis 15.000 Jahren aus? Welche Tiere lebten in dieser Zeit und wie war der Alltag der Menschen? Diese und andere Fragen beantwortet vom 20. September 2020 bis 14. Februar 2021 die Erlebnisausstellung "Eiszeit-Safari". Sie erzählt Wissenswertes und Spannendes über die Welt der letzten Eiszeit aus einer überraschenden Perspektive: der eines Zeitreisenden von heute. Die Besucherinnen und Besucher erfahren beispielsweise, was und wie die Menschen jagten und kochten oder welche Kleidung sie trugen. Auge in Auge stehen sie imposanten Tieren gegenüber: Elefanten, Nashörnern, Büffeln oder Löwen – Tiere, die wir eher in Afrika vermuten würden. In der letzten Eiszeit begegnen sie uns aber auch in Mitteleuropa. Mammut, Wollhaarnashorn, Steppenbison und Höhlenlöwe streiften durch die Landschaft. Die Schau bietet darüber hinaus kompakte Informationen zur Entstehung von Eiszeit und zum Klimawandel. Außerdem werden erstmals neueste Forschungsergebnisse und bisher noch nie gezeigte Knochenfunde zur eiszeitlichen Lebenswelt am Oberrhein vorgestellt. Mehr als 100 Exponate – darunter zahlreiche lebensechte Tierrekonstruktionen und Skelette sowie  Mitmach-Stationen – machen die Ausstellung zu einer unvergesslichen Zeitreise für die ganze Familie.

Vom Alten Ägypten geht eine besondere Faszination aus. Die Pyramiden, der aufwändige Totenkult und die zeitlos schönen Kunstwerke ziehen Menschen bis heute in ihren Bann. Anlässlich der SC Exhibitions Ausstellung "Tutanchamun – Sein Grab und die Schätze" präsentieren die Reiss-Engelhorn-Museen unter dem Motto "Faszination Ägypten" im Museum Weltkulturen eine ungewöhnliche Foto-Ausstellung sowie Originale aus vier Jahrtausenden Hochkultur am Nil.

Vom 30. Mai 2020 bis 31. Januar 2021 ist einer der berühmtesten ägyptischen Herrscher zu Gast im Museum Zeughaus. SC Exhibitions zeigt in Kooperation mit den Reiss-Engelhorn-Museen die Sonderausstellung "Tutanchamun – Sein Grab und die Schätze". Nach fünf Jahren erfolgreicher US-Tournee kommt der legendäre Pharao samt seinen Reichtümern endlich wieder zurück nach Deutschland. In der Präsentation erleben die Besucherinnen und Besucher den historischen Moment der Entdeckung des Grabschatzes durch Howard Carter im Jahr 1922 hautnah mit. Jung und Alt wandeln auf den Spuren des mysteriösen Pharao und erkunden auf lehrreiche und unterhaltsame Weise Carters Entdeckung in seiner originalen Fundsituation. Die detailgetreu nachgebildeten Grabbeigaben, der Sarkophag, die goldenen Särge und Schreine, der Schmuck sowie natürlich die Maske sind in ihrem monumentalen Gesamtzusammenhang mit 1.000 Repliken weltweit einmalig.

Der renommierte deutsch-amerikanische Fotokünstler Marc Erwin Babej haucht der altägyptischen Kunst mit seiner Werkserie "Yesterday – Tomorrow" neues Leben ein. Seine monumentalen "fotografischen Reliefs" sind vom 15. März bis 28. Juni 2020 im Museum Weltkulturen zu sehen. Sie übertragen die altägyptische Bildsprache in die heutige Zeit. Der Künstler greift auf deren wohl auffälligstes Stilmittel zurück: den "aspektivischen" Realismus. Dabei wird der menschliche Körper aus verschiedenen Perspektiven wie Frontal- und Seitenansicht gleichzeitig abgebildet. Die mit Hieroglyphen und lateinischen Buchstaben kombinierten Fotomontagen erzählen von Themen, die heute ebenso aktuell sind wie im Alten Ägypten: Herrscherkult, der Integration von Fremden, Liebesbeziehungen oder dem Streben nach unvergänglicher Schönheit.

Ebenfalls im Museum Weltkulturen ist ein besonderer Publikumsliebling zu bewundern. Mit der Präsentation "Ägypten – Land der Unsterblichkeit" stießen die Reiss-Engelhorn-Museen 2014 das Tor zur Hochkultur am Nil auf. Mit außergewöhnlichen Originalen illustriert sie wichtige Aspekte wie das Alltagsleben, die Stellung des Pharao und seines Beamtenstaates sowie Totenkult und Götterwelt. Höhepunkte sind unter anderem die originalgetreue Inszenierung der reich verzierten Sargkammer des Sennefer sowie ein Entdecker-Raum mit Mitmach-Stationen für Kinder und Familien.

Geheimnisvoll sind auch die Schätze, die noch bis 13. April 2020 in der Ausstellung "Javagold" gezeigt werden. Tiefe Regenwälder, gefährliche Vulkane, eindrucksvolle Tempel – über viele Jahrhunderte lang war die indonesische Inselwelt Heimat mächtiger hinduistischer und buddhistischer Königreiche. Von deren längst vergangener Pracht und Kunstfertigkeit künden rund 400 Schmuck- und Kultgegenstände, gefertigt aus jenem Material, das die Menschheit seit Jahrtausenden in den Bann zieht: Gold.

Für einen Farbrausch sorgt noch bis 26. April 2020 die Präsentation "Chromatik – Klang der Farbe in der modernen Glaskunst". Im Mittelpunkt steht das Spiel von Licht und Farbe. Mit dem Material Glas verbindet man in der Regel Transparenz und Farblosigkeit. Die Schau entlarvt dieses Klischee und präsentiert 36 Glasskulpturen in schillernden Farbtönen. Dabei handelt es sich um Glanzlichter aus der Sammlung Peter und Traudl Engelhorn des mudac/Lausanne. Die Ausstellung vereint Werke namhafter Künstlerinnen und Künstler aus Europa, Japan sowie den USA von den späten 1960er Jahren bis heute.
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