Samstag, 21. April 2018


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Etwas mehr Zeit lassen, thematisch offen bleiben: Welche Besonderheiten Journalisten beim Themen-Tinder beachten sollten

Journalisten recherchieren immer öfter abseits der Suchmaschinen / Tipps für die Nutzung von Recherchescout & Co.

München, (lifePR) - Weil Journalisten bei der Suchmaschinensuche vor allem finden, wonach sie suchen, nutzen immer mehr Medienmacher zusätzlich Plattformen wie Recherchescout (www.recherchescout.com). So können sie sich unverbrauchte Gesprächspartner, Informationen, Fotos und neue Aspekte erschließen, auf die sie via Google & Co. eventuell nicht gestoßen wären. „Ob Recherchezeit oder Schlagwörter: Bei Medienkontaktplattformen wird weniger gesucht als vielmehr thematisch vermittelt. Besonders bei Recherchen für Interviews, Features, Reportagen oder längeren Texte ist es sinnvoll, den Informationshorizont auf diesem Weg zusätzlich zu erweitern“, erklärt der Co-Founder von Recherchescout, Kai Oppel, der früher journalistisch für die Deutsche Presse Agentur (dpa), die Financial Times Deutschland sowie diverse Regionalzeitungen tätig gewesen ist.

1. Neue Aspekte und Beispiele zulassen

Auf Plattformen wie Recherchescout zu recherchieren, heißt: Die gezielte Suche nach Daten und Zahlen eintauschen gegen neue und unbedachte Aspekte. Daher ist es empfehlenswert, Schlüsselbegriffe bei der Verschlagwortung der Frage nicht zu eng zu wählen. Wer beispielsweise zum Bereich „Digitalisierung“ recherchiert, sollte nicht nur diesen Themenbegriff wählen, sondern außerdem Branchen auswählen, aus denen er sich konkrete Fallbeispiele erhofft. „So kann der Journalist mit Experten ins Gespräch kommen, die er anders oft nur schwer hätte ausfindig machen können“, sagt Oppel.

2. Zeit einplanen, gleich zu Beginn der Recherche fragen

Da Matchingplattformen weder Datenbank noch Suchmaschine sind, funktioniert die Informationsbeschaffung zeitversetzt. „Die Plattformen stellen den Kontakt zu Experten her, die wiederum Informationen, Fotos, Daten oder Einsichten liefern können. Wenn es die Zeit zulässt, sollten recherchierende Journalisten daher das Zeitfenster für Antworten nicht zu knapp wählen“, rät Oppel und empfiehlt eine Antwortzeit von mehr als einem Tag. Ideal sind Zeitfenster von 3 Tagen und mehr. Tipp: Besonders wer ein zeitloses Stück recherchiert, sollte Plattformen gleich zu Beginn der Recherche einbeziehen. So kann der Journalist sein Thema von Anfang an nach möglichen weiteren interessanten Aspekten abklopfen.

3. Viele Kontaktmöglichkeiten zulassen

Wer als Journalist Recherchescout nutzt, macht seine Fragen automatisiert Experten und Ansprechpartnern in Unternehmen, Universitäten, Verbänden und Vereinen zugänglich. Diese erhalten die Anfragen per E-Mail. „Wir empfehlen Journalisten, antwortetenden Gesprächspartnern möglichst viele Varianten zur Kontaktaufnahme anzubieten“, sagt Oppel. Immer wieder scheuen sich PR-Experten per Mail zu antworten, weil sie nicht genau wissen, ob ihre Expertise zum Thema passt oder welche Informationen der Journalist genau benötigt. Mit einem kurzen Telefonat lassen sich solche Fragen schnell aus dem Weg räumen.

4. Vorwissen schildern

PR-Experten und Kommunikatoren fällt es leichter zu antworten, wenn sie den Rahmen der Recherche kennen. Der Journalist sollte neben den eigentlichen Fragen mit zwei bis drei Sätzen skizzieren, in welche Richtung sein Beitrag gehen soll – und welches Vorwissen er hat. So kann der Experte abschätzen, ob er mit seinem Wissen wirklich etwas zur Recherche beitragen kann oder welcher Mitarbeiter in seinem Unternehmen beziehungsweise in seiner Institution eventuell der richtige Ansprechpartner wäre.

5. Details zum Medium verraten

Ob eine Frage von einem Journalisten für einen PR-Schaffenden interessant ist, hängt nicht nur vom Thema ab. Entscheidend ist für die PR-Seite auch, für welches Medium der Journalist recherchiert und welche Reichweite sich erreichen lässt. Im Zuge der Anfrage sollten Journalisten daher ihr Medium nennen, wofür es entsprechende Auswahlfelder gibt.

Recherche-Scout GmbH

Die Medienkontakt-Plattform Recherchescout unterstützt Journalisten bei der Erschließung neuer Recherchequellen. Auf dem Portal können Journalisten Fragen stellen und ihr Interesse an Informationen, Gesprächspartnern oder Material zu ihrem jeweils aktuellen Thema bekunden. Auf der Plattform registrierte Pressestellen und Öffentlichkeitsarbeiter aus Unternehmen, Verbänden und Hochschulen erhalten die Anfragen. Damit können sie Informationen und Material dann anbieten, wenn Journalisten sie brauchen und erhalten eine wirksame zusätzliche Kontaktmöglichkeit zum Versand von Pressemitteilungen, Anschreiben per E-Mail oder Anrufen. Über die Annahme der Gesprächsangebote und Informationen entscheiden die Journalisten, für die die Nutzung von Recherchescout kostenlos ist. Finanziert wird das Portal über eine Gebühr, die von den registrierten Nutzern aus Pressestellen und PR-Agenturen entrichtet wird. Mittlerweile haben sich rund 2500 Journalisten bei Recherchescout angemeldet. Mehr Informationen: www.recherchescout.com

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