Region ist wieder Einwohnermillionär

(lifePR) ( Karlsruhe, )
Inzwischen ist es amtlich: Die Region Mittlerer Oberrhein hat dank ihrer Magnetwirkung die Marke von einer Million Einwohnern wieder deutlich überschritten. Nachdem das Statistische Landesamt die Bevölkerungszahlen im Rahmen des Zensus 2011 nach unten korrigierte, haben vor allem die zugewanderten Bürgerinnen und Bürger inzwischen einen großen Teil des "Verlustes" wieder ausgeglichen.

Nach den jüngsten Angaben des Statistischen Landesamtes Zahlen lebten am 30. Juni 2013 genau 1.001.943 Menschen in der Landschaft zwischen Oberhausen-Rheinhausen und Lichtenau im Westen beziehungsweise Sulzfeld und Forbach im Osten. "Wir haben damit bereits zwei Drittel des rechnerischen Verlustes durch die Umstellung auf den Zensus 2011 binnen zwei Jahren wieder eingeholt", bilanziert Verbandsdirektor Gerd Hager. Während die Zahl der deutschen Staatsbürger relativ stabil sei, mit leichter Aufwärtstendenz, waren es vor allem die Zuwanderungen aus dem Ausland, die die Millionenmarke so schnell geknackt haben.

"Die Region profitiert von ihrem guten Ruf, immer stärker auch auf europäischer Ebene ", stellt Hager fest. Die Zahl der neuen Bürgerinnen und Bürger aus anderen EU-Staaten wie Spanien, Griechenland und aus Osteuropa hat im Zeitraum der letzten zwei Jahre erheblich zugenommen.

Auch aus Frankreich gibt es ein Zuwanderungsplus, jedoch auf deutlich geringerem Niveau. "In Frankreich gibt es eine hohe Jugendarbeitslosigkeit, während bei uns viele Ausbildungs- und Arbeitsplätze aufgrund des Fachkräftemangels unbesetzt bleiben. Hier bietet sich die Chance einer engeren Kooperation am Oberrhein zwischen elsässischer und badischer Seite an, von der wir alle gewinnen können", so Hager.

Innerhalb eines halben Jahres hat die Region um rund 4.000 Menschen (+0,4%) zugelegt. Die gegenläufigen Entwicklung zwischen Verdichtungsraum und eher ländlich geprägten Gemeinden setzte sich fort: Gewinner waren vor allem die Stadt Karlsruhe und Kommunen im Landkreis Karlsruhe, während es im Schwarzwald Gemeinden mit Bevölkerungsverlusten gab.

Im Rahmen des Zensus 2011 korrigierte das Statistische Landesamt durch einen bundesweiten Abgleich die Bevölkerungszahlen, die von den Kommunen seit der Volkszählung 1987 fortgeschrieben wurden. Teilweise konnten so zum Beispiel unterlassene Abmeldungen bei Wegzügen korrigiert werden. Auf Grundlage der bisherigen Fortschreibung gemäß Volkszählung 1987 war die Region bereits im Jahr 2007 über einer Bevölkerungszahl von einer Million gelegen.
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