Lärmschutz Bahntunnel Offenburg

(lifePR) ( Freiburg, )
Bei der Planung des Tunnels Offenburg im Zuge des Rheintalbahn-Ausbaus gibt es derzeit noch Klärungsbedarf hinsichtlich der Finanzierung des Lärmschutzes. Im Süden wird der Tunnel an die neue Gütertrasse entlang der Autobahn A 5 angebunden. Hier, so entschied im Juni 2015 der Projektbeirat Rheintalbahn, also die Vertreterinnen und Vertreter des Bundes, des Landes, der Deutschen Bahn AG, aus der Region und der Bürgerinitiativen, soll es einen über das rechtlich erforderliche Maß hinausgehenden Lärmschutz („Vollschutz“) geben. An der zweigleisigen autobahnparallelen Güterzugtrasse östlich der Autobahn A 5 ist durch ergänzende Schallschutzmaßnahmen für die Ortslagen westlich und östlich der Autobahn sicherzustellen, dass es durch den  Schienenverkehr nicht lauter wird als heute.

Für den Norden, wo der Tunnel an die Ausbau- und Neubaustrecke anschließen wird, hat der Projektbeirat im Juni 2015 hingegen keine ausdrücklichen Beschlüsse zur Dimensionierung des Lärmschutzes getroffen. Seit diesem Zeitpunkt wurde das Ende des Planfeststellungsabschnittes im Rahmen der Planung nach Norden, also in Richtung Appenweier, verschoben.

Der Planungsausschuss des Regionalverbands Südlicher Oberrhein hat sich heute dafür ausgesprochen, dass in den Bereichen nördlich des Ausgangs des Offenburger Tunnels die gleichen Lärmschutzanforderungen zugrunde gelegt werden sollen wie südlich des Tunnels. Verbandsdirektor Dr. Christian Dusch bekräftigt diese Position: „Die Region hat sich stets für einen menschen- und umweltgerechten Aus- und Neubau der Rheintalbahn eingesetzt. Dazu gehört, dass die Lärmbelastung für die Menschen möglichst gering gehalten wird. Dies muss auch für Appenweier gelten.“

Offenburgs Oberbürgermeister Marco Steffens hält es für selbstverständlich, dass für beide Bereiche dieselben Lärmschutzanforderungen gelten sollten – das bedeutet „Vollschutz“ auch für den Norden. „Es wäre doch kaum vermittelbar, dass innerhalb eines Planfeststellungsabschnitts unterschiedliche Maßstäbe angesetzt werden“, macht Steffens deutlich. Gerade vor dem Hintergrund der Zielstellung des Bundes, die Kapazität des Schienenverkehrs im Rahmen der Verkehrswende schnell zu erhöhen, sollte aus Sicht der Stadt Offenburg das Bundesverkehrsministerium unbürokratisch die notwendigen Finanzmittel für den Vollschutz im nördlichen Bereich des Tunnels zur Verfügung stellen. „In den vergangenen Wochen habe ich hierzu verschiedene Gespräche auf unterschiedlichen politischen Ebenen geführt, auch mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Steffen Bilger im Bundesverkehrsministerium.“
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