Neu im PASSAUER WOLF Nittenau: Therapie mit allen Sinnen

(lifePR) ( Bad Griesbach, )
Therapie am Hochbeet: Im PASSAUER WOLF Nittenau wird die Natur im Rahmen der Therapie eingebunden. Effekte auf die Wahrnehmungs- und Bewegungsfähigkeit, aber auch der Einfluss auf das psychische Wohlbefinden, stützen den Erfolg der Therapieform. Auch vom Rollstuhl aus ist das Hochbeet gut erreichbar. Am Freitag, den 23.06.2017 waren Angehörige zu einer Informationsveranstaltung zu Gast.

Selbstbewusstsein und Lebensfreude zurückgewinnen

Unter fachkompetenter Anleitung, in Gruppen mit bis zu maximal vier Personen, beschäftigen sich die Patienten am Hochbeet. „Das Erfolgserlebnis, selbst etwas geschafft zu haben, abgelenkt zu sein von den gesundheitlichen Einschränkungen und Defiziten, das gibt den Patienten Halt und Lebensfreude. Sie blühen förmlich auf, kommen zur Ruhe“, so die betreuende Therapeutin Barbara Beck, die mit Demenzkranken, Schlaganfallpatienten und auch Schmerzpatienten gute Erfahrungen beim Einsatz dieser Therapieform macht.

Die Patienten ernten, was sie säen

Die Patienten erhalten zu Beginn des Rehabilitationsaufenthaltes ein Kuvert mit Kräutersamen. Diese sind nach drei bis fünf Wochen erntereif. Das entspricht in etwa der Aufenthaltszeit der Patienten. So können sie „ihre“ Pflanze nicht nur sehen, riechen, fühlen, sondern am Ende auch schmecken. Die Entwicklungen werden während des Rehabilitationszeitraumes beobachtet. Auch die Beschriftungen im Hochbeet werden eigens angefertigt, Außerdem werden Kräuter im Hochbeet gepflanzt, die die Patienten gehackt als Suppeneinlage oder zum Salat genießen können. „Wir möchten auch Angehörige einbinden und dazu anregen, die Gartentherapie für die Patienten über den Rehabilitationsaufenthalt hinausgehend zu ermöglichen“, so Antonia Henkel, Geschäftsleitung im PASSAUER WOLF Nittenau. Am 23.06.2017 erhielten Angehörige im Rahmen einer Informationsveranstaltung eine Einführung in die Gartentherapie. Tatjana Braun ist stolz auf ihr Team, das die Idee verwirklicht hat. „Es hat sich gelohnt und macht uns und den Patienten Spaß“, so die Projekt- und Stationsleitung.
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